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Sear Grate und Gewürze?

aragon20

Militanter Veganer
10+ Jahre im GSV
Erst mal Hallo an alle im Forum!

Habe mir vor ein paar Tagen einen Weber One Touch 57cm gekauft und gestern noch das Sear Grate Set.

Mein erster Versuch ist schonmal fehlgeschlagen, das Rindersteak war viel zu durch :-(

Ich habe mich hier jetzt schon etwas eingelesen und bin beispielsweise auf folgende Aussage getroffen: "Fleisch nach dem searen Würzen".

Gilt das generell für jede Art Fleisch? Sollte man also immer das nicht marinierte Fleisch auf das Sear Grate legen?

Ich habe außerdem in Verbindung mit dem Sear Grate immer nur etwas über Rindersteaks gelesen...
Ist es auch denkbar etwas durchwachsene Schweinesteaks oder Putenfilets auf dem Sear Grate zuzubereiten und sollten diese dann auch erst im Nachhinein gewürzt werden?

Viele Fragen... vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen.
 
Dein Gusseinsatz hat den Vorteil dein Fleisch scharf anbraten zu können, da dieser mehr Hitze speichern kann.
Gewürze verbrennen bei den Temperaturen sehr schnell, deswegen würzt man das Fleisch in der Regel erst nach dem Grillen. Zumindest mach ich das so.

Was für ein Fleisch du drauf legst, beibt dir überlassen. Ich lege alles drauf, was schnell und kurz angebraten werden soll und lege es anschließend an den Rand!
(Vorrausgesetzt du hast die Glut nur unter dem Gusseinsatz...)
 
Hi,

ich empfehle dir ein Thermometer, einfaches Analoggeät für 2,99 reicht da durchaus erst mal.

Bei 56 Grad vom Gussrost runter und auf der Seite indirekt noch etwas ruhen lassen. Dann bekommst du auch ein besseres Gefühl bei steaks.

Dann kannst Du je nach Gusto die steaks künftig grillen bei mehr oder weniger GT. Die Marinade bei steaks am besten vorher abtupfen.
Lorenz
 
Hi,

ich empfehle dir ein Thermometer, einfaches Analoggeät für 2,99 reicht da durchaus erst mal.

Ja

Bei 56 Grad vom Gussrost runter und auf der Seite indirekt noch etwas ruhen lassen. Dann bekommst du auch ein besseres Gefühl bei steaks.

Faustregel ab 3 cm Fleischdicke: jede Seite, je cm, 1 Minute.
Dabei sollte das Fleisch aber nicht verkohlen!
Dann vom Gussrost runter, Thermometer rein und auf die gewünschte Temperatur indirekt ziehen. 55 - 57 Grad = Medium

Gilt nur für Steak vom Rind

Gruß
 
Ok, danke für die schnellen Antworten. Für das Rindersteak habe ich das Prinzip jetzt verstanden.

Hangingloose meinte, dass er alles was kurz gegrillt wird drauf legt.
Bei einem Schweinesteak dauert es ja etwas länger, bis es ganz durch ist (ich mag es gerne schön dunkel) Kann man ein solches Steak dann auch sehr lang auf dem Gussrost lassen, bis es durch ist, oder verkohlt es dann, bevor es innen wirklich durch ist?
 
Klar, geht auch. Nur aufpassen, das nicht allzuviel Hitze drunter ist, sonst verbrennt´s dir oder du mußt oft wenden oder drehen, wobei ja dann der gewollte Branding-Effekt weg ist.

Gruß Matze
 
Ok, danke für die schnellen Antworten. Für das Rindersteak habe ich das Prinzip jetzt verstanden.

Hangingloose meinte, dass er alles was kurz gegrillt wird drauf legt.
Bei einem Schweinesteak dauert es ja etwas länger, bis es ganz durch ist (ich mag es gerne schön dunkel) Kann man ein solches Steak dann auch sehr lang auf dem Gussrost lassen, bis es durch ist, oder verkohlt es dann, bevor es innen wirklich durch ist?

Kommt meines Erachtens auf das Fleisch drauf an.
Ein schönes Rindersteak kann - siehe weiter oben - 1-2 Minuten scharf angebraten werden und anschließend 5-10 Minuten an der Seite ruhen, dann ist es innen rosa.

Ein normales Schweinesteak vom Metzger (so wie "üblich" eingelegt) hat auf dem Gussrost wenn er richtig schön heiß ist nichts zu suchen.
Es verbrennt außen und ist innen roh.

Wenn du ein richtig dickes Stück Schwein hast, dann kannst du das auf dem Gussrost anbraten und anschließend für längere Zeit beiseite ziehen, damit es innen auch durchbrät - dann ist es allerdings ähnlich wie ein Schweinebraten ;)

Gruß

Michael
 
Ich würze generell keine RinderSteaks, nach dem ruhen bekommt es höchstens ein kurzes Bad in grob geschrotetem Pfeffer


Gruß
 
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