Hallo GSVler(innen),
Sohnemann und Papa lieben Lamm, aber Gemahlin kann sich dem leider nicht anschließen. Daher gibt´s bei uns meist (aber nicht immer) nur kleinere Stücke vom Lamm. Wie zum Beispiel dieses 500 gr. Stück, das ich spontan beim MMV erworben habe.
Bei den Gewürzen halte ich mich zurück, zum einen weil es Sohn noch nicht so heftig mag, zum anderen möchte ich ja den zarten Lammgeschmack nicht unterdrücken ...
Rosmarin, Zitronenthymian, Knoblauch, Senfkörner, Meersalz, roter Pfeffer.
Knoblauch und Kräuter grob schneiden und alles im Mörser zerreiben.
Noch etwas Olivenöl dazu und nochmal reiben.
Mit der Hälfte der Mischung das Fleisch marinieren, eintüten und für 24 Stunden im KS ziehen lassen. Die restliche Marinade für´s Moppen aufheben. (Die wollte ich dann mit Feigen-Senfsauce verfeinern ... und hab´am nächsten Tag nicht mehr daran gedacht ...
)
Das Fleisch 2 Stunden vor der Erhitzung aus dem KS nehmen und temperieren lassen. Da das Stück zunächst direkt angegrillt wird, tupfe ich es ab, damit mir Knofi, Öl und Co nicht an- und einbbrennen. Damit es sich nicht "wellt/verzieht", den Fettrand etwas einschneiden.
Der AZK hat seinen Job gemacht und die Kugel ist befeuert. Den Rost jetzt noch einige Minuten aufheizen und dann das Fleisch drauf!
Nach 3-4 Minuten gedreht und die andere Seite auch etwas gebrandet.
Es folgen dann ca. 2,5 Stunden indirekte Vergrillung, wobei ich ca. alle 30 Minuten gewendet und mit der Marinade (ohne Feigen-Senfsauce
) gemoppt habe.
Nach knapp 2 Stunden habe ich eine KT von 70° C - das wäre eigentlich der Bereich, wo das Fleisch für Papa den richtig saftig-roten Innenton hat. Aber auch hier gerne ein Zugeständnis an Sohnemann: ich warte bis die KT bei 80° C ist.
Wir sind nicht unzufrieden. Der Anschnitt kommt etwas "trocken" auf dem Foto rüber. Klar - "medium" ist was anderes, aber das Fleisch war auch bei diesem Gargrad noch ausreichend saftig und sehr zart (was meiner Meinung nach auch immer ein Zeichen für gute Fleischqualität ist).
Tellerbild fällt aus. Als Beilage bereitete Gemahlin schlichte Bratkartoffelwürfel in der Gußeisenpfanne. Einfach und extrem lecker!
Nichts übriggeblieben ... nur der Bausatz für die Veterinär-Anatomie
Auf bald & Gruss vom Grillnix!
Sohnemann und Papa lieben Lamm, aber Gemahlin kann sich dem leider nicht anschließen. Daher gibt´s bei uns meist (aber nicht immer) nur kleinere Stücke vom Lamm. Wie zum Beispiel dieses 500 gr. Stück, das ich spontan beim MMV erworben habe.
Bei den Gewürzen halte ich mich zurück, zum einen weil es Sohn noch nicht so heftig mag, zum anderen möchte ich ja den zarten Lammgeschmack nicht unterdrücken ...
Rosmarin, Zitronenthymian, Knoblauch, Senfkörner, Meersalz, roter Pfeffer.
Knoblauch und Kräuter grob schneiden und alles im Mörser zerreiben.
Noch etwas Olivenöl dazu und nochmal reiben.
Mit der Hälfte der Mischung das Fleisch marinieren, eintüten und für 24 Stunden im KS ziehen lassen. Die restliche Marinade für´s Moppen aufheben. (Die wollte ich dann mit Feigen-Senfsauce verfeinern ... und hab´am nächsten Tag nicht mehr daran gedacht ...
)Das Fleisch 2 Stunden vor der Erhitzung aus dem KS nehmen und temperieren lassen. Da das Stück zunächst direkt angegrillt wird, tupfe ich es ab, damit mir Knofi, Öl und Co nicht an- und einbbrennen. Damit es sich nicht "wellt/verzieht", den Fettrand etwas einschneiden.
Der AZK hat seinen Job gemacht und die Kugel ist befeuert. Den Rost jetzt noch einige Minuten aufheizen und dann das Fleisch drauf!
Nach 3-4 Minuten gedreht und die andere Seite auch etwas gebrandet.
Es folgen dann ca. 2,5 Stunden indirekte Vergrillung, wobei ich ca. alle 30 Minuten gewendet und mit der Marinade (ohne Feigen-Senfsauce
) gemoppt habe. Nach knapp 2 Stunden habe ich eine KT von 70° C - das wäre eigentlich der Bereich, wo das Fleisch für Papa den richtig saftig-roten Innenton hat. Aber auch hier gerne ein Zugeständnis an Sohnemann: ich warte bis die KT bei 80° C ist.
Wir sind nicht unzufrieden. Der Anschnitt kommt etwas "trocken" auf dem Foto rüber. Klar - "medium" ist was anderes, aber das Fleisch war auch bei diesem Gargrad noch ausreichend saftig und sehr zart (was meiner Meinung nach auch immer ein Zeichen für gute Fleischqualität ist).
Tellerbild fällt aus. Als Beilage bereitete Gemahlin schlichte Bratkartoffelwürfel in der Gußeisenpfanne. Einfach und extrem lecker!
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