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Rustikales Brot

Tommy82

Dauergriller
10+ Jahre im GSV
Hallo, ich wollte schon langer mal Brot im Dutch machen und hab es nun gestern mal umgesetzt. Da ich ein freund von einer schönen kruste in verbindung mit einem luftigen inneren mag, hab ich mich mal daran versucht. Ich habe dazu folgende zutaten verwendet.

  • 750 g Weizenmehl Typ 405
  • 550 ml warmes Wasser
  • 1,5 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL dunkle Sojasoße für die Farbe
  • 100 g Schinkenwürfel Speckwürfel gehen auch
  • 3 EL Röstzwiebeln
  • 2 TL Salz
  • 1 TL kreutzkümmel
  • 0,5 TL Schwarzer Pfeffer
Zuerst hab ich die Röstzwiebeln noch etwas zerkleinert und dann zusammen mit dem Mehl, dem Kreutzkümel, dem schwarzen Pfeffer, dem Salz vermisst.

Das warme Wasser in einem seperaten Gefäß mit dem Zucker und der Hefe vermischt, anschließend noch die Sojasoße dazu und das ganze ca. 5 Minuten stehen lassen, damit die Hefe arbeiten kann.

In dieser Zeit hab ich die Schinkenwürfel kurz angebraten.

Anschließend die Schinkenwürfel, mit dem Wasser in die Schüssel mit dem Mehl gegeben und alles zusammen mit der Hand (man kann naturlich auch eine Küchenmaschiene nehmen) verknetet.
Dann denn Teig abgedeckt und ca. 1 Stunde bei zimmertemperatur stehen gelassen bis er schön aufgegangen ist.

Nach der Stunde hab ich die Arbeitsfläche mit mehl bestreut und den teig darauf etwas platt gedruckt und auch mit Mehl bestreut. Den Teig auf keinen Fall kneten!

Dann von einer Seite den Teig zu ca. 1/3 einklappen. Das ganze dann nochmal von der anderen Seite. Dann das Brot umdrehen und zu einem schönen runden Brot formen.

Den Dutch mit Backpapier auskleiden und dann das Brot reinlegen.

In der Zwischenzeit den Grill auf ca 220 Grad vorheitzen.

Dann den Dutch in den Grill stellen und den deckel schliessen. Nach ca. 30 Minuten mal nachsehen, nicht das was anbrennt. Danach nochmal ca 15 Minuten mit Deckel weiter backen. Nach 45 Minten den Deckel abnehmen und nochmal ca. 15 Mimuten Backen.
Nach einer Stunde mit einem Holzstäbchen an 2-3 stellen mal in das Brot stwchen, wenn beim rausziehen kein Teig am Stäbchen ist dann ist das Brot fertig und sollte eine schöne hellbraune Kruste haben.

Ich war mit meinem ersten verauch sowohl optisch wie auch geschmacklich sehr zufrieden. Das einzigw "problem" was ich habe ist das das Brot heute morgen kein knusprige Kruste mehr hatte sonder diese auch weich war, gestern abend war sie perfekt. Vieleicht hat dazu der ein odee andere ja eine idee fur mich wie es besser geht.

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Hallo Tommy82,
schau doch mal bitte hier: Rustikales Brot. Da wirst Du fündig!
 
Das sieht sehr gut aus, das werde ich nachbauen.

Ich denke, dass Du den Deckel bereits nach 30 Minuten hättest abnehmen können, dann wäre die Kruste stabiler geworden. Wie hast Du denn das Brot gelagert?
 
Danke, hab es in einer kuchen plastikform mit plastik haube gelagert. Ok, dann werd ich denn Deckel das nächste mal etwas fruher weg nehmen und es mal versuchen. Geschmacklich war es sehr lecker und wo die kruste nach stabil war war die tio
 
Ich schließe mich da mal Hühnerfuß an. Es besteht Optimierungspotential. Ein Forum ist ja auch dazu da, von Wissen und Erfahrung anderer zu profitieren. Weizenmehl Type 405 ist schon mal für Brote und Semmeln suboptimal. Salz (in dem Fall Sojasoße) gleich zum Hefeansatz ebenso. Meine Empfehlung zum Einstieg ins Brotbacken ist der Plötzblog von Lutz Geißler. Viele seiner Brotrezepte kann man toll im DOpf backen. Hier der link: Brote im Topf backen

Servus :anstoޥn:
12oven
 
Eine krachige Kruste hast du leider immer nur am ersten Tag. Die Feuchtigkeit vom Brot verteilt sich in selbigem. Am längsten bleibt sie bei Lagerung auf der Schnittkante auf einem Brett. Dann wird das Brot aber von außen her trocken. Ich lagere mein Brot mittlerweile in einer Nadelholzkiste. Das ist perfekt für mich.

Und ja, Sauerteig statt Hefe ist eine Offenbarung ;-) probier es mal aus.
 
Was ein Brot :essen!: genau mein Ding Speckmänner und Röstzwiebeln..der Hammer
Muß ich unbeding nachbauen....das Problem mit der Kruste am nächsten Morgen hätt ich glaube ich nicht..
Wäre vorher alle..
Gruß Dirk
 
Ich hab's mal nachgedopft - in der K4. Dafür ist die Menge zu groß, nach 15 Minuten im Ofen habe ich den Deckel abgenommen um Platz zu schaffen.

Anders als im Rezept habe ich "nur" 1 Pckg. Trockenhefe genommen, das ist immer noch mehr als genug und kann sicherlich noch reduziert werden, auch wenn das Brot eine schnelle Nummer bleiben soll. Ich habe 550er Weizenmehl verwendet. Weiterhin habe ich je eine Prise Thymian und Majoran hinzugefügt. Die Backtemperatur habe ich nach 20 Minuten auf 200° abgesenkt.

Für die Zukunft ist mein Plan, die Teigmenge zu halbieren und es im Ft3 zu backen. Schnell fertig - schnell weg.

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Optisch sieht das Brot toll aus.
Zu hefelastig für mich. Da stimme ich zu, das hat Verbesserungspotential. Aber das Rezept hört sich gut an.
Auch die Aufbewahrung.
Danke, hab es in einer kuchen plastikform mit plastik haube gelagert.
Da kann die Feuchtigkeit nicht raus. Ich habe inzwischen einen Brotkasten aus Keramik der teilweise unglasiert ist mit Holzdeckel. Die Keramik kann die Feuchtigkeit aufnehmen und gibt sie irgendwann zurück. Allerdings ist die Kruste nur am ersten Tag richtig rösch.
 
Optisch sieht das Brot toll aus.
Zu hefelastig für mich. Da stimme ich zu, das hat Verbesserungspotential. Aber das Rezept hört sich gut an.

Ich habe hier eine gelernte Bäckerin zu Hause. Was meinst Du, wie die guckt, wenn die meine überheften Versuche sieht.:lach:

Allerdings backt sie meist süß, und ich steh nicht so auf Kuchen. Also bedarf es ab und zu einer kleinen, unbeholfenen und herzhaften Provokation....ich rechne noch an diesem Wochenende mit gefülltem Brot oder Pizza.:angel:
 
Bitte nicht böse sein, aber in meinen Augen ist das kein Brot, sondern ein pikanter Germknödel...

Mit der Hefemenge hätte man locker auch 100 Brote á 1kg machen können!
 
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