Einen wunderschönen guten Abend wünsche ich Euch und ihr müsst zugeben, dass ich mal wieder einen ungemein vielsagenden Titel gefunden haben. Aber keine Angst, es wird sich im Laufe diese Berichts aufklären. Vielmehr, eigentlich schon zu Beginn, während des jetzt folgenden Prologs.
Der Bericht entsteht nämlich lediglich aus einem einzigen Grund: Weil ich ihn während einer Whatsapp-Kommunikation mit einem von mir sehr hochgeschätzten Mitglieds vollmundig angekündigt habe. Und üblicherweie halte ich meine Versprechen, ungeachtet der fotografischen Ausbeute, oder besser gesagt, deren Fehlen....
Unvollendet halt...
Schon vor Monaten haben wir beim Treffen mit einem befreundeten Paar, das wir einst während eines Portugal-Urlaubs kennengelernt hatten, ausgemacht, dass wir sie gerne am gestrigen Samstag als Gäste begrüßen würden. Und so ist es auch geschehen. Passend zur Herbstzeit hatten wir uns eine entsprechende Menüfolge überlegt. Mit entscheidend dabei war auch der profane Fakt, dass ich es mag, wenn sich so eine Art roter Faden durch das Menü zieht; sprich: Zutaten, die in mehreren Gängen auftauchen. Und nicht nur der Herbst, sondern gerade diese Zeit des Jahres, um Allerheiligen wird unter anderem durch den Kürbis repräsentiert. Und da wir vom Landwirt unseres Vertrauens zwei wunderschöne Hokkaidos hatten, haben wir uns für die Verwendung derer in den Vorspeisen entschieden; einer Suppe und eines Salats. Die klassische Menüfolge sieht ja eine kalte Vorspeise, Suppe, warme Vorspeise, Fisch, Fleisch, etc vor. Hat man nun außer der Supper nur Eine, so serviert man sinnvollerweise die kalte vor, und die warme nach der Suppe.
Also begannen wir mit einem Rohkostsalat aus Kürbis, Äpfeln, Petersilie, Ingwer, Zitronensaft, Öl, Balsamico-Senf, Pfeffer, Salz, Walnüsse und Rosinen. Eine wirklich fantastische Komposition, die durchaus den Hauch Inidens trägt.
Als Suppe haben wir die bewährte Kürbis-Ingwer-Curry-Rosenkohlsuppe serviert.
Als Hauptspeise hatte ich mal wieder Lust auf ein Roastbeef und einst angefixt durch @Spätzünder, der ein ganz hervorragendes Stück Fleisch mit Pfeffermantel gezaubert hat, sollte es genau so eines werden. Niedertemperaturgegart im BGE bei 90 °C, dazu Fächerkartoffeln, um mein persönliches Waterloo mal wieder zu bemühen.
Fotos? Also gut, ein paar wenige....
Die Black Bear Lodge am gestrigen Samstag:
Tisch eindecken, und dabei den Sonnenstern im Löffel festhalten.
Eingedeckter Tisch:
So schaut der Essplatz in der Blockhütte aus:
Und dann, bei gerade mal 9 °C ganz wichtig: Kaminofen anfeuern:
Vom Metzger meines Vertrauens habe ich ein wunderschönes Stück Roastbeef, gute 2,5 kg schwer, erhalten. Ein echtes Prachtstück, wie ich meine
...andere Seite...
Etwas gebunden...
...und in der größten Pfanne, die ich habe, die jedoch immer noch deutlich zu klein war, angebraten:
Nach dem Anbraten braucht's eine Haftschicht, hierfür nehme ich Senf, und dann kommt der Mantel. Bestehend aus Jack Steakpfeffer, Bockshornkleesamen und der ganz vorzügliche Rub Texas Midwest vom @Spiccy.
An die Fächerkartoffeln kamen dann noch Ranch Roasting und Sappore die Maremma, alles recht stimmig.
Und das Fleisch mit Mantel:
Eine Sauce köcheln....
..und die Kartoffeln vorbereiten.
Zu der Phase habe ich schlicht vergessen, weitere Fotos zu 'schießen'.....
Ramster
anzeizen, ....
... in dem werden die Kartoffeln gegart; klar, die 90 °C vom BGE reichen da nicht aus.
Apropos BGE, ich hatte mich entschieden, mit Kirschholz zu aromatisieren. die Schnipsel riechen einfach herrlich kirschig...
Läuft
Auf den Schlag 18:00 Uhr sind unsere zwei Gäste eingelaufen, und - das sei erwähnt - sie haben es sich auch nicht nehmen lassen, für das Dessert zu sorgen, Himbeer-Mascarpone-Joghurt-Creme, unheimlich lecker.
Als Aperetiv gab's einen schon fast eihnachtlich angehauchten Aperol Spritz mit Orangenschale und Zimtstange
Und wir haben Überraschungseier als Gastgeschenk bekommen...
begleitet von diesem Blümchen:
Ihr werdet es nicht glauben: Wir sind gesessen bis viertel nach zwei (MESZ) und hatten eine Sau-Gaude und wundervolle Gespräche; unter denen habe ich aber schlicht versäumt, noch viele Fotos zu machen. Nur den Hauptgang habe ich noch schnell abgelichtet. Dem BGE nach knappen vier Stunden bei 58 °C KT entnommen, und das Roastbeef war eine Offenbarung. Während des Garens gerade mal 10 Tropen Flüssigkeit verlorgen, hat es geschmacklich den optischen Eindruck bestätigt; nein, eigentlich übertroffen. Wunderbar zart, die Kruste stimmig und passend, einfach köstlich. Die Sauce dazu hat das Ganze hermonisch abgerundet.
Hier hat sich mal weider gezeigt, dass das Leben zu kostbar ist für minderwertiges Fleisch. Dies hier war ein echtes Gedicht!
Mit einem abschließenden Foto, das annähernd die tolle Stimmung wiedergibt, möchte ich diesen Bericht, unvollendet ob der fehlenden Fotos von drei Gängen, schließen.
Startet gut in die neue Woche und viele Grüße
Gerhard
Der Bericht entsteht nämlich lediglich aus einem einzigen Grund: Weil ich ihn während einer Whatsapp-Kommunikation mit einem von mir sehr hochgeschätzten Mitglieds vollmundig angekündigt habe. Und üblicherweie halte ich meine Versprechen, ungeachtet der fotografischen Ausbeute, oder besser gesagt, deren Fehlen....
Unvollendet halt...Schon vor Monaten haben wir beim Treffen mit einem befreundeten Paar, das wir einst während eines Portugal-Urlaubs kennengelernt hatten, ausgemacht, dass wir sie gerne am gestrigen Samstag als Gäste begrüßen würden. Und so ist es auch geschehen. Passend zur Herbstzeit hatten wir uns eine entsprechende Menüfolge überlegt. Mit entscheidend dabei war auch der profane Fakt, dass ich es mag, wenn sich so eine Art roter Faden durch das Menü zieht; sprich: Zutaten, die in mehreren Gängen auftauchen. Und nicht nur der Herbst, sondern gerade diese Zeit des Jahres, um Allerheiligen wird unter anderem durch den Kürbis repräsentiert. Und da wir vom Landwirt unseres Vertrauens zwei wunderschöne Hokkaidos hatten, haben wir uns für die Verwendung derer in den Vorspeisen entschieden; einer Suppe und eines Salats. Die klassische Menüfolge sieht ja eine kalte Vorspeise, Suppe, warme Vorspeise, Fisch, Fleisch, etc vor. Hat man nun außer der Supper nur Eine, so serviert man sinnvollerweise die kalte vor, und die warme nach der Suppe.
Also begannen wir mit einem Rohkostsalat aus Kürbis, Äpfeln, Petersilie, Ingwer, Zitronensaft, Öl, Balsamico-Senf, Pfeffer, Salz, Walnüsse und Rosinen. Eine wirklich fantastische Komposition, die durchaus den Hauch Inidens trägt.
Als Suppe haben wir die bewährte Kürbis-Ingwer-Curry-Rosenkohlsuppe serviert.
Als Hauptspeise hatte ich mal wieder Lust auf ein Roastbeef und einst angefixt durch @Spätzünder, der ein ganz hervorragendes Stück Fleisch mit Pfeffermantel gezaubert hat, sollte es genau so eines werden. Niedertemperaturgegart im BGE bei 90 °C, dazu Fächerkartoffeln, um mein persönliches Waterloo mal wieder zu bemühen.

Fotos? Also gut, ein paar wenige....
Die Black Bear Lodge am gestrigen Samstag:
Tisch eindecken, und dabei den Sonnenstern im Löffel festhalten.

Eingedeckter Tisch:
So schaut der Essplatz in der Blockhütte aus:
Und dann, bei gerade mal 9 °C ganz wichtig: Kaminofen anfeuern:
Vom Metzger meines Vertrauens habe ich ein wunderschönes Stück Roastbeef, gute 2,5 kg schwer, erhalten. Ein echtes Prachtstück, wie ich meine
...andere Seite...
Etwas gebunden...
...und in der größten Pfanne, die ich habe, die jedoch immer noch deutlich zu klein war, angebraten:
Nach dem Anbraten braucht's eine Haftschicht, hierfür nehme ich Senf, und dann kommt der Mantel. Bestehend aus Jack Steakpfeffer, Bockshornkleesamen und der ganz vorzügliche Rub Texas Midwest vom @Spiccy.
An die Fächerkartoffeln kamen dann noch Ranch Roasting und Sappore die Maremma, alles recht stimmig.
Und das Fleisch mit Mantel:
Eine Sauce köcheln....
..und die Kartoffeln vorbereiten.
Zu der Phase habe ich schlicht vergessen, weitere Fotos zu 'schießen'.....

Ramster
anzeizen, ....
... in dem werden die Kartoffeln gegart; klar, die 90 °C vom BGE reichen da nicht aus.
Apropos BGE, ich hatte mich entschieden, mit Kirschholz zu aromatisieren. die Schnipsel riechen einfach herrlich kirschig...
Läuft

Auf den Schlag 18:00 Uhr sind unsere zwei Gäste eingelaufen, und - das sei erwähnt - sie haben es sich auch nicht nehmen lassen, für das Dessert zu sorgen, Himbeer-Mascarpone-Joghurt-Creme, unheimlich lecker.
Als Aperetiv gab's einen schon fast eihnachtlich angehauchten Aperol Spritz mit Orangenschale und Zimtstange

Und wir haben Überraschungseier als Gastgeschenk bekommen...
begleitet von diesem Blümchen:
Ihr werdet es nicht glauben: Wir sind gesessen bis viertel nach zwei (MESZ) und hatten eine Sau-Gaude und wundervolle Gespräche; unter denen habe ich aber schlicht versäumt, noch viele Fotos zu machen. Nur den Hauptgang habe ich noch schnell abgelichtet. Dem BGE nach knappen vier Stunden bei 58 °C KT entnommen, und das Roastbeef war eine Offenbarung. Während des Garens gerade mal 10 Tropen Flüssigkeit verlorgen, hat es geschmacklich den optischen Eindruck bestätigt; nein, eigentlich übertroffen. Wunderbar zart, die Kruste stimmig und passend, einfach köstlich. Die Sauce dazu hat das Ganze hermonisch abgerundet.
Hier hat sich mal weider gezeigt, dass das Leben zu kostbar ist für minderwertiges Fleisch. Dies hier war ein echtes Gedicht!
Mit einem abschließenden Foto, das annähernd die tolle Stimmung wiedergibt, möchte ich diesen Bericht, unvollendet ob der fehlenden Fotos von drei Gängen, schließen.
Startet gut in die neue Woche und viele Grüße
Gerhard
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