Hallo,
ich hab neulich eine wissenschaftliche Erklärung zum Sanftgaren gefunden.
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Zusammengefasst:
Offenbar ist die Fleischreifung temperaturabhängig. Bei der Lagerung im Kühlschrank 0°-7° kommt sie fast zum Erliegen, bzw. läuft sehr langsam ab.
Bei der Reifung bauen Enzyme im Fleisch das Bindegewebe ab, zersetzen es gewissermaßen. Deshalb ist frisches, nicht abgehangenes Rindfleisch zäh.
Bei höheren Temperaturen arbeiten die Enzyme schneller, bis bei etwa 55° eine Denaturierung der Enzyme eintritt und der Prozess zum Erliegen kommt.
Demnach muss man die Kerntemperatur also möglichst lange bei 50° halten. Danach (über 55°) kann die Temperatur schnell bis zur Endtemperatur steigen. Es wird sogar empfohlen, das Fleisch erst sanft zu garen und erst zum Schluss zu braten.
Ein Problem sind mögliche Keime auf der Oberfläche, das Fleisch im Inneren ist ja steril.
Wäre mal auszuprobieren, auf jeden Fall ist das fürs Pulled Pork interessant, denn dann müsste nur bis 60° Kerntemperatur sanft vorgegangen werden, danach kann man "Gas" geben.
Euer Klugscheisser....
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Bei der Reifung bauen Enzyme im Fleisch das Bindegewebe ab, zersetzen es gewissermaßen. Deshalb ist frisches, nicht abgehangenes Rindfleisch zäh.
Bei höheren Temperaturen arbeiten die Enzyme schneller, bis bei etwa 55° eine Denaturierung der Enzyme eintritt und der Prozess zum Erliegen kommt.
Demnach muss man die Kerntemperatur also möglichst lange bei 50° halten. Danach (über 55°) kann die Temperatur schnell bis zur Endtemperatur steigen. Es wird sogar empfohlen, das Fleisch erst sanft zu garen und erst zum Schluss zu braten.
Ein Problem sind mögliche Keime auf der Oberfläche, das Fleisch im Inneren ist ja steril.
Wäre mal auszuprobieren, auf jeden Fall ist das fürs Pulled Pork interessant, denn dann müsste nur bis 60° Kerntemperatur sanft vorgegangen werden, danach kann man "Gas" geben.
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