Herr Vatska
Lord Helmchen der Retrogrills & Bauschuttveredler
10+ Jahre im GSV
Foto des Monats
★ GSV-Award ★
Messehostess
Hallo zusammen.
Hier und da in diesem Forum habe ich meinen letzten Neuzugang schon ein kleines bisschen gespoilert. Wobei mit „letzten“ nicht gemeint ist, dass es der letzte Neuzugang ist, sondern der aktuellste….
.
Es handelt sich um einen Space-Age-Designklassiker aus Kanada, den ich im Raum München gefunden habe. Nie offiziell nach Europa exportiert tauchte er bei einer Haushaltsauflösung eines ehemaligen US-Soldaten auf, der ihn wohl damals aus der Heimat mitgebracht hat.
Das Gerät war einige Wochen in den Kleinanzeigen inseriert, ehe ich einfach einmal einen Versuch startete, den Verkäufer von seinem doch sehr hohen Preis herunterzuhandeln. Der Zustand war (und ist) nicht sehr dolle, aber was will man machen, wenn es nahezu ausgeschlossen ist ein anderes Exemplar überhaupt zu finden…
.
Ich wollte das Teil haben und da meine Verhandlung am Ende dann auch noch einigermaßen erfolgreich verlief habe ich mich auf den Weg in den Speckgürtel von München gemacht und der Gerät abgeholt:
…und weil ich so dicke Daumen habe ist der Fred jetzt online bevor er fertig ist….
…ich editiere:
Das Baujahr ist irgendwas zwischen 1968 und 1972, wobei das Gerät im ersten Jahr nicht von Shepherd vertrieben wurde. Meines ist daher wohl eher ein jüngeres Exemplar und die größte der drei damals erhältlichen Varianten. Es gab noch einen Tischgrill und eine etwas kleinere Variante des hier gezeigten Geräts.
Entgegen meiner Annahme, dass sich unter dem Schmodder noch Farbe bzw. Emaille befindet, ist der Gerät auf der Innenseite weitgehend blank. Wenn die Beschichtung des eigentlichen Grills überhaupt Emaille ist - und so wird es in den mir zur Verfügung stehenden Quellen beschrieben - dann ist diese hauchdünn….
. Die Reinigung dieses Geräts würde sich also nicht ganz einfach gestalten.
Kurz zum Gerät, bevor ich mit Bildern von der Reinigung in einem
neuen Beitrag fortfahre:
Bei geschlossener Haube findet man an deren Rand eine Ringöse und zwei schwarz lackierte Holzkugeln. Eine davon am Stiel.
Die vordere Holzkugel dient als Griff um die Haube zu öffnen und die Öse zum Entnehmen der Ascheschale…
An der Holzkugel am Stiel kann man den unteren Rost in der Höhe verstellen. Das Prinzip der Höhenverstellung ist technisch so simpel wie raffiniert. Hinten innen sind angepasst an den Radius der Kugel zwei Streben angebracht, an denen der eingehängte Rost entlanggleitet. In Kerben am Rand des Grillkessels kann der Rost in der Höhe arretiert werden. Der obere Rost dient laut Bedienungsanleitung (Internetrecherche) nicht nur zum Warmhalten, sondern kann aufgrund der Konvektion bei geschlossenem Deckel auch zu Garen verwendet werden…
Hier sieht man diese Streben etwas besser:
Die Ascheschale ist an drei Stellen mit Dellen versehen, die auf der Unterseite als Beulen zutage treten und so für etwas Abstand zwischen Glut und Grillkorpus sorgen. Dadurch sollte wohl die orangefarbene Aussenhaut vor zuviel Hitze geschützt werden….
Der Deckel kann durch leichtes Aufbiegen zum Reinigen ganz gut abgenommen werden und besteht aus Aluminium….
