Saaremaa ist die größte estnische Insel und viertgrößte Ostseeinsel, sie liegt vor der Westküste Estlands.
Mit einer Fläche von knapp 2700 Quadratkilometern bietet Saaremaa vor allem viel Abwechslung, obwohl die Insel zu Estland gehört, hat sich hier aufgrund der abgeschiedenen Lage eine ganz eigene Kultur gebildet. Das spiegelt sich in der Architektur, in der Kleidung und der Sprache wieder. Somit gibt es viel zu entdecken. Von einem milden Seeklima und einem kalkhaltigen Boden geprägt, hat sich auf Saaremaa eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt entwickelt, darunter zum Beispiel der gelb- oder lilablühende Saaremaa-Klappertopf und Orchideen. Die Fauna wird vor allem von Vögeln dominiert, da viele Zugvögel die Insel zur Rast nutzen, darunter Ringelgänse und Eiderenten. In den Gewässern und den Buchten von Saaremaa fühlen sich Robben wohl. Große Säugetiere wie Bären, Luchse oder Elche sind eher selten anzutreffen.
Die Insel Saaremaa (historisch Ösel) ist Estlands größte Insel, seit ca. 8.000 Jahren besiedelt und bekannt für ihre Wikinger-Vergangenheit, den Meteoritenkrater von Kaali und die mittelalterliche Bischofsburg in Kuressaare. Sie war strategisch wichtig, ein frühes Handelszentrum und stand unter wechselndem Einfluss von Wikingern, dem Deutschen Ritterorden, Dänen, Schweden und Russen.
Erste Befestigungen entstanden um 1000–500 v. Chr. Die Inselbewohner galten als kriegerisch und sind in nordischen Sagas als Piraten bekannt.
1227 Eroberung durch den Deutschen Ritterorden. Bildung des Bistums Ösel-Wiek, das bis 1559 bestand.
Nach dem Mittelalter folgten dänische (16. Jh.), schwedische (17. Jh.) und ab 1710 russische Herrschaft, was die kulturelle Struktur stark beeinflusste.
Nach der Unabhängigkeit Estlands (1918) und der sowjetischen Besatzung ist Saaremaa seit 1991 Teil der Republik Estland.
Nun ein paar Bilder von der Insel
Hier eine der alten Kirchen auf der Insel, „Karja Katariina kirik“ (Katharinenkirche in Karja)
Ein typischer alter „Kühlschrank“, in die Erde eingelassener Keller
Die Windmühlen auf Saaremaa sind ein ikonisches Wahrzeichen der estnischen Insel. Die meist aus dem frühen 20. Jahrhundert stammenden Bockwindmühlen repräsentieren die traditionelle bäuerliche Kultur. Besonders hervorzuheben ist der Mühlenberg von Angla, wo fünf Mühlen, darunter eine holländische Windmühle, restauriert wurden und besichtigt werden können.
Einige alte Landwirtschaftliche Maschinen angeschaut
Der Kaali-Meteoritenkrater ist der auf der estnischen Insel Saaremaa gelegene Hauptkrater eines vor etwa 4000 Jahren erfolgten Meteoriteneinschlages. Er befindet sich 18 Kilometer von Kuressaare entfernt in einem Wäldchen bei dem Ort Kaali. Das Zentrum des Kraters ist ein Tümpel mit grünlichem Wasser und etwa 50 Metern im Durchmesser. Ihn umgibt ein 16 Meter hoher Erdwall mit etwa 110 Metern im Durchmesser. In der Umgebung befinden sich acht Nebenkrater, die mit Durchmessern zwischen 15 und 40 Metern deutlich kleiner sind.
„Saaremaa Veski“ ist eine historische Kappenwindmühle in Kuressaare, die heute als Restaurant dient, dort haben wir etwas gegessen und getrunken
Jetzt einige Bilder von der Inselhauptstadt,
Kuressaare (deutsch Arensburg) ist die einzige Stadt auf der größten estnischen Insel Saaremaa. Sie liegt direkt an der Ostsee an der Südküste der Insel, zwischen den Buchten Sepamaa laht im Osten sowie Kuressaare lahtund Linnulaht im Westen.
Die heutige Stadt bildete sich um eine Bischofsburg (arx aquila). Sie war die Residenz der Bischöfe des Bistums Ösel-Wiek. Die Siedlung selbst ist seit 1424 urkundlich belegt.
Diese kleine Stadt, mit ca. 14.000 Einwohnern, ist geprägt von vielen typischen nordischen Holzhäuser. Moderne Bauten kommen langsam dazu. Diese Kleinstadt hat den typischen nördlichen-russischen Charme vermischt mit europäischen Einflüssen.
Als wir dort waren fand im Zentrum gerade ein Fest statt.
