Servus Sportfreunde,
beim Thema rund ums Grillen gibt es bekanntlich keine Saison, mit einer Ausnahme für mich. Meine Döpfe kommen erst zur kälteren Jahreszeit zum Einsatz.
Für heute war die Saisoneröffnung mit Rouladen und „Schneebällcher“ geplant. Diese sind Knödel aus gekochten Kartoffeln und in der Westpfalz unter diesem Namen bekannt.
Während ich gestern mit Junior beim Fußball war, war meine Frau einkaufen. Sie kam doch tatsächlich mit drei Rouladen zurück (wir sind ein vier Personen Haushalt, unsere kleine isst aber kaum Fleisch).
Nun ja…. Nach kurzer Diskussion über die ökologische Sinnhaftigkeit Festbrennstoffe für lediglich drei Rouladen zu verschwenden hat GöGa beschlossen nochmals drei Liter Super durchzujagen um Rouladen nachzukaufen. Zurück kam Sie mit sechs weiteren und mit dem Kommentar ich war am Überlegen ob ich noch neun Stück kaufe….
Wir haben da halt einfach andere Ansichten. Das ist halt manchmal so im Leben, aber gar nicht schlimm.
Los ging es mit Kartoffeln kochen, schälen und durch die Spätzlepresse drücken.
Die Rouladen habe ich klassisch gefüllt mit Speck, Zwiebeln, Gurke, Karotte und Sellerie.
Hier leider kein Bild und weiter ging es mit mis-en-place.
Zum Anbraten bin ich ans Seitenkochfeld vom Big Fred und habe parallel einen AZK mit Kokobrekkies angeworfen.
Anbraten in Rinderfett bis die Burschen Farbe haben.
Und weiter ging es mit dem Gemüsezeugs.
Anbraten, tomatisieren und mit einer knappen Flasche Rotwein immer wieder dünn angießen und den Bodensatz lösen. Sobald alles wieder Trockenbrät den Vorgang wiederholen bis die Pulle leer war und der Dopfinhalt eine traumhafte Farbe angenommen hatte.
Weiter ging es mit dem Auffüllen mit Rinderbrühe, drei Lorbeerblätter rein und Umzug auf die Kokosbriketts.
Nach einer Stunde mal spicken.
Ich sage es euch es roch da schon Traumhaft und ich musste widerstehen schon eine Roulade anzustechen.
Es gilt noch eine Stunde auszuharren.
Dann ging es an das Knödel machen.
Die Knödel sind in der Rohmasse ziemlich „teigig“ und daher schwer ganz rund zu formen.
Das Rezept ist ein klassisches Omarezept. Wenn ich meine Mutter frage wie es geht erhalte ich eine Beschreibung ohne Mengenangaben.
„Machs halt nach Gefühl“ funktioniert leider nur wenn du es schon tausendmal gemacht hast. Daher hatte ich einmal bei meiner Mutter bei der Herstellung alles abgewogen um zumindest einen Anhaltspunkt zu haben.
Seither mache ich es einfach immer nach dem Rezept….beim Gefühl bin ich noch nicht angelangt.
Hier aber für vier Personen und nicht für sechs.
Jetzt flott den DO ins Haus holen und die Rouladen zwischenparken, Sauce passieren und mit Speisestärke binden.
Abschmecken mit Salz, Senf und Gurkenwasser.
Und fertig.
Jetzt noch einen Absacker trinken, Reste portionieren und insgeheim mega darüber freuen, dass meine Frau mit schön Wut im Bauch doch nochmal weggefahren ist und Nachschub geholt hat. Ich wäre nämlich nicht mehr los gefahren.
Merci fürs vorbeischauen und liebe Grüße aus der schönen Pfalz.
beim Thema rund ums Grillen gibt es bekanntlich keine Saison, mit einer Ausnahme für mich. Meine Döpfe kommen erst zur kälteren Jahreszeit zum Einsatz.
Für heute war die Saisoneröffnung mit Rouladen und „Schneebällcher“ geplant. Diese sind Knödel aus gekochten Kartoffeln und in der Westpfalz unter diesem Namen bekannt.
Während ich gestern mit Junior beim Fußball war, war meine Frau einkaufen. Sie kam doch tatsächlich mit drei Rouladen zurück (wir sind ein vier Personen Haushalt, unsere kleine isst aber kaum Fleisch).
Nun ja…. Nach kurzer Diskussion über die ökologische Sinnhaftigkeit Festbrennstoffe für lediglich drei Rouladen zu verschwenden hat GöGa beschlossen nochmals drei Liter Super durchzujagen um Rouladen nachzukaufen. Zurück kam Sie mit sechs weiteren und mit dem Kommentar ich war am Überlegen ob ich noch neun Stück kaufe….
Wir haben da halt einfach andere Ansichten. Das ist halt manchmal so im Leben, aber gar nicht schlimm.
Los ging es mit Kartoffeln kochen, schälen und durch die Spätzlepresse drücken.
Die Rouladen habe ich klassisch gefüllt mit Speck, Zwiebeln, Gurke, Karotte und Sellerie.
Hier leider kein Bild und weiter ging es mit mis-en-place.
Zum Anbraten bin ich ans Seitenkochfeld vom Big Fred und habe parallel einen AZK mit Kokobrekkies angeworfen.
Anbraten in Rinderfett bis die Burschen Farbe haben.
Und weiter ging es mit dem Gemüsezeugs.
Anbraten, tomatisieren und mit einer knappen Flasche Rotwein immer wieder dünn angießen und den Bodensatz lösen. Sobald alles wieder Trockenbrät den Vorgang wiederholen bis die Pulle leer war und der Dopfinhalt eine traumhafte Farbe angenommen hatte.
Weiter ging es mit dem Auffüllen mit Rinderbrühe, drei Lorbeerblätter rein und Umzug auf die Kokosbriketts.
Nach einer Stunde mal spicken.
Ich sage es euch es roch da schon Traumhaft und ich musste widerstehen schon eine Roulade anzustechen.
Es gilt noch eine Stunde auszuharren.
Dann ging es an das Knödel machen.
Die Knödel sind in der Rohmasse ziemlich „teigig“ und daher schwer ganz rund zu formen.
Das Rezept ist ein klassisches Omarezept. Wenn ich meine Mutter frage wie es geht erhalte ich eine Beschreibung ohne Mengenangaben.
„Machs halt nach Gefühl“ funktioniert leider nur wenn du es schon tausendmal gemacht hast. Daher hatte ich einmal bei meiner Mutter bei der Herstellung alles abgewogen um zumindest einen Anhaltspunkt zu haben.
Seither mache ich es einfach immer nach dem Rezept….beim Gefühl bin ich noch nicht angelangt.
Hier aber für vier Personen und nicht für sechs.
Jetzt flott den DO ins Haus holen und die Rouladen zwischenparken, Sauce passieren und mit Speisestärke binden.
Abschmecken mit Salz, Senf und Gurkenwasser.
Und fertig.
Jetzt noch einen Absacker trinken, Reste portionieren und insgeheim mega darüber freuen, dass meine Frau mit schön Wut im Bauch doch nochmal weggefahren ist und Nachschub geholt hat. Ich wäre nämlich nicht mehr los gefahren.

Merci fürs vorbeischauen und liebe Grüße aus der schönen Pfalz.






