• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Schweinezungen mit Madeirasauce

Grillbeobachter

Schlachthofbesitzer
10+ Jahre im GSV
Einmal im Jahr fahren unsere Damen für ein Wochenende in der Weihnachtszeit zu einem Weihnachtsmarkt in der Republik. Dieses Jahr waren selbige Holden in Mannheim.
Nun stand die Verpflegung für unsere WuKi´s nebst Schwiegervater auf dem Plan. SchwieVa isst genau so gerne Zunge, leider aber unsere Frauen nicht. Was lag also näher, dies am Wochenende zu machen? Also sind GöGa und ich zum MdV und haben uns eingedeckt.
Geplant war Rinderzunge. Aber die sind so groß, das selbst wir beiden guten Esser diese nicht geschafft hätten. Die gute Verkäuferin hat uns dann Schweinezungen angeboten.
Gesagt, getan, Zwei leicht gepökelte Schweinezungen, ca 600 gr. Fleisch sind mit nach Hause gekommen.
Am Freitag wurden diese in einer 10 %igen Lake mit Suppengrün, einem Lorbeerblatt, Wachoderbeeren und Pfefferkörnern eine Stunde im Schnellkochtopf gekocht. Dann unter lauwarmen Wasser gehäutet und in dem Sud erkalten lassen.
Am Samstag die Madeirasauce gemacht, die in Scheiben geschnittenen Zungen darin erwärmt und selbst gemachten Kartoffelbrei.
WuKi´s haben Nudeln mit Tomatensauce gegessen, die Zunge wurde wieder ausgespuckt.
Genug der Worte, wir wollen doch Bilder:

20141128_121517.jpg

Die beiden Zungen im Rohzustand

20141129_170336.jpg

Gehäutet und Fingerwarm

20141129_173613.jpg

Tellerbild

Fazit: Das wird es nun öfters geben. Der Aufwand hält sich sehr in Grenzen. Nur die Sauce wird es nicht mehr geben. Das war nicht mein Geschmack. Lieber eine dunkle braune Sauce.
 

Anhänge

  • 20141128_121517.jpg
    20141128_121517.jpg
    95,6 KB · Aufrufe: 513
  • 20141129_170336.jpg
    20141129_170336.jpg
    64,8 KB · Aufrufe: 489
  • 20141129_173613.jpg
    20141129_173613.jpg
    94 KB · Aufrufe: 504
Leckere Sache! Bei uns gibts manchmal Rinderzunge. Meinste da ist ein grßer Geschacksunterschied?
 
Ich glaube nicht. Bestimmt kann man einen Unterschied schmecken, wenn beide Zungen direkt nebeneinander und ohne Sauce probiert werden.
Einhellige Meinung: die Sauce hat den Eigengeschmack kaputt gemacht und nicht unterstützt.
 
Bekomme Zunge eigentlich nur bei Mutti(Lachen nach ner Minute einstellen) sie kocht die Zunge in normaler "Gemüsesuppe" nicht als Lake(Denke mal damit ist NPS gemeint,odrer?) und die .Madeirasauce ist eher cremefarben. Da könnt ich mich reinlegen... Werd sie mal nachm Rezept fragen falls es für dich interessant ist.
 
Zunge in der Wurst ist für mich OK. Zunge im Ganzen schwer. Schmeckt aber bestimmt. Also her damit. Und zwei Verteiler hinterher!

Grüße

Christian
 
Backe steht auch noch auf meiner To Do Liste
 
Die Zunge läßt sich leichter häuten, wenn Du sie im kalten Wasser ca. 40 sek abschreckst.

Immer ein tolles Essen, schad' dass die Sauce nix geworden ist ...:-)
 
Ich mache alle Jubeljahre mal Rinderzunge. Das erste mal habe ich sie unbehandelt zubereitet, da war sie etwas arg blande. Man muss sie leicht pökeln oder gepökelt kaufen. Rinderzungen müssen nach Größe drei bis vier Stunden garen, dann abschrecken und häuten. Was man nicht sofort isst, lässt man kalt werden und schneidet es als kalten Braten auf - einer meiner liebsten Aufschnitte!
 
In meiner Familie esse nur ich Zunge, darum freu ich mich, wenn mal Verstärkung kommt. Ich koch meistens eine helle Soße und gebe frisch geriebenen Meerettich hinzu.
Aber weißt was auch sehr lecker ist, wenn du die gekochte abgekühlte Zunge in fingerdicke Scheiben schneidest und dann wie ein Schnitzel panierst.
In Butterschmalz auf mittlerer Hitze ausgebacken.........ein purer Genuss!!! ;) :messer:

Ahoi Jana
 
ich liebe Zunge, wobei mir Rinderzunge deutlich besser schmeckt als Schweinszunge. Rinderzunge hat für mich auch eine bessere Textur, da größer; das wird meiner Erfahrung nach beim Kochen anders.

Nach dem Kochen kann man sie in Scheiben schneiden und noch leicht in Butter anbraten. Das ist meine Lieblingsvariante, am besten mit Spargel oder grünen Erbsen und Sc. Hollandaise.
 
Zurück
Oben Unten