Vergangenes Wochenende fand der Junggesellenabschied und die Feier zweier Schwangerschaften von Freunden aus Tschechien statt.
Als Location für diese illustre Herrenrunde diente der ehemals kommunistische Vorzeigecampingplatz Parbek in Napajedla.
Auf dem Plan standen Bier, Fleisch, Angeln, Bötchen fahren....
Bevor wir jedoch in Südmähren Quartier machten, mussten wir dringend bei ein paar alten Fahrzeugen in einem kleinen Privatmuseum eines Bekannten vorbei schauen...
Von Prag kommend ostwärtsfahrend wird Tschechien immer flacher. Die Höfe sind am Land eher zerstreut und die vielen Kreuze und Kapellen erinnern fast an das Münsteraner Hinterland.
Nach der Ansicht einiger Smoker muss ich sagen, dass die Tschechen sehr gewitzt sind, was die Materialnutzung und den Aufbau der Smoker betrifft.
Hier ein Recycling-Beispiel:
Laut Aussage des Eigentümers leistet das Teil seit 40 Jahren beste Dienste. Der Garraum wurde geschweißt und mehrfach gedämmt - ansonsten besteht das Gerät aus Altmaterial des Hofes.
Er wird für alle Räucher-Varianten eingesetzt. Für bspw. 120° legt Wladimir ca. allel 15 min eine Kehrschaufel fein gehacktes Buchenholz (knapp über Anzünd-Scheitgröße) nach.
Hier mal ein paar feine Zweirad-Fahrzeuge aus der Sammlung des Bekannten:
Ich wusste bisher nicht, dass Laurin und Klement mal so tolle Fährräder im Programm hatte.
In Napajedla angekommen, mussten wir feststellen das seit dem letzten Besuch eines Freundes vor knapp 3 Jahren nicht nur ein wenig renoviert wurde.
Die Hütten sind nagelneu. Alle Wege wurden erneuert - das hatten wir uns etwas Pionier-wild-romantischer vorgestellt.....
Da keine Kochstelle vor Ort war, musste natürlich etwas häufiger gegrillt werden. Dafür war in der Küche aufgrund fehlender Geräte ordentlich Stauraum:
Mein erstes Schichtfleisch:
3,5 kg Schweinenacken dünn aufschneiden und mit einer Mischung aus Olivenöl, Senf, fein geschnittenen Würfeln von der roten Zwiebel und Kick But -Rub würzen. Dann vakuumieren, einfrieren und gefroren zum Zeltplatz bringen.
Vor Ort Gemüse zukaufen und mit ebenfalls mitgebrachtem Bacon in den DO packen....
Da wir das Schichtfleisch aufgrund legendärer Bauchscheiben vom Bentheimer Schwein aus Glücks-Zucht(ebenso Kick But-Rub) nicht benötigten, wurde das Schichtfleisch am nächsten Morgen mit frischen Kartoffeln für zwei Stunden aufgewärmt und im Verlauf des Tages gegessen.
Zusammen mit Bier bringe ich dieses unglaublich fette Essen auch ganz gut runter.
Bei einer kleinen Rundtour durch das südliche Mähren fiel uns eine monströse Baustelle auf:
Diese Kirchenbaustelle steht wohl schon seit ca. zwei Jahren still, da die Mittel fehlen.
Klingt fast nach der Baupolitik Ceauşescus.
Aber auch in diesem Dorf ein Lichtblick. Eine fein gepflegte 70er Jawa:
In Modrá befindet sich das Archäologische Freilichtmuseum. Dort wird die Großmährische Siedlungs-Zeit thematisiert und teilweise originalgetreu nachgebaut:
So unglaublich viel Kultur und die Ansicht der fetten Schweine macht natürlich sehr hungrig. Der örtlich Imbiss hatte glücklicherweise die tschechische Geheimwaffe in Sachen Zwischensnack:
Aber was sah ich beim ersten Biss in den Hotdog (aka Párek Vrohliku):
Also wurden einige Kassler-Rippen gekauft und ab zum Camp:
Dazu traditionell mährisch: Senf und sanfter Mehrrettich
Eine tolle Variante von Ribs! Das beste daran ist, dass sehr viele Imbisse und Restaurants warm geräuchertes anbieten.
Zwischen Olomouc und Pardubice war bspw. an der Bundestr. ein sehr gut besuchter Stand mit frisch geräucherten Pferdewürsten. Davon gibts leider kein Bild.
Zusammenfassend ist Parbek Camping in Napajidla für Männer ganz sicher eine Reise wert. Wenn man Angeln mag umso besser. Der Platz liegt direkt an einem alten Seitenarm der Morova und der Morova selbst.
Vom Flussufer des Camps hält mehrmals täglich ein Linienschiff, welches die nächsten Orte im Umkreis ansteuert.
