Am Wochenende bekam ich von der Jägerin meines Vertrauens ein Sika-Hirschkalb grob zerlegt wie bestellt. Da bleibt beim weiteren Zerlegen natürlich das eine oder andere Fleisch übrig, was sich u.a. super für Eintöpfe, Gulasch, Ragout, Hirschpfeffer etc. eignet. Der Träger, die Waden und die restlichen Abschnitte vom Zerlegen ergaben fast 2,5 kg Fleisch dafür.
Die Hälfte davon habe ich mit den anderen Stücken erst mal ins ewige Eis geschickt.
Um aus der andern Hälfte was zu schmieden, habe ich erst einmal geschaut, was noch so in der Vorratskammer oder im Kühlschrank war, um daraus was zu zaubern.
Die gesammelten Werke sahen dann so aus:
Anstatt eines Rotweines, der auch da gewesen wäre, dachte ich, dass diesmal nach langer Zeit wieder was mit einem dunklen Bier drin wäre, zumal die kleine Handwerksbrauerei aus Floss wieder mal Schwarzgebrautes im Angebot hatte.
Zwei "Geheimzutaten" sind nicht auf dem Bild, dazu später mehr.
Ich mußte aus Gründen auch etwas schummeln und habe das Gericht nicht draussen im klassischen DOpf mit Brekkies zubereitet sondern auf dem Gasherd und im Ofen mit meinem anderen schwarzen Freund aus Schweden von Carl Victor. Ich hoffe, deshalb nicht zur Steinigung verutteilt zu werden.
Also erst mal habe ich das ganze Gemüse fein gewürfelt und das Fleisch gesalzen und gemehlt.
Dann erst mal das Fleisch portionsweise in Butterschmalz angeröstet.
Danach habe ich das Fleisch raus, zur Seite gestellt und das Gemüse im Gusseisen angeröstet, danach tomatisiert, das Fleisch wieder dazu und einen gut gehäuften EL Paprika kurz mitgeröstet.
Danach wurde alles zusammen nach und nach mit dem Schwarzbier abgelöscht und das Bier einreduziert.
Jetzt kam noch Majoran, Thymian, Nelken, Lorbeer, Piment, etwas Kümmel, die fein gewürfelten Knoblauchzehen, ein weiterer gut gehäufter EL Paprika und als "Geheimzutaten" eine fein geschnitte Jalapeña und eine Msp. Zimtpulver dazu und nun wurde mit einem halben Liter Rinderfonds aufgegossen.
Dann Deckel drauf und für eine Stunde bei 160°C Ober- und Unterhitze in den Ofen.
Danach kamen die in Rauten geschnittenen Spitzpaprika dazu.
Nach einer weiteren Dreiviertelstunde war das Gericht denn fertig:
Als Beilage hatte ich in der Zwischenzeit schlicht Salzkartoffeln als Beilage zubereitet.
Noch das obligatorische Tellerbild:
Fein war's, würzig war's, zart war's.
Darum habe ich mich zu Abschluss damit belohnt:
Servus
12oven
Die Hälfte davon habe ich mit den anderen Stücken erst mal ins ewige Eis geschickt.
Um aus der andern Hälfte was zu schmieden, habe ich erst einmal geschaut, was noch so in der Vorratskammer oder im Kühlschrank war, um daraus was zu zaubern.
Die gesammelten Werke sahen dann so aus:
Anstatt eines Rotweines, der auch da gewesen wäre, dachte ich, dass diesmal nach langer Zeit wieder was mit einem dunklen Bier drin wäre, zumal die kleine Handwerksbrauerei aus Floss wieder mal Schwarzgebrautes im Angebot hatte.
Zwei "Geheimzutaten" sind nicht auf dem Bild, dazu später mehr.
Ich mußte aus Gründen auch etwas schummeln und habe das Gericht nicht draussen im klassischen DOpf mit Brekkies zubereitet sondern auf dem Gasherd und im Ofen mit meinem anderen schwarzen Freund aus Schweden von Carl Victor. Ich hoffe, deshalb nicht zur Steinigung verutteilt zu werden.

Also erst mal habe ich das ganze Gemüse fein gewürfelt und das Fleisch gesalzen und gemehlt.
Dann erst mal das Fleisch portionsweise in Butterschmalz angeröstet.
Danach habe ich das Fleisch raus, zur Seite gestellt und das Gemüse im Gusseisen angeröstet, danach tomatisiert, das Fleisch wieder dazu und einen gut gehäuften EL Paprika kurz mitgeröstet.
Danach wurde alles zusammen nach und nach mit dem Schwarzbier abgelöscht und das Bier einreduziert.
Jetzt kam noch Majoran, Thymian, Nelken, Lorbeer, Piment, etwas Kümmel, die fein gewürfelten Knoblauchzehen, ein weiterer gut gehäufter EL Paprika und als "Geheimzutaten" eine fein geschnitte Jalapeña und eine Msp. Zimtpulver dazu und nun wurde mit einem halben Liter Rinderfonds aufgegossen.
Dann Deckel drauf und für eine Stunde bei 160°C Ober- und Unterhitze in den Ofen.
Danach kamen die in Rauten geschnittenen Spitzpaprika dazu.
Nach einer weiteren Dreiviertelstunde war das Gericht denn fertig:
Als Beilage hatte ich in der Zwischenzeit schlicht Salzkartoffeln als Beilage zubereitet.
Noch das obligatorische Tellerbild:
Fein war's, würzig war's, zart war's.
Darum habe ich mich zu Abschluss damit belohnt:
Servus
12oven
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aber das ist eine andere Geschichte 
