Guten Abend!
Heute haben wir, Lord Fisch und ich, nach zehn Tagen Reifezeit ein Rumpsteak ausgegraben - aus fein gesiebter Holzasche. In dieser Zeit hat das Steak bei maximal 10°C von 1050 auf 700 Gramm abgenommen. Vor der Aschereifung wurde das gute Stück lediglich mit Salz eingerieben.
Ich war wirklich gespannt auf das Ergebnis, weil hier im GSV immer wieder von zweifelhaftem Geschmack berichtet wurde.
Nach der Ausgrabung wurde gebürstet, abgewaschen und trockengerubbelt.
Im Anschnitt das typische tiefrote und feste Fleisch, das die Aschereifung bewirkt. Leicht salmiakartiger Geruch dringt in die Nase, wird aber überlagert von einem Duft, der an Dryage-Rind erinnert.
Fettschicht reduzieren, Murray-River-Salz drauf und einwirken lassen.
Branding-Station AZK
Im BO haben wir es mit dem Bresser auf 53°C Kerntemperatur gebracht und nach einer kleinen Ruhepause aufgeschnitten. Beeindruckend: Es lief nicht ein Tropfen Saft aus!
Meine Skepsis war beim ersten Happen wie fortgefegt. Das Fleisch war regelrecht mürbe, sehr zart und richtig saftig. Von der Textur her hatte es etwas zwischen Kochschinken und Dryaged-Rind und der Geschmack war einfach genial. Feine Röstnoten, intensiver Rindgeschmack und eher hintergründig der Reifegeschmack, den man vom Aschefleisch kennt, pfeffriger Salmiak. Aber eben nur ganz leicht hat dieser den Gesamteindruck komplementert.
Genial, kann ich nur zur Nachahmung empfehlen!
Beste Grüße aus dem Frankenland,
Der Grüne Troll
Heute haben wir, Lord Fisch und ich, nach zehn Tagen Reifezeit ein Rumpsteak ausgegraben - aus fein gesiebter Holzasche. In dieser Zeit hat das Steak bei maximal 10°C von 1050 auf 700 Gramm abgenommen. Vor der Aschereifung wurde das gute Stück lediglich mit Salz eingerieben.
Ich war wirklich gespannt auf das Ergebnis, weil hier im GSV immer wieder von zweifelhaftem Geschmack berichtet wurde.
Nach der Ausgrabung wurde gebürstet, abgewaschen und trockengerubbelt.
Im Anschnitt das typische tiefrote und feste Fleisch, das die Aschereifung bewirkt. Leicht salmiakartiger Geruch dringt in die Nase, wird aber überlagert von einem Duft, der an Dryage-Rind erinnert.
Fettschicht reduzieren, Murray-River-Salz drauf und einwirken lassen.
Branding-Station AZK
Im BO haben wir es mit dem Bresser auf 53°C Kerntemperatur gebracht und nach einer kleinen Ruhepause aufgeschnitten. Beeindruckend: Es lief nicht ein Tropfen Saft aus!
Meine Skepsis war beim ersten Happen wie fortgefegt. Das Fleisch war regelrecht mürbe, sehr zart und richtig saftig. Von der Textur her hatte es etwas zwischen Kochschinken und Dryaged-Rind und der Geschmack war einfach genial. Feine Röstnoten, intensiver Rindgeschmack und eher hintergründig der Reifegeschmack, den man vom Aschefleisch kennt, pfeffriger Salmiak. Aber eben nur ganz leicht hat dieser den Gesamteindruck komplementert.
Genial, kann ich nur zur Nachahmung empfehlen!
Beste Grüße aus dem Frankenland,
Der Grüne Troll
