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Rindfleisch aus Uruguay

andysun

Schlachthofbesitzer
Hatte es zwar schon woanders gepostet, denke aber, hier ist es besser aufgehoben.
Mit Rind aus Uruguay habe ich bislang immer gute Erfahrungen gemacht, Top Preis-Leistungsverhältnis.
Kaufe regelmäßig Entrecote und Tafelspitz beim Handelshof.
In den letzten Tage habe ich eine Doku über das Land gesehen, Antibiotika gibt es in der Tierzucht nur in Ausnahmefällen und Hormone sind komplett tabu.
Wusste ich nicht, noch ein Grund mehr, ich bin begeistert!
https://www.nzz.ch/video/nzz-format...inder-ohne-antibiotika-und-hormone-ld.1457334

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Ist auch preislich meist recht interessant, habe hier im Metro auch schon zugeschlagen.
 
Ich halte nix von Rindfleisch für dessen Erzeugung Regenwald gerodet wird bzw. wo Tiere in feedlots gehalten werden und in ihrer eigenen Scheiße versinken. Für mich kommt ausschließlich heimische Weidehaltung in Frage.
Was Du da beschreibst kenne ich nicht aus Uruguay
 
Brasilien, Uruguay, Paraguay, Chile ... Lamm/Schaf und Rotwild aus Neuseeland ... alles um die halbe Welt karren/schippern wo Europa doch von allem genug davon hätte. Das muss doch alles "so" nicht sein, wir haben rundum soo viele regionale Möglichkeiten, man müsste sie nur nutzen. In Europa wird über die Diesel gelästert, aber das Entrecote kommt dann natürlich per Kühlcontainer im Schweröl-Pott mit den Avocados , Papayas und Bananen übern Atlantik und die Nordseekrabbe wird mit dem LKW zum Puhlen nach Marokko und zurück gekarrt ... Merkst was? Rindfleisch gibt's auch hier zuhauf ... übrigens auch in Freilandhaltung. Ist Dir das denn zu teuer ?

Anstelle der global agierenden Mega-Konzerne solltest doch etwas "in Dich gehen" und ggf lokale Kleinbetriebe die "mit Herz und Seele aus Überzeugung bei der Sache sind", in ihrem wirtschaftlichen Überlebenskampf unterstützen.
 
Brasilien, Uruguay, Paraguay, Chile ... Lamm/Schaf und Rotwild aus Neuseeland ... alles um die halbe Welt karren/schippern wo Europa doch von allem genug davon hätte. Das muss doch alles "so" nicht sein, wir haben rundum soo viele regionale Möglichkeiten, man müsste sie nur nutzen. In Europa wird über die Diesel gelästert, aber das Entrecote kommt dann natürlich per Kühlcontainer im Schweröl-Pott mit den Avocados , Papayas und Bananen übern Atlantik und die Nordseekrabbe wird mit dem LKW zum Puhlen nach Marokko und zurück gekarrt ... Merkst was? Rindfleisch gibt's auch hier zuhauf ... übrigens auch in Freilandhaltung. Ist Dir das denn zu teuer ?

Anstelle der global agierenden Mega-Konzerne solltest doch etwas "in Dich gehen" und ggf lokale Kleinbetriebe die "mit Herz und Seele aus Überzeugung bei der Sache sind", in ihrem wirtschaftlichen Überlebenskampf unterstützen.
Hallo,

ich glaube, Du schätzt mich da komplett falsch ein und ich muss da mal was richtigstellen.

Tatsächlich versuchen wir unsere Lebensmittel und auch andere Produkte überwiegend regional zu kaufen, ich verabscheue Billigfleisch aus dem Discounter.

Unser Fleisch kommt beispielsweise überwiegend aus einer kleinen Metzgerei von einem befreundeten Metzgermeister.
Dort haben wir, gemeinsam mit ihm, auch schon einiges an Rind ausprobiert, aber an das Uruguay Fleisch ist da leider bislang nichts rangekommen, der Preis ist also nicht der Grund für meine Uruguay Begeisterung.

Auch versuchen wir Nestle und Konsorten zu vermeiden und leben in vielen Bereichen sehr Umweltbewusst, wir heizen mit Holzpellets und versuchen unseren Energieverbrauch im gesamten sehr niedrig zu halten.
Die Holzpellets beziehen wir auch regional, das ist zwar etwas teurer als die osteuropäische Ware, aber auch hier spielt der gGdanke an die Nachhaltigkeit wieder eine Rolle.

Unsere Brötchen und unser Brot kommen, wenn wir etwas kaufen, normalerweise Backen wir selbst, aus einer kleinen Bäckerei.
Kamps wäre zwar näher, aber wir haben keine Lust auf aufgetaute Industrieware die quer durch Europa gekarrt wurde.

Ich denke niemand schafft es vollkommen ökologisch korrekt zu leben, dann würden wir nämlich alle auf Bäumen sitzen und Wurzeln kauen.
Wenn aber jeder versuchen würde seinen kleinen Teil bezutragen, dann wären wir schon wesentlich weiter.

In diesem Sinne...
 
Wir verhalten uns ähnlich. Das ändert aber nichts an der Tatsache im Umgang mit derartigen Produkten. Es war ja auch nicht gegen Dich als Person, sondern der generellen Tatsache im Umgang mit derartigen Produkten geschuldet.
 
Na glaube man kann durchaus darüber streiten wo Fleisch herkommen muss/soll und ob es zwangsweise nötig ist. Andererseits gibt es manche Dinge eben nicht überall bzw. es schmeckt anders, die Rassen sind anders, die Qualität ist anders usw.. Natürlich sind lokale oder europäische Produkte nicht schlecht oder schlechter aber oftmals anders.
Bei Rind sind Sachen wie Kobe, Sashi oder Txogitxu die einfach ganz anders schmecken als lokale Sorten. Würde diese jetzt nicht als "einzige" Bezugsquelle nehmen, aber ab und an hab Ich da schon Bock drauf.
Bei Schwein fällt es mir z.B. noch deutlicher auf, dass ich bisher kein "deutsches Hausschwein" gefunden habe, dass geschmacklich mit Iberico Schweinen mithalten kann. Selbst Duroc schmeckt mir im Vergleich nicht so gut... an sich dann auch nicht so besonders ökologisch dann Schweinefleisch aus Spanien usw. zu beziehen. Verteufeln bzw. mit dem Finger auf andere zeigen finde Ich schwierig, da ich mich selbst eben auch dabei erwische solche Optionen zu nutzen, weiss für mich aber auch, dass dies eben keine Dauerbezugsquelle ist und ich den Großteil doch lokaler beziehe. Am Ende reguliert man es am einfachsten darüber nicht jeden Tag solche Dinge zu verzehren und Discounter und Co. sind ohnehin tabu für mich.

​

 
Sehr Interessant zum Thema Fleischerzeugung in Uruguay:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2020...erschutz?utm_referrer=https://www.google.com/

"Wolfgang Büscher, Agrarwissenschaftler am Institut für Landtechnik der Universität Bonn, kann die grundsätzliche Kritik an Feedlots kaum nachvollziehen. "Die Tiere haben in der Regel in Feedlots mehr Platz als in einem deutschen Maststall", sagt er. Meist stünden die Tiere auf einem natürlichen, stabilen Boden und nicht auf Spaltenboden wie in vielen deutschen Betrieben."
 
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