Ein Wasserspender
Die russisch-orthodoxe Kirche
Vielen Dank fürs Reinschauen
Mit einer Fläche von knapp 2700 Quadratkilometern bietet Saaremaa vor allem viel Abwechslung, obwohl die Insel zu Estland gehört, hat sich hier aufgrund der abgeschiedenen Lage eine ganz eigene Kultur gebildet. Das spiegelt sich in der Architektur, in der Kleidung und der Sprache wieder. Somit gibt es viel zu entdecken. Von einem milden Seeklima und einem kalkhaltigen Boden geprägt, hat sich auf Saaremaa eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt entwickelt, darunter zum Beispiel der gelb- oder lilablühende Saaremaa-Klappertopf und Orchideen. Die Fauna wird vor allem von Vögeln dominiert, da viele Zugvögel die Insel zur Rast nutzen, darunter Ringelgänse und Eiderenten. In den Gewässern und den Buchten von Saaremaa fühlen sich Robben wohl. Große Säugetiere wie Bären, Luchse oder Elche sind eher selten anzutreffen.
Die Insel Saaremaa (historisch Ösel) ist Estlands größte Insel, seit ca. 8.000 Jahren besiedelt und bekannt für ihre Wikinger-Vergangenheit, den Meteoritenkrater von Kaali und die mittelalterliche Bischofsburg in Kuressaare. Sie war strategisch wichtig, ein frühes Handelszentrum und stand unter wechselndem Einfluss von Wikingern, dem Deutschen Ritterorden, Dänen, Schweden und Russen.
Erste Befestigungen entstanden um 1000–500 v. Chr. Die Inselbewohner galten als kriegerisch und sind in nordischen Sagas als Piraten bekannt.
1227 Eroberung durch den Deutschen Ritterorden. Bildung des Bistums Ösel-Wiek, das bis 1559 bestand.
Nach dem Mittelalter folgten dänische (16. Jh.), schwedische (17. Jh.) und ab 1710 russische Herrschaft, was die kulturelle Struktur stark beeinflusste.
Nach der Unabhängigkeit Estlands (1918) und der sowjetischen Besatzung ist Saaremaa seit 1991 Teil der Republik Estland.
Nun ein paar Bilder von der Insel
Hier eine der alten Kirchen auf der Insel, „Karja Katariina kirik“ (Katharinenkirche in Karja)
Ein typischer alter „Kühlschrank“, in die Erde eingelassener Keller
Die Windmühlen auf Saaremaa sind ein ikonisches Wahrzeichen der estnischen Insel. Die meist aus dem frühen 20. Jahrhundert stammenden Bockwindmühlen repräsentieren die traditionelle bäuerliche Kultur. Besonders hervorzuheben ist der Mühlenberg von Angla, wo fünf Mühlen, darunter eine holländische Windmühle, restauriert wurden und besichtigt werden können.
Einige alte Landwirtschaftliche Maschinen angeschaut
Der Kaali-Meteoritenkrater ist der auf der estnischen Insel Saaremaa gelegene Hauptkrater eines vor etwa 4000 Jahren erfolgten Meteoriteneinschlages. Er befindet sich 18 Kilometer von Kuressaare entfernt in einem Wäldchen bei dem Ort Kaali. Das Zentrum des Kraters ist ein Tümpel mit grünlichem Wasser und etwa 50 Metern im Durchmesser. Ihn umgibt ein 16 Meter hoher Erdwall mit etwa 110 Metern im Durchmesser. In der Umgebung befinden sich acht Nebenkrater, die mit Durchmessern zwischen 15 und 40 Metern deutlich kleiner sind.
„Saaremaa Veski“ ist eine historische Kappenwindmühle in Kuressaare, die heute als Restaurant dient, dort haben wir etwas gegessen und getrunken
Jetzt einige Bilder von der Inselhauptstadt,
Kuressaare (deutsch Arensburg) ist die einzige Stadt auf der größten estnischen Insel Saaremaa. Sie liegt direkt an der Ostsee an der Südküste der Insel, zwischen den Buchten Sepamaa laht im Osten sowie Kuressaare lahtund Linnulaht im Westen.
Die heutige Stadt bildete sich um eine Bischofsburg (arx aquila). Sie war die Residenz der Bischöfe des Bistums Ösel-Wiek. Die Siedlung selbst ist seit 1424 urkundlich belegt.
Diese kleine Stadt, mit ca. 14.000 Einwohnern, ist geprägt von vielen typischen nordischen Holzhäuser. Moderne Bauten kommen langsam dazu. Diese Kleinstadt hat den typischen nördlichen-russischen Charme vermischt mit europäischen Einflüssen.
Als wir dort waren fand im Zentrum gerade ein Fest statt.
Ein Wasserspender
Die russisch-orthodoxe Kirche
Vielen Dank fürs Reinschauen