Wer nicht angeln mag und ein paar Freunde dabei hat, kann gut sitzen und quatschen.
Als Location für diese illustre Herrenrunde diente der ehemals kommunistische Vorzeigecampingplatz Parbek in Napajedla.
Auf dem Plan standen Bier, Fleisch, Angeln, Bötchen fahren....
Bevor wir jedoch in Südmähren Quartier machten, mussten wir dringend bei ein paar alten Fahrzeugen in einem kleinen Privatmuseum eines Bekannten vorbei schauen...
Von Prag kommend ostwärtsfahrend wird Tschechien immer flacher. Die Höfe sind am Land eher zerstreut und die vielen Kreuze und Kapellen erinnern fast an das Münsteraner Hinterland.
Nach der Ansicht einiger Smoker muss ich sagen, dass die Tschechen sehr gewitzt sind, was die Materialnutzung und den Aufbau der Smoker betrifft.
Hier ein Recycling-Beispiel:
Laut Aussage des Eigentümers leistet das Teil seit 40 Jahren beste Dienste. Der Garraum wurde geschweißt und mehrfach gedämmt - ansonsten besteht das Gerät aus Altmaterial des Hofes.
Er wird für alle Räucher-Varianten eingesetzt. Für bspw. 120° legt Wladimir ca. allel 15 min eine Kehrschaufel fein gehacktes Buchenholz (knapp über Anzünd-Scheitgröße) nach.
Hier mal ein paar feine Zweirad-Fahrzeuge aus der Sammlung des Bekannten:
Ich wusste bisher nicht, dass Laurin und Klement mal so tolle Fährräder im Programm hatte.
In Napajedla angekommen, mussten wir feststellen das seit dem letzten Besuch eines Freundes vor knapp 3 Jahren nicht nur ein wenig renoviert wurde.
Die Hütten sind nagelneu. Alle Wege wurden erneuert - das hatten wir uns etwas Pionier-wild-romantischer vorgestellt.....
Da keine Kochstelle vor Ort war, musste natürlich etwas häufiger gegrillt werden. Dafür war in der Küche aufgrund fehlender Geräte ordentlich Stauraum:
Mein erstes Schichtfleisch:
3,5 kg Schweinenacken dünn aufschneiden und mit einer Mischung aus Olivenöl, Senf, fein geschnittenen Würfeln von der roten Zwiebel und Kick But -Rub würzen. Dann vakuumieren, einfrieren und gefroren zum Zeltplatz bringen.
Vor Ort Gemüse zukaufen und mit ebenfalls mitgebrachtem Bacon in den DO packen....
Da wir das Schichtfleisch aufgrund legendärer Bauchscheiben vom Bentheimer Schwein aus Glücks-Zucht(ebenso Kick But-Rub) nicht benötigten, wurde das Schichtfleisch am nächsten Morgen mit frischen Kartoffeln für zwei Stunden aufgewärmt und im Verlauf des Tages gegessen.
Zusammen mit Bier bringe ich dieses unglaublich fette Essen auch ganz gut runter.
Bei einer kleinen Rundtour durch das südliche Mähren fiel uns eine monströse Baustelle auf:
Diese Kirchenbaustelle steht wohl schon seit ca. zwei Jahren still, da die Mittel fehlen.
Klingt fast nach der Baupolitik Ceauşescus.
Aber auch in diesem Dorf ein Lichtblick. Eine fein gepflegte 70er Jawa:
In Modrá befindet sich das Archäologische Freilichtmuseum. Dort wird die Großmährische Siedlungs-Zeit thematisiert und teilweise originalgetreu nachgebaut:
So unglaublich viel Kultur und die Ansicht der fetten Schweine macht natürlich sehr hungrig. Der örtlich Imbiss hatte glücklicherweise die tschechische Geheimwaffe in Sachen Zwischensnack:
Aber was sah ich beim ersten Biss in den Hotdog (aka Párek Vrohliku):
Also wurden einige Kassler-Rippen gekauft und ab zum Camp:
Dazu traditionell mährisch: Senf und sanfter Mehrrettich
Eine tolle Variante von Ribs! Das beste daran ist, dass sehr viele Imbisse und Restaurants warm geräuchertes anbieten.
Zwischen Olomouc und Pardubice war bspw. an der Bundestr. ein sehr gut besuchter Stand mit frisch geräucherten Pferdewürsten. Davon gibts leider kein Bild.
Zusammenfassend ist Parbek Camping in Napajidla für Männer ganz sicher eine Reise wert. Wenn man Angeln mag umso besser. Der Platz liegt direkt an einem alten Seitenarm der Morova und der Morova selbst.
Vom Flussufer des Camps hält mehrmals täglich ein Linienschiff, welches die nächsten Orte im Umkreis ansteuert.
Wer nicht angeln mag und ein paar Freunde dabei hat, kann gut sitzen und quatschen.
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