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"Roastbeef" aus dem Mageren Meisel

Grillcaptain

Fleischesser
10+ Jahre im GSV
Gut abgelegenes Stück bei 120° auf KT 58 hochgezogen. Dünn aufgeschnitten ist es weich und sehr saftig geworden:

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Hast du dem gute Stück keine Kruste verpasst ? ....
Auch wenn es sehr lecker aussieht... ein paar Röstaromen würden mir fehlen...
 
Sehr gut beobachtet:gratuliere:.

Liegt aber an der eingeschränkten Bildauswahl und daher lückenhaften Dokumentation.

Das erste Foto entstand nach der Niedrigtemperaturphase.

Was man nicht sieht ist, dass das gute Stück danach noch scharf angebraten wurde. Auf dem Anschnittfoto kann man das vielleicht ein bisschen erkennen.

Röstaromen waren vorhanden und auch eine leichte Rauchnote vom Kirschholz ;)
 
Ein schönes Stück hast du da zusammengebaut. Da würd ich auch gern ein Scheibchen probieren.
 
@Grillcaptain Sieht echt lecker aus, aber kannst Du mir etwas Nachhilfe in Wienerisch geben: was steckt hinter dem Begriff „magere Meisel“ ?
:hmmmm::nusser::srg:
 
was steckt hinter dem Begriff „magere Meisel“ ?

Hier wird's erklärt. Allerdings in einer eigenartigen Diktion:

"Der Deutsche sagt gerne „Falsches Filet“ oder „Schulterfilet“ zu diesem Teilstück, der Amerikaner bezeichnet es als „Shoulder Steak“ oder „Chuck Tenderloin“."

http://www.premiumfleisch.at/premiumrind/die_teilstuecke/teilstueckskunde/mageres_meisel/

Der Deutsche" oder "der Amerikaner" sagt man bei uns eigentlich schon seit längerer Zeit nicht mehr. o_O

Die deutsche Bezeichnung „Falsches Filet“ ist aus österreichischer Sicht übrigens irreführend, denn das Filet ist ja der Lungenbraten.

 
Danke ,die Seite ist wirklich sehr informativ.
Da wird eine mittlere Sehne beschrieben, und das es mehr zum Schmoren geeignet ist.
Hast Du die dann aus den Scheiben rausgeschnitten, oder deswegen extra dünn geschnitten und einfach mit verputzt?
:confused:
 
und das es mehr zum Schmoren geeignet ist

Das magere Meisl ist normalerweise ein Schmor- oder Siedefleisch und würde beim Grillen und Kurzbraten zäh und ungenießbar werden. Ein gut abgelegenes Stück, also dry aged oder in meinem Fall aus Australien, kann man aber auch als (sehr preiswertes) Roastbeef zubereiten.

So die Theorie. Wollte das einmal ausprobieren und kann nur sagen es stimmt. Sehr gutes Ergebnis. Durch das dünne Aufschneiden quer zur Faser wird es nochmals feiner. Müsste aber auch als Steak klappen, am besten reverse-seared.

Ist ähnlich wie beim Tafelspitz, der bei uns seit Kaisers Zeiten immer in der Suppe landet, gut abgelegen aber großartige Steaks, Picanha, oder auch Roastbeef ergibt.

Die Sehne habe ich drinnen gelassen. Hat beim Essen nicht gestört.
 
Muss ich bei meinem MDV mal fragen, das kommt wahrscheinlich alles ins Suppenfleisch.
 
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