Brasilien, Uruguay, Paraguay, Chile ... Lamm/Schaf und Rotwild aus Neuseeland ... alles um die halbe Welt karren/schippern wo Europa doch von allem genug davon hätte. Das muss doch alles "so" nicht sein, wir haben rundum soo viele regionale Möglichkeiten, man müsste sie nur nutzen. In Europa wird über die Diesel gelästert, aber das Entrecote kommt dann natürlich per Kühlcontainer im Schweröl-Pott mit den Avocados , Papayas und Bananen übern Atlantik und die Nordseekrabbe wird mit dem LKW zum Puhlen nach Marokko und zurück gekarrt ... Merkst was? Rindfleisch gibt's auch hier zuhauf ... übrigens auch in Freilandhaltung. Ist Dir das denn zu teuer ?
Anstelle der global agierenden Mega-Konzerne solltest doch etwas "in Dich gehen" und ggf lokale Kleinbetriebe die "mit Herz und Seele aus Überzeugung bei der Sache sind", in ihrem wirtschaftlichen Überlebenskampf unterstützen.
Hallo,
ich glaube, Du schätzt mich da komplett falsch ein und ich muss da mal was richtigstellen.
Tatsächlich versuchen wir unsere Lebensmittel und auch andere Produkte überwiegend regional zu kaufen, ich verabscheue Billigfleisch aus dem Discounter.
Unser Fleisch kommt beispielsweise überwiegend aus einer kleinen Metzgerei von einem befreundeten Metzgermeister.
Dort haben wir, gemeinsam mit ihm, auch schon einiges an Rind ausprobiert, aber an das Uruguay Fleisch ist da leider bislang nichts rangekommen, der Preis ist also nicht der Grund für meine Uruguay Begeisterung.
Auch versuchen wir Nestle und Konsorten zu vermeiden und leben in vielen Bereichen sehr Umweltbewusst, wir heizen mit Holzpellets und versuchen unseren Energieverbrauch im gesamten sehr niedrig zu halten.
Die Holzpellets beziehen wir auch regional, das ist zwar etwas teurer als die osteuropäische Ware, aber auch hier spielt der gGdanke an die Nachhaltigkeit wieder eine Rolle.
Unsere Brötchen und unser Brot kommen, wenn wir etwas kaufen, normalerweise Backen wir selbst, aus einer kleinen Bäckerei.
Kamps wäre zwar näher, aber wir haben keine Lust auf aufgetaute Industrieware die quer durch Europa gekarrt wurde.
Ich denke niemand schafft es vollkommen ökologisch korrekt zu leben, dann würden wir nämlich alle auf Bäumen sitzen und Wurzeln kauen.
Wenn aber jeder versuchen würde seinen kleinen Teil bezutragen, dann wären wir schon wesentlich weiter.
In diesem Sinne...