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Schwärchen

Pyromen

Schlachthofbesitzer
15+ Jahre im GSV
Hab den Versuch gestern Abend gestartet. Und es ist ein Erfolg.
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16 Gläser. Geschmack ist super. Laut Rezept sollten Schwarte Fleisch 1:1 gemischt werden. Ich habe 1:1.5 gemischt. Das was vom original Schwarten Gewicht fehlte hab ich mit Kochwasser ersetzt. Das gab auch die perfekte Geschmeidigkeit.

Mfg Pyromen
 

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Hallo Pyromen,
schau doch mal bitte hier: Schwärchen. Da wirst Du fündig!
 
Das sieht ja mal interessant aus.
Geht die Herstellungsbeschreibung etwas genauer?
Gewürze?
Was ist jetzt mehr vom Verhältnis drin, Fleisch oder Schwarte?
Welches Feisch? Auch gekocht?
Gewürze oder Salz im Kochwasser?
Einkochen wie lange?
Gruß
Stephan
 
1 kg mageres Schweinefleisch
1 kg gekochte Schweineschwarten
250 g Zwiebeln
20 g Kochsalz
20 g Pökelsalz
5 g gemahlenen schwarzen Pfeffer
1 gute Prise gemahlenen Kümmel
1 EL Senfkörner

Schwarte in Wasser (ungesalzen) 2h weich kochen.
Fleisch und Zwiebeln ungekocht durch 3mm Scheibe wolfen und mir den Gewürzen vermengen.
Schwarten nach dem Kochen durch 2 mm Scheibe wolfen und direkt dabei unter die Masse mengen.
In 2/3 gefüllten 1/2 Liter Gläsern 120min. richtig einkochen.


MFG Pyromen
 
Super, vielen Dank.
Ich werde berichtn sobald ich es nachgemacht habe.
Gruß
Stephan
 
Wir essen das im Topf heißgemacht und dazu Pellkartoffeln. Ich persönlich streue noch ein wenig edelsüß Paprika darüber. Gewürz Gurken passen dann auch noch dazu. Man kann es aber auch kalt wie mett aus dem Glas essen.
 
Moin Pyromen
Da hast du schöne Wurst gebaut, ist das eine Lokale Spezialität? Habe noch nie von Schwärchen gehört oder gelesen und ich habe einige Bücher. Unser Hausschlachter würde die Hände überm Kopp zusammenschlagen. Schwarte zwei Stunden kochen, da ist ja die ganze Bindekraft wech. Er legt immer großen Wert drauf, dass die Schwarten nur bei ca. 90° C ziehen und zwar nur so lange, bis sie sich so grade zwischen Daumen und Zeigefinger durchdrücken lassen.
Andreas
 
das ganze erinnert mich so an 'flecke' ('kuddeln') - und die kann ich überhaupt nicht ab!
also nicht ganz mein ding . . .
 
Als ich klein war, gab es ab und zu gekochten, durchgedrehten Schweinebauch mit Schwarte und Knorpel, das gabs dann auf die Pellkartoffeln. Ich hab die Kartoffeln immer trocken gegessen.
Aber heute, :hmmmm: kalt aus dem Glas wie gekochtes Mett? gebookmarkt, der Wolf ist schon unterwegs.
 
das ganze erinnert mich so an 'flecke' ('kuddeln') - und die kann ich überhaupt nicht ab!
also nicht ganz mein ding . . .

Moin edu
Kuddeln sind aber eine andere Baustelle. Das ist in Steifen geschnittener Pansen von Wiederkäuern, vornehmlich bei uns Rind. Bei uns gern süß sauer gegessen. Beim Türken oft als Suppe angeboten, mit Sahne und viel Knobie. Im Niger gab es Pansen, vorgekocht, aufgespießt und gegrillt an fast jeder Ecke. Wobei dort auch Kuddeln von Ziege und Schaf genommen, die Krönung war, wenn das Ganze noch mit Schafdarm umwickelt wurde. Die Teile waren aber Höllescharf.
Andreas
 
'flecke' = 'kuddeln'
die gab's in den 50-ern reichlich, wahrscheinlich ohne lebensmittelmarken.
 

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Ich möchte bei @Pyromen für das Rezept und die Anleitung herzlich bedanken :)

Die "Schwärtchen" (im Harz mit dem "t" in der Mitte ausgesprochen) liebe ich bereits seit meiner Kindheit. Ich wollte die immer schon nachbauen, weil ich vom Niederrhein aus selten in den Harz komme und dort gekaufte Vorräte auch nicht wirklich lange vorhalten. Hier in der Gegend hat noch keiner von einer solchen Spezialität gehört ...
 
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