Vorweg: Ich bin echt eine Niete, was frittieren, ausbacken und so weiter angeht. Liegt hauptsächlich daran, dass meine Frau solches Essen nicht mag, es hat zu viele Kalorien und darüber hinaus ist es ja auch ungesund und so weiter. Könnt euch denken, wie unterschiedlich wir beide über das Thema denken 
Heute aber war sie länger auf der Arbeit und hatte außerdem noch eine Fortbildung, es war klar, dass ich für mich alleine kochen würde. An sich die perfekte Gelegenheit, mal etwas schön deftiges zu machen, was meine Frau normalerweise nicht anrühren würde.
Früher, als Single, habe ich mit den Kumpels gerne Scotch Eggs gemacht, natürlich mit steinhart gekochten Eiern und dem erstbesten Hackfleisch, was es im Sonderangebot gab.
Heute dachte ich mir, mach es mal richtig. Flüssiges Eigelb und gutes Rinderhackfleisch sowie eine nette Präsentation auf dem Teller hatte ich mir vorgenommen.
An sich ist das ganze ja nicht schwer, ich denke auch, jeder kennt es und hat es schon mal gemacht. Eier kochen, mit Hackfleisch (Original Schwein) ummanteln, panieren und frittieren.
Eier kochen kann ich. YouTube sagt 4:30 min, „nicht eine Sekunde länger“. Gesagt, getan:
Anschließend kommen die Eier ins Eiswasser, damit sie nicht übergaren.
Derweil habe ich das Hackfleisch vorbereitet. Ich hatte etwas Gutes in der Truhe, ein Hackfleisch vom US Black Angus. Mit etwas Paniermehl, Pfeffer und Salz vermengt und geknetet, soweit, dass Bindung entsteht.
Die Eier sind erkaltet, als Nächstes müssen sie geschält werden. Guter Hinweis von YouTube, unter laufendem Wasser pellen, das macht es leichter. Stimmt tatsächlich.
Es ist im übrigen überhaupt nicht trivial, ein weich gekochtes Ei zu Pellen. Die ersten beiden habe ich schon mal zerstört. Der Hund hat sich gefreut.
Zellophanfolie auslegen und kleine Fladen aus Rinderhack formen, sie sollten nicht besonders dick sein, ich nehme 130 g pro Ei.
In der Zwischenzeit koche ich dann noch mal wieder drei weitere Eier, das letzte war auch nichts.
Dieses Mal lasse ich die Teile für 5 Minuten drin und deutlich kürzer im Eiswasser, die Angaben von YouTube für die erste Runde Eier haben schon mal nicht funktioniert. So vorsichtig wie möglich habe ich die Schale abgelöst, diesmal hat es funktioniert. Etwas behandeln ‚wie ein rohes Ei‘ war da wörtlich zu nehmen, eine falsche Bewegung und das Ding geht kaputt. Also erst mal schön mittig auf dem Hackfleisch abgelegt
Und dann natürlich trotzdem kaputt gemacht. Was ein Mist.
Während das Eigelb, das versucht wegzulaufen und ich, der versucht, es trotzdem in der Hackmasse einzuschließen, ein Wettrennen veranstalten, fange ich an zu fluchen. Überlege, wie lange der Döner auf hat.
Am Ende ist dann alles drin, was rein soll. Nur ein nicht unerheblicher Teil klebt an den Pfoten.
Ich darf vorstellen, meine Panierstraße:
Wer jetzt denkt, warum hat er, wenn er faustgroße Eier machen möchte, den kleinsten GN Behälter rausgesucht, den er finden konnte - Der der denkt das gleiche, was ich in dem Moment dachte.
Aber zu spät. Weder Zeit noch Lust, das jetzt noch zu ändern. Also habe ich in dieser Aufstellung angefangen, die Eier zu panieren. Immerhin hat das formen der nächsten ganz gut geklappt und ich habe auch das Öl unfallfrei in den Topf bekommen.
Wenn ich das jetzt so betrachte, denke ich mir, nicht schön, aber selten. Das erste ist mit Sicherheit auch nicht dicht, vermutlich läuft auch reichlich Fett rein oder Zeug von drinnen nach draußen.
Also los, vorsichtig ins heiße Öl:
Da klebt das blöde Ding am Löffel und will nicht ab:
Derweil kocht das Öl schön über den Rand…
Ja, wer hätte es gedacht. Wenn man etwas frittieren möchte, muss man berücksichtigen, dass auch das Gargut im Topf noch Platz finden muss. Also nächstes Mal weniger Öl und zwischendurch auch mal nachdenken
Aber das Ei ist schon drin, also schön das überschüssige Öl mit der Kelle abschöpfen:
Dann fertig. Mit etwas normaler Mayonnaise und scharfe Mayonnaise auf dem Teller und angeschnitten, tatsächlich ist das Eigelb noch flüssig, so wie ich es wollte. Sieht nicht so ganz toll aus, geschmacklich aber gut:
Dann hat mich aber am Ende doch noch der Ehrgeiz gepackt, zwei Eier hatte ich ja noch. Habe mir einen frischen Teller geholt und auch etwas Petersilie gehackt, mit der Optik war ich noch nicht so ganz zufrieden.
Wer jetzt denkt, gerade hat er noch von Petersilie erzählt… Ja, als ich aufgegessen hatte, ist mir das dann auch aufgefallen. Aber ein Ei hatte ich ja noch…
Diesmal passte dann alles:
Aber am Ende ist doch noch was schief gegangen:
Wer mag, ist jetzt eingeladen mit mir mal herzlich zu lachen. Auch wenn ich zwischendurch echt Blutdruck hatte, beim durchschauen der Bilder jetzt musste ich auch grinsen
Und lecker war‘s auch!

