Eine Mail:
Werte Grillsportfreunde!
Wer hat`s erfunden?
Diese Frage muss erlaubt sein!
Der Hunsrücker (Idar-Oberstein und Umgebung) brachte den Schwenkgrill
aus Südamerika mit, als er schon vor mehr als einhundert Jahren
Handelsbeziehungen zu dortigen Edelsteinminen knüpfte.
Der Muffländer (Saarländer) bedient sich einerseits aus der
französischen Küche, andererseits aus der deftigen Hausmannskost des
Hunsrücks.
Auf nahezu jedem Grundstück im Hunsrück findet sich heute ein
Schwenkgrill, oft auch noch ein zweiter.
Man legt gern Durchwachsenes auf. Beilagen wie Zwiebeln und Grumbiere
(Krummbirnen=Kartoffeln) werden geduldet, weitere Zutaten gelten aber
als hinderlich. Hauptbestandteil neben dem Fleisch ist das Bier. Aber
nicht irgendein Bier aus einer dieser Riesen-Gerstenquetschen! Es
muss das köstliche Kirner Pils aus der gleichnamigen Privatbrauerei
im Nahestädtchen Kirn sein.
Mehr braucht man nicht im wirklichen Leben.
Der hunsrücker Liedermacher Martin Weller (06781/36226 oder 42994)
hat das alles ganz trefflich in seinen Liedern (z.B.: CD Der es
dursch, Titel: Dau onn eesch) beschrieben.
Mir schmeckt zu einem ordentlichen Rindersteak natürlich auch ein
kräftiger, schwerer Rotwein, der einen so richtig in die Kissen drückt.
Mit kulinarischem Gruß
Gerald Sievers



richtig...aber...das war in der Nachkriegszeit. Heute gilt das als sehr ernste Beleidigung eines saarländers.