Rinderkotelett oder "Côte de Boeuf"
Mal wieder ein Experiment: ich bin ja bekanntermaßen und aus nachvollziehbaren Gründen kein Freund von Jungbullenfleisch.Aber jetzt hat mich doch die Neugier geritten. Als ich dieses Exemplar vom französischen Charolais in der Auslage beim Globus gesehen habe, musste ich doch einfach zugreifen. Bei dem Preis auch kein allzu großes Risiko. Marmorierung könnte natürlich besser sein, war aber für Jungbulle ganz OK. Dicke und Gewicht auch - und so wanderte das Teil in den Einkaufswagen.
Gestern dann aus dem Frost geholt und heute für reverse Zubereitung mit Anfangs-KT 6° indirekt auf den Rost im auf ca. 110° vorgehezten Grill. Vorher noch mit einer Mischung aus Meersalz und ein wenig geräuchertem Paprika gewürzt.
Bei erreichen von 46° KT etwas ziehen / entspannen lassen und dann noch kurz auf die gut vorgeheizte Sizzle. Wie immer nicht nach Zeit, sondern nach Gefühl - mit viel schieben und wenden, bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht war. Die KT habe ich zum Schluss nicht mehr gemessen, aber ausf rüheren Sessions und nach dem Gargad zu urteilen, dürfte die so bei 54° bis 56° gelegen haben. hat jedenfalls gepasst.
Fazit: kann man machen! Ist und bleibt natürlich Jungbulle, also etwas festeres Fleisch mit Biss, aber absolut nicht zäh und sogar recht zart. Auch geschmacklich sehr gut. Auf jeden Fall kein Vergleich zum üblichen "deutschen Jungbullen", wie man den hauptsächlich in den Supermärkten und bei den Discountern findet.
Dieses hier würde ich mir sogar jederzeit wieder kaufen.
Danke für's reinschauen
LG EffJott
Mal wieder ein Experiment: ich bin ja bekanntermaßen und aus nachvollziehbaren Gründen kein Freund von Jungbullenfleisch.Aber jetzt hat mich doch die Neugier geritten. Als ich dieses Exemplar vom französischen Charolais in der Auslage beim Globus gesehen habe, musste ich doch einfach zugreifen. Bei dem Preis auch kein allzu großes Risiko. Marmorierung könnte natürlich besser sein, war aber für Jungbulle ganz OK. Dicke und Gewicht auch - und so wanderte das Teil in den Einkaufswagen.
Gestern dann aus dem Frost geholt und heute für reverse Zubereitung mit Anfangs-KT 6° indirekt auf den Rost im auf ca. 110° vorgehezten Grill. Vorher noch mit einer Mischung aus Meersalz und ein wenig geräuchertem Paprika gewürzt.
Bei erreichen von 46° KT etwas ziehen / entspannen lassen und dann noch kurz auf die gut vorgeheizte Sizzle. Wie immer nicht nach Zeit, sondern nach Gefühl - mit viel schieben und wenden, bis der gewünschte Bräunungsgrad erreicht war. Die KT habe ich zum Schluss nicht mehr gemessen, aber ausf rüheren Sessions und nach dem Gargad zu urteilen, dürfte die so bei 54° bis 56° gelegen haben. hat jedenfalls gepasst.
Fazit: kann man machen! Ist und bleibt natürlich Jungbulle, also etwas festeres Fleisch mit Biss, aber absolut nicht zäh und sogar recht zart. Auch geschmacklich sehr gut. Auf jeden Fall kein Vergleich zum üblichen "deutschen Jungbullen", wie man den hauptsächlich in den Supermärkten und bei den Discountern findet.
Dieses hier würde ich mir sogar jederzeit wieder kaufen.
Danke für's reinschauen
LG EffJott