Heute aber war sie länger auf der Arbeit und hatte außerdem noch eine Fortbildung, es war klar, dass ich für mich alleine kochen würde. An sich die perfekte Gelegenheit, mal etwas schön deftiges zu machen, was meine Frau normalerweise nicht anrühren würde.
Früher, als Single, habe ich mit den Kumpels gerne Scotch Eggs gemacht, natürlich mit steinhart gekochten Eiern und dem erstbesten Hackfleisch, was es im Sonderangebot gab.
Heute dachte ich mir, mach es mal richtig. Flüssiges Eigelb und gutes Rinderhackfleisch sowie eine nette Präsentation auf dem Teller hatte ich mir vorgenommen.
An sich ist das ganze ja nicht schwer, ich denke auch, jeder kennt es und hat es schon mal gemacht. Eier kochen, mit Hackfleisch (Original Schwein) ummanteln, panieren und frittieren.
Eier kochen kann ich. YouTube sagt 4:30 min, „nicht eine Sekunde länger“. Gesagt, getan:
Anschließend kommen die Eier ins Eiswasser, damit sie nicht übergaren.
Derweil habe ich das Hackfleisch vorbereitet. Ich hatte etwas Gutes in der Truhe, ein Hackfleisch vom US Black Angus. Mit etwas Paniermehl, Pfeffer und Salz vermengt und geknetet, soweit, dass Bindung entsteht.
Die Eier sind erkaltet, als Nächstes müssen sie geschält werden. Guter Hinweis von YouTube, unter laufendem Wasser pellen, das macht es leichter. Stimmt tatsächlich.
Es ist im übrigen überhaupt nicht trivial, ein weich gekochtes Ei zu Pellen. Die ersten beiden habe ich schon mal zerstört. Der Hund hat sich gefreut.
Zellophanfolie auslegen und kleine Fladen aus Rinderhack formen, sie sollten nicht besonders dick sein, ich nehme 130 g pro Ei.
In der Zwischenzeit koche ich dann noch mal wieder drei weitere Eier, das letzte war auch nichts.
Dieses Mal lasse ich die Teile für 5 Minuten drin und deutlich kürzer im Eiswasser, die Angaben von YouTube für die erste Runde Eier haben schon mal nicht funktioniert. So vorsichtig wie möglich habe ich die Schale abgelöst, diesmal hat es funktioniert. Etwas behandeln ‚wie ein rohes Ei‘ war da wörtlich zu nehmen, eine falsche Bewegung und das Ding geht kaputt. Also erst mal schön mittig auf dem Hackfleisch abgelegt
Und dann natürlich trotzdem kaputt gemacht. Was ein Mist.
Während das Eigelb, das versucht wegzulaufen und ich, der versucht, es trotzdem in der Hackmasse einzuschließen, ein Wettrennen veranstalten, fange ich an zu fluchen. Überlege, wie lange der Döner auf hat.
Am Ende ist dann alles drin, was rein soll. Nur ein nicht unerheblicher Teil klebt an den Pfoten.
Ich darf vorstellen, meine Panierstraße:
Wer jetzt denkt, warum hat er, wenn er faustgroße Eier machen möchte, den kleinsten GN Behälter rausgesucht, den er finden konnte - Der der denkt das gleiche, was ich in dem Moment dachte.
Aber zu spät. Weder Zeit noch Lust, das jetzt noch zu ändern. Also habe ich in dieser Aufstellung angefangen, die Eier zu panieren. Immerhin hat das formen der nächsten ganz gut geklappt und ich habe auch das Öl unfallfrei in den Topf bekommen.
Wenn ich das jetzt so betrachte, denke ich mir, nicht schön, aber selten. Das erste ist mit Sicherheit auch nicht dicht, vermutlich läuft auch reichlich Fett rein oder Zeug von drinnen nach draußen.
Also los, vorsichtig ins heiße Öl:
Da klebt das blöde Ding am Löffel und will nicht ab:
Derweil kocht das Öl schön über den Rand…
Ja, wer hätte es gedacht. Wenn man etwas frittieren möchte, muss man berücksichtigen, dass auch das Gargut im Topf noch Platz finden muss. Also nächstes Mal weniger Öl und zwischendurch auch mal nachdenken

Aber das Ei ist schon drin, also schön das überschüssige Öl mit der Kelle abschöpfen:
Dann fertig. Mit etwas normaler Mayonnaise und scharfe Mayonnaise auf dem Teller und angeschnitten, tatsächlich ist das Eigelb noch flüssig, so wie ich es wollte. Sieht nicht so ganz toll aus, geschmacklich aber gut:
Dann hat mich aber am Ende doch noch der Ehrgeiz gepackt, zwei Eier hatte ich ja noch. Habe mir einen frischen Teller geholt und auch etwas Petersilie gehackt, mit der Optik war ich noch nicht so ganz zufrieden.
Wer jetzt denkt, gerade hat er noch von Petersilie erzählt… Ja, als ich aufgegessen hatte, ist mir das dann auch aufgefallen. Aber ein Ei hatte ich ja noch…
Diesmal passte dann alles:
Aber am Ende ist doch noch was schief gegangen:
Wer mag, ist jetzt eingeladen mit mir mal herzlich zu lachen. Auch wenn ich zwischendurch echt Blutdruck hatte, beim durchschauen der Bilder jetzt musste ich auch grinsen

Und lecker war‘s auch!
für‘s Durchhalten!
Was ne schöne Geschichte.