Der Griff ist mit einer einfachen Schlitzschraube an der Haube befestigt…
So sieht der Grill ohne Haube aus…
Auf der Unterseite der Fussplatte noch ein originaler Aufkleber mit den Patenthinweisen…

Und los geht das mit der Reinigung…
…die Ergebnisse gibt es in einem neuen Beitrag in diesem Fred…
Grüße
Christian
Hier und da in diesem Forum habe ich meinen letzten Neuzugang schon ein kleines bisschen gespoilert. Wobei mit „letzten“ nicht gemeint ist, dass es der letzte Neuzugang ist, sondern der aktuellste….
Es handelt sich um einen Space-Age-Designklassiker aus Kanada, den ich im Raum München gefunden habe. Nie offiziell nach Europa exportiert tauchte er bei einer Haushaltsauflösung eines ehemaligen US-Soldaten auf, der ihn wohl damals aus der Heimat mitgebracht hat.
Das Gerät war einige Wochen in den Kleinanzeigen inseriert, ehe ich einfach einmal einen Versuch startete, den Verkäufer von seinem doch sehr hohen Preis herunterzuhandeln. Der Zustand war (und ist) nicht sehr dolle, aber was will man machen, wenn es nahezu ausgeschlossen ist ein anderes Exemplar überhaupt zu finden…
Ich wollte das Teil haben und da meine Verhandlung am Ende dann auch noch einigermaßen erfolgreich verlief habe ich mich auf den Weg in den Speckgürtel von München gemacht und der Gerät abgeholt:
…und weil ich so dicke Daumen habe ist der Fred jetzt online bevor er fertig ist….
Das Baujahr ist irgendwas zwischen 1968 und 1972, wobei das Gerät im ersten Jahr nicht von Shepherd vertrieben wurde. Meines ist daher wohl eher ein jüngeres Exemplar und die größte der drei damals erhältlichen Varianten. Es gab noch einen Tischgrill und eine etwas kleinere Variante des hier gezeigten Geräts.
Entgegen meiner Annahme, dass sich unter dem Schmodder noch Farbe bzw. Emaille befindet, ist der Gerät auf der Innenseite weitgehend blank. Wenn die Beschichtung des eigentlichen Grills überhaupt Emaille ist - und so wird es in den mir zur Verfügung stehenden Quellen beschrieben - dann ist diese hauchdünn….
Kurz zum Gerät, bevor ich mit Bildern von der Reinigung in einem
neuen Beitrag fortfahre:
Bei geschlossener Haube findet man an deren Rand eine Ringöse und zwei schwarz lackierte Holzkugeln. Eine davon am Stiel.
Die vordere Holzkugel dient als Griff um die Haube zu öffnen und die Öse zum Entnehmen der Ascheschale…
An der Holzkugel am Stiel kann man den unteren Rost in der Höhe verstellen. Das Prinzip der Höhenverstellung ist technisch so simpel wie raffiniert. Hinten innen sind angepasst an den Radius der Kugel zwei Streben angebracht, an denen der eingehängte Rost entlanggleitet. In Kerben am Rand des Grillkessels kann der Rost in der Höhe arretiert werden. Der obere Rost dient laut Bedienungsanleitung (Internetrecherche) nicht nur zum Warmhalten, sondern kann aufgrund der Konvektion bei geschlossenem Deckel auch zu Garen verwendet werden…
Hier sieht man diese Streben etwas besser:
Die Ascheschale ist an drei Stellen mit Dellen versehen, die auf der Unterseite als Beulen zutage treten und so für etwas Abstand zwischen Glut und Grillkorpus sorgen. Dadurch sollte wohl die orangefarbene Aussenhaut vor zuviel Hitze geschützt werden….
Der Deckel kann durch leichtes Aufbiegen zum Reinigen ganz gut abgenommen werden und besteht aus Aluminium….
Der Griff ist mit einer einfachen Schlitzschraube an der Haube befestigt…
So sieht der Grill ohne Haube aus…
Auf der Unterseite der Fussplatte noch ein originaler Aufkleber mit den Patenthinweisen…
Und los geht das mit der Reinigung…
…die Ergebnisse gibt es in einem neuen Beitrag in diesem Fred…
Grüße
Christian


