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Rippchen 2erlei nach 5-0-1 Methode

24/7 BBQ

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Es wurden schon viele Rippchen eingestellt, ich weiss. Aber ich wollte meine auch presentieren, da sie mir nach meiner Meinung ganz gut gelungen sind. ;) Also los! Zuerst die Rippen von der Silberhaut befreit sofern es der Fleischer nicht schon getan hat. Dann alles rundherum schön eingerubt. Einmal mit Sweet Apple von ... einer Firma :pfeif: und die anderen mit einem selbst gemixten Rub von Freunden (vielen Dank dafür!). Ab in die Schwedenschale und über Nacht in den Kühler verfrachtet.

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Am nächsten Tag den Porti angeheizt die Rippchen ausgepackt und bei etwa 110°C für 5 Stunden gesmokt. Dafür habe ich eine Kombi aus Eiche- und Apfelchips verwendet. Das eine etwas kräftiger, das andere fruchtig.

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Zwischendurch habe die Ribs noch ab und an umgeschichtet. Wegen der Temperaturverteilung im Porti, ihr wisst schon. Als die Smokezeit um war habe ich alle Leitern entnommen und mit Blues Hog Original Sauce glasiert und wieder füt etwa 1 Stunde im Porti plaziert. Ein :saufen:um die Wartezeit zu überstehen.

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Zeit die Vorspeise zu finalisieren. Das Ragufeng hat meine Göga bereits am Vortag zubereitet. Kurz zum Rezept: Hähnchenbrust gekocht, dann klein geschnippelt, eine Mehlschwitze angerührt und mit Hühnerbrühe abgelöscht, in die Soße dann das Hühnchen sowie Spargelspitzen geben. Fertig.
Heute das Ganze in kleine Gußdöpfchen gefüllt, mit Käse bestreut und ab auf den Grill. Dazu kamen noch ein paar Snacks, Datteln im Speckmantel und Gemüsezwiebeln im Speckmantel. Den Speck ist ist genug! ;)

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Nach 6 Stunden war es endlich soweit. Die Ribs waren fertig! :messer: Nur noch portionsgerecht aufschneiden und das Mahl kann beginnen. :essen:

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Dazu gab's noch ein Käsebärlauchbrot. Selbst gebacken von Wuki. Das Tellerbild:

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Man war das oberlecker!!! :sabber: Die etwas dünneren Ribs mit dem Sweet Apple Rub hätte ich früher vom Grill nehmen sollen. Waren etwas fest. Aber immernoch leckerst. Naja, am Ende hat es allen geschmeckt

Vielen Dank für's reinschauen! :gs-rulez:
 
Feinste Bilder von Feinkost
 
Da hab ich mal ne Frage bitte.

Wenn die dünneren Leitern mit Apfelrub noch härter waren, sagst Du sie hätten vorher vom Grill gemusst.

Für mich würde das eher bedeuten, dass sie nicht lang genug drauf waren oder dass die Temperatur zu hoch war.

Liege ich falsch?
 
Vor allem nach der einzig wahren Methode ohne “Dämpferei“!

Im Grunde ja - wobei das Dämpfen ja nach Flüssigkeit (Whiskey/Cola oder auch mal Maracuja-Saft) auch zum lecker Geschmack beiträgt - darf nur nicht zu viel bzw zu lang sein, 30 Minuten für mitteldicke Ribs reichen völlig aus.

Kein Dämpfen hat halt mehr ‚Biss‘ - supi zum Abknabbern.
Gedämpfte nutzen wir eher - ich trau‘s mich kaum zu schreiben - wie PP auf‘m Pitabrot oder Burger-Bun….

Hauptsache es schmeckt
:anstoޥn:
 
Ribs haben einen perfekten Gargrad (und das ist m.E. nicht FOTB, aber auch kein Abnagen. Die Amis sprechen vom “clean bite“). Ohne Dämpfen verlieren sie aber nach Erreichen des perfekten Gargrads ihre Flüssigkeit und werden trocken. Insbesondere dünne Ribs neigen dazu.
Ich habe früher Ribs auch 321 gemacht, halte diese Methode aber für suboptimal. Sie ist zwar nahezu gelingsicher, aber kostet halt Fleischgeschmack. Das Problem mit 5-x-x Ribs ist, dass sich viele sklavisch an die Stundenangabe halten. Manche Ribs brauchen aber nur 4,5 andere sogar 7 Stunden. Wenn sie dann nach Punkt 5 Stunden runter geholt werden, ist die Chance groß, dass sie under- oder overcooked sind. Daher bleiben viele bei 321, obwohl der Geschmack schlechter bzw. weniger intensiv ist.
 
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