Gourmand
Fleischtycoon
Hallo zusammen,
bei dem traurigen Wetter wollte ich 'mal zur Erheiterung 'was Heimisches kochen.
1 gepökeltes Schinkeneisbein, ca. 1.800 g
Zubereitung
Eisbein:
Das Schweinebein in den DO verfrachten, mit Wasser bedecken und aufkochen lassen.
Abschäumen, evtl. etwas Wasser nachgießen, gewürfeltes Suppengrün und eine grob zerteilte Zwiebel mit Schale dazu; den Sud mit Lorbeerblatt, Pfefferkörnern und Piment würzen. Gesalzen habe ich nicht, da ich wusste, wie salzig das Eisbein war (hatte es ja selbst gepökelt).
Etwa 6 Stunden simmern lassen, bis es weich ist und freiwillig vom Knochen fällt.
Die Brühe kann man übrigens durchgeseiht prima als Basis für einen Eintopf oder als Saucengrundlage für Schweinebraten etc. verwenden.
Sauerkraut:
500 Gramm Sauerkraut ausdrücken, mit zwei Gabeln auseinander zupfen, in einem Löffel Schweineschmalz anschwitzen, eine mit 4 Nelken gespickte halbierte Zwiebel dazu. Einen geschälten, gewürfelten säuerlichen Apfel, ein Lorbeerblatt, ein paar gestiftete Mohrrüben, 125 ml trockenen Weißwein und zwei Esslöffel vom Schweinesud zugeben. Zugedeckt ziehen lassen. Am Schluss die Zwiebel samt der Nelken entfernen, den Deckel abnehmen, die Flüssigkeit verdampfen lassen und mit Salz, Zucker und etwas Kümmel abschmecken.
Erbspüree:
250 Gramm geschälte braune Erbsen einweichen. Nach dem Aufquellen mit dem Einweichwasser aufsetzen und vorsichtig weichkochen. Dann durch ein Sieb streichen. Sollte die Konsistenz zu flüssig sein, einreduzieren lassen. Ist das Püree zu weich, zerläuft es auf dem Teller; das schmeckt zwar trotzdem, aber sieht grausig aus.
Mit Salz abschmecken. Wer's mag, kann noch Thymian, Majoran, einen EL Crème double und eine Spur Muskatnuss zugeben; ich tu's nicht, bin da eher Purist.
Vor dem Servieren durchwachsenen Räucherspeck und eine kleine Zwiebel fein würfeln, in Butterschmalz goldbraun braten und mit dem Bratfett über das Püree geben.
Salzkartoffeln kochen, das Eisbein entbeinen und servieren; den Herbstlaub-Senf nicht vergessen.
Reicht für zwei normale Esser.
bei dem traurigen Wetter wollte ich 'mal zur Erheiterung 'was Heimisches kochen.
1 gepökeltes Schinkeneisbein, ca. 1.800 g
Zubereitung
Eisbein:
Das Schweinebein in den DO verfrachten, mit Wasser bedecken und aufkochen lassen.
Abschäumen, evtl. etwas Wasser nachgießen, gewürfeltes Suppengrün und eine grob zerteilte Zwiebel mit Schale dazu; den Sud mit Lorbeerblatt, Pfefferkörnern und Piment würzen. Gesalzen habe ich nicht, da ich wusste, wie salzig das Eisbein war (hatte es ja selbst gepökelt).
Etwa 6 Stunden simmern lassen, bis es weich ist und freiwillig vom Knochen fällt.
Die Brühe kann man übrigens durchgeseiht prima als Basis für einen Eintopf oder als Saucengrundlage für Schweinebraten etc. verwenden.
Sauerkraut:
500 Gramm Sauerkraut ausdrücken, mit zwei Gabeln auseinander zupfen, in einem Löffel Schweineschmalz anschwitzen, eine mit 4 Nelken gespickte halbierte Zwiebel dazu. Einen geschälten, gewürfelten säuerlichen Apfel, ein Lorbeerblatt, ein paar gestiftete Mohrrüben, 125 ml trockenen Weißwein und zwei Esslöffel vom Schweinesud zugeben. Zugedeckt ziehen lassen. Am Schluss die Zwiebel samt der Nelken entfernen, den Deckel abnehmen, die Flüssigkeit verdampfen lassen und mit Salz, Zucker und etwas Kümmel abschmecken.
Erbspüree:
250 Gramm geschälte braune Erbsen einweichen. Nach dem Aufquellen mit dem Einweichwasser aufsetzen und vorsichtig weichkochen. Dann durch ein Sieb streichen. Sollte die Konsistenz zu flüssig sein, einreduzieren lassen. Ist das Püree zu weich, zerläuft es auf dem Teller; das schmeckt zwar trotzdem, aber sieht grausig aus.
Mit Salz abschmecken. Wer's mag, kann noch Thymian, Majoran, einen EL Crème double und eine Spur Muskatnuss zugeben; ich tu's nicht, bin da eher Purist.
Vor dem Servieren durchwachsenen Räucherspeck und eine kleine Zwiebel fein würfeln, in Butterschmalz goldbraun braten und mit dem Bratfett über das Püree geben.
Salzkartoffeln kochen, das Eisbein entbeinen und servieren; den Herbstlaub-Senf nicht vergessen.
Reicht für zwei normale Esser.
oh Mann, was sieht das so lecker aus.
