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Roggen-Nussbrot

Ceterum Censeo

Grillkönig
15+ Jahre im GSV
Nussbrot

Ein Nussbrot wie ich es mir vorstelle: Knusprige, dünne Kruste, weiche Schmolle und nicht zu harte, dafür reichlich Walnüsse.
Das Brot ist ein Roggen-Mischbrot und die Nüsse wurden in Milch eingeweicht. Ein wenig Altbrot gibt zusätzlich Aroma.

Roggen-Nussbrot_Brettl_Front.jpg


Roggen-Nussbrot_Brettl_Krume.jpg


Gebacken in Formen, weils doch recht weich ist.

Roggen-Nussbrot_Teiglinge signiert.jpg


Roggen-Nussbrot_angebacken.jpg


Und aus der Milch von den Nüssen hab ich uns eine feine Schokocreme geköchelt :-)

Schokocreme.jpg


Rezept:

Sauerteig
  • 140 g Roggenmehl 960
  • 140 g Roggenmehl Vollkorn
  • 250 g Wasser 30°
  • 10 g Anstellgut Roggen
Brotaroma
  • 100 g Brot altes trockenes Brot, gewürfelt
  • 150 g Wasser aufgekocht
Eingeweichte Nüsse
  • 400 ml Milch kalt
  • 250 g Walnüsse geröstet, sehr grob gehackt
Hauptteig
  • Sauerteig
  • Brotaroma
  • Walnüsse abgetropft
  • 420 g Roggenmehl 960
  • 300 g Weizenmehl 700
  • 450 g Wasser leitungskalt
  • 22 g Salz
  • 15 g Brotgewürz grob gemahlen
  • 10 g Germ frisch, optional aber empfohlen
Anleitungen
Sauerteig

  • Für den Sauerteig das Anstellgut im Wasser verrühren und beide Mehlsorten klumpenfrei einrühren/-kneten.
  • Den Sauerteig zugedeckt bei 26° für ca. 20 Stunden reifen lassen. Der Sauerteig ist fertig, wenn er gut aufgegangen ist und in der Mitte beginnt leicht wieder einzufallen.
Brotaroma
  • Etwa 4 Stunden vor der Teigbereitung die Brotstücke mit dem heißen Wasser übergießen und mit einer Gabel verrühren. 4 Stunden zugedeckt bei Raumtemperatur stehen lassen.
Walnüsse
  • Eine Stunde vor der Teigbereitung die Walnüsse sehr grob hacken und in einer Pfanne ohne Öl anrösten bis sie zu duften beginnen. Die heißen Nüsse mit der kalten Milch übergießen und im Kühlschrank bis zur Teigbereitung ziehen lassen.
Teigbereitung
  • Das eingeweichte Brot mit einem Pürierstab fein pürieren.
  • Das Wasser des Hauptteiges mit dem Sauerteig gut verrühren. Das Brotpürree dazugeben, ebenso die Mehle, das Brotgewürz und – wenn verwendet – die Germ.
  • Für 3 Minuten auf langsamer Stufe verkneten.
  • Das Salz dazugeben und auf etwas schnellerer Stufe 7 Minuten kneten.
  • Währenddessen die Walnüsse durch ein feines Sieb abseihen und abtropfen lassen.
  • Die abgetropften Walnüsse zum Teig geben und weitere 3 Minuten auf langsamer Stufe vermengen sodass die Nüsse gleichmäßig im Teig verteilt sind.
  • Den Teig in der Knetschüssel leicht bemehlt 30 Minuten zugedeckt rasten lassen.
  • Nach dieser Teigruhe, den Teig aus der Knetschüssel nehmen und in zwei gleiche Teile zu etwa 1100g teilen. Die beiden Teile rundwirken und zugedeckt kurz rasten lassen.
  • Währenddessen zwei geeignete Backformen mit etwas Pflanzenöl ausstreichen und bereitstellen
  • Die Teigkugeln zu Laiben formen und mit dem Schluss nach unten in die vorbereiteten Formen legen. In die Ecken drücken und zugedeckt gehen lassen.
  • Den Backofen mit Backstein rechtzeitig auf 250° Ober/Unterhitze vorheizen.
  • Anmerkung: Der Backstein ist wegen der Formen hier nicht unbedingt notwendig. Ich verwende ihn trotzdem um eine hohe Anfangstemperatur beim Backen zu gewährleisten, da die Masse des Steines auch als Energiespeicher dient.
  • Bei etwa 3/4 Reife mit einer Teigkarte Rautenmuster in die Teigoberfläche drücken und weitere 10 bis 15 Minuten gehen lassen.
  • Die beiden Formen in den Ofen auf den Backstein stellen und das Backrohr gut beschwaden.
  • 10 Minuten anbacken, dann die Schwaden ablassen und die Temperatur auf 190° reduzieren. weitere 35 Minuten backen.
  • Die Formen vorsichtig aus dem Ofen nehmen und die Brote auf einen Brotschieber kippen. Die Brote wieder – ohne Formen – in den Ofen schieben und weitere 15 Minuten bei 180° fertigbacken.
  • Die Brote aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter mit einem Leinentuch bedeckt auskühlen lassen.
 
