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Schnitzmesser aufarbeiten

PuMod

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10+ Jahre im GSV
Foto des Monats
★ GSV-Award ★
Wok-Star
Hi Folks,

mir blutet das Herz.

Mein vor einigen Jahren verstorbener Großvater war leidenschaftlicher Holzhandwerker. So hat er auch viel geschnitzt.

Als er starb, wurde seine Werkstatt von meiner Oma als Lagerraum genutzt. Eben auch, um die Blumen zu überwintern. Praktisch, wenn man dann so Kisten findet, wo man dann die Kübel draufstellen kann.

Doof nur, wenn in der Kiste noch Opas Schnitzmesser drin sind.

Resultat: Rost.

Ich habe die Messer gefunden, als ich meiner Oma die Kübel und Kartons rausgeschleppt habe. Nach Möglichkeit möchte ich die Messer wieder aufarbeiten, oder eben aufarbeiten lassen.

Hat jemand von euch eine Idee, wie ich am besten vorgehe? Oder sind die Dinger für die Tonne?

Hier ein paar Fotos, ich hoffe, ihr könnt euch so ein besseres Bild machen.

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Gruß
Pu.
 

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Manche Griffe gehen ja noch. Den Rest eben Abschleifen usw.
Bei den Schnitzmessern würde ich erstmal mit der Stahlbürste den lockeren Rost abbürsten.
Wahrscheinlich würde ich eine Lamellenschleifscheibe nehmen, weil die sich der runden Form etwas anpasst.
Die runden innen sind am schwierigsten. Da würde mir höchstens der Dremel einfallen. Aber das wird nicht 100%ig werden.
 
Moin,
na, da würde ich direkt mal ein Bettlaken unterlegen und die Klingen mit Rostlöser ála WD 40 einsprühen.
Stahlwolle und Edelstahldrahtbürste für die erste Reinigung nach 24 Stunden.
Gruß Martin
 
Du schaffst das, mit viel Blut und Spucke geht das. Die Griffe von meinen sind ja auch wieder schön geworden und sind jetzt zum schärfen in Wiebaden, ruf doch mal den Messerdoctor an ob er die scharf bekommt.
 
Du schaffst das, mit viel Blut und Spucke geht das.
Davon hab ich reichlich. :-D

Bei den Schnitzmessern würde ich erstmal mit der Stahlbürste den lockeren Rost abbürsten.
Wahrscheinlich würde ich eine Lamellenschleifscheibe nehmen, weil die sich der runden Form etwas anpasst.
Die runden innen sind am schwierigsten. Da würde mir höchstens der Dremel einfallen. Aber das wird nicht 100%ig werden.

Ich werde erstmal mit der Drahtbüste und der Messingbürste der Bohrmaschine mein Bestes versuchen. Die Griffe werden abgeschliffen und mit Leinöl behandelt - das mache ich aber zuletzt.

Wahrscheinlich gebe ich die Messer zu einem Schleifer, diese Rundungen traue ich mir einfach nicht zu ordentlich zu schleifen.
 
Sandstrahlen (Glasperlen oder was auch immer) fand ich auch keinen schlechten Vorschlag. Damit kommt man natürlich gut in die Rundungen.
Bloß der Übergang am Griff wird vielleicht heikel. Schärfen am Ende dürfte nicht so schwierig sein.
 
Sandstrahlen (Glasperlen oder was auch immer) fand ich auch keinen schlechten Vorschlag
Ja - stimmt. Wird aber wieder teurer. Ich weiß halt nicht, ob sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis da lohnt. Lieber lege ich erstmal selbst Hand an; mit dem Zeug was ich noch im Keller habe. Und da liegt so einiges :-D
 
Ja - stimmt. Wird aber wieder teurer. Ich weiß halt nicht, ob sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis da lohnt. Lieber lege ich erstmal selbst Hand an; mit dem Zeug was ich noch im Keller habe. Und da liegt so einiges :-D
Hallo!
Wie du schon sagtest, lass es nicht zu teuer werden. So sehr teuer sind neue Schnitzmesser auch nicht. ( ausser die Alten haben einen hohen idiellen Wert für Dich)
Außerdem sind es immer noch handwerklich zu nutzende Wekzeuge, die halt mit der Zeit " abgearbeit" werden.
LG bienenkiste
 
Dann würde ich sie mir strahlen lassen, dann einölen und in einen Glaskasten an die Wand hängen.
Ich hab selbstgemachte Messer von meinem Opa (war Former), Andenken weiter nix, gibt heutzutage einfach bessere.
 
Strahlen ist denk ich das beste. Das ist dann nicht viel Aufwand. Am besten findest du halt wen der das "nebenbei" erledigen kann. Sollte optisch das beste Ergebnis werden. Mit der Fächerscheibe hast du schon nen merkbaren Abtrag.

Rostlöser und Bürste wird auch gut funktionieren aber das wird ne ätzende Fleißarbeit.
 
Ich würde sie über Nacht in Diesel (nicht die Griffe) einlegen und dann mit feiner Stahlwolle abreiben. Das erhält den "Charakter" und du kannst sie danach problemlos von Hand erneut anschleifen. Flex & co erhitzen das Metall derart dass der vorhandene Härtegrad verloren geht ...
Als gelernter Steinmetz und Steinbildhauer der "alten Schule" macht man sowas öfter ... feine Meisel werden bei Bedarf selbst geschmiedet und gehärtet, bei länger nicht gebrauchten Meiseln kann daher schon mal derartiger Rost entstehen, aber der ist nicht weiter tragisch in Bezug auf die Stahl und klingen-Qualität. Immer vorausgesetzt, dass du nicht mit "schwehrem Gerät" den Stahl überhitzt oder gar "verbrennst" ... Daher 24h "Diesel-Bad" und feine Stahlwolle ... und die Klingen händisch am Schleifstein (keine Feile) nass anschleifen.

Für diejenigen, die sich mal selbst Messer schmieden möchten ... der Stahl von LKW-Blattfedern und PKW-Halbachsen ist für Meisel (und wohl auch Messer) der beste Rohstoff. ;-)
 
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