Hallo zusammen,
ich bin jetzt seit einer guten Woche stolzer Besitzer einer Plancha und muss sagen, dass ich kein anderes Grillgerät bislang so intensiv genutzt habe.
Ich nehme das zum Anlass, meine ersten Erfahrungen mit Euch zu teilen, ohne andere Threads mit meiner Begeisterung zu belasten
Zunächst war ich kurz davor, die Plancha von Grillfürst zu kaufen, da die im Angebot war und ich mir dachte: "5mm Edelstahl Gussplatte und zwei H-Brenner.. geil, genau das ist es!"
Joooaaaa, dann liest man sich ein und findet dann schnell heraus, dass Edelstahl nicht wirklich die beste Wahl für eine Plancha ist. Lieber eine ordentliche Stahlplatte und dann ab 10mm. Nachdem ich dann hier ins Forum geschaut hatte, wurde das Budget still und heimlich hoch geschraubt. Ihr kennt das sicher...
Naja, ich hatte Geburtstag und ich bin jemand, der gerne feiert und viele Freunde einlädt (irgendwie scheint das aus der Mode zu kommen). Nachdem ich die Mehrkosten dann durch großzügige Geschenke kompensiert hatte (und die Kosten der Party natürlich unterschlagen habe), wurde die Simogas Profi-Extrem 60 (12mm Stahlplatte) bestellt, samt Spatula und Abdeckhaube.
Einige Tage vergingen und sie kam an... per Spedition. Dass eine 12mm Stahlplatte etwas mehr wiegt, war mir schon klar... dass dieses, gar nicht so große Paket aber so schwer war, hat mich überrascht.
Fotos vom Auspacken habe ich nicht gemacht, aber sie wird kopfüber geliefert, was zuerst komisch wirkt, aber schon Sinn macht, da die Stahlplatte unten liegt und man den Rest des Gerätes einfach rausheben