Hallo Ceterum Censeo,
schau doch mal bitte hier: Roggen-Nussbrot. Da wirst Du fündig!
 
Feines Rezept und die Bilder sehen lecker aus. :thumb2:
 
Schönes Brot - danke für die Anleitung. Wie hast Du die Schokocreme gemacht?

Danke und lieber Gruß aus Tirol Silvia
 
Wie hast Du die Schokocreme gemacht?

Danke!

Die Creme ist eine englische Creme, die in geschmolzene Schokolade gerührt wurde.
4 Eigelb
70g Feinkristallzucker
300ml Milch
300g Schlagobers
250g dunkle Kuvertüre

Die Eigelbe mit dem feinen Zucker verrühren. Mit Milch und Schlagobers aufgießen und unter ständigem Rühren auf 82 bis 84 Grad erhitzen. Die Creme ist gut, wenn sie auf einem Löffelrücken so haften bleibt, dass ein deutlich sichtbarer Strich bleibt, wenn man mit dem Finger drüberstreicht.
Währenddessen die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Dann ein Drittel der Creme in die geschmolzene Schokolade rühren bis sie glatt - vielleicht noch etwas grießelig - ist. Dann mit dem zweiten Drittel bzw. dritten Drittel ebenso verfahren. Damit sollte die Schokocreme schön glatt werden und emulgieren. In Gläser füllen und im Kühlschrank kristallisieren lassen.
 
Danke!

Die Creme ist eine englische Creme, die in geschmolzene Schokolade gerührt wurde.
4 Eigelb
70g Feinkristallzucker
300ml Milch
300g Schlagobers
250g dunkle Kuvertüre

Die Eigelbe mit dem feinen Zucker verrühren. Mit Milch und Schlagobers aufgießen und unter ständigem Rühren auf 82 bis 84 Grad erhitzen. Die Creme ist gut, wenn sie auf einem Löffelrücken so haften bleibt, dass ein deutlich sichtbarer Strich bleibt, wenn man mit dem Finger drüberstreicht.
Währenddessen die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Dann ein Drittel der Creme in die geschmolzene Schokolade rühren bis sie glatt - vielleicht noch etwas grießelig - ist. Dann mit dem zweiten Drittel bzw. dritten Drittel ebenso verfahren. Damit sollte die Schokocreme schön glatt werden und emulgieren. In Gläser füllen und im Kühlschrank kristallisieren lassen.

Herzlichen Dank - eine wunderbare Alternative zu Nutella, welches ich nicht mag :-)

Schönen Nachmittag wünscht Dir Silvia
 
Super und vielen Dank fürs Rezepte teilen. Gespeichert und weg.
 
Moin Dietmar,

schönes Brot hast du da gebacken - für mich ist das zwar nix, Nüsse im Brot und Brotgewürz sind so garnicht meins - aber meiner Frau könnte das gefallen.
Deshalb speicher ich mir das mal ab.

Und noch eine Bitte:
Messe doch bitte mal eine deiner beiden benutzten Backformen aus. Ich habe die K4, passt das ungefähr?


Gruß aus Ostfriesland

Martin
 
Moin Dietmar,

schönes Brot hast du da gebacken - für mich ist das zwar nix, Nüsse im Brot und Brotgewürz sind so garnicht meins - aber meiner Frau könnte das gefallen.
Deshalb speicher ich mir das mal ab.

Und noch eine Bitte:
Messe doch bitte mal eine deiner beiden benutzten Backformen aus. Ich habe die K4, passt das ungefähr?


Gruß aus Ostfriesland

Martin

Gerne. Das sind die Formen von Emile Henry mit 24x15x12cm / Inhalt 2 Liter
 
Ich habe es heute nachgebacken.

Ich habe allerdings beim Hauptteig das Wasser durch Buttermilch ersetzt.
Das eingeweichte Brot zu pürieren ist blöd. Ich glaube es trocken zu schreddern und dann einzuweichen ist einfacher.

Buttermilch ist interessant. Wie ist denn da die Krume geworden bzw. wie wirkt sich das aus?

Bezüglich pürieren: Ja, das mit dem pürieren ist so eine Sache. Ich mach das mit dem Pürierstab, da geht das sehr gut. Im Mixeraufsatz von der Küchenmaschine gings auch nicht. Brösel reiben ist die Alternative, dafür ist mein Altbrot aber oft nicht trocken genug.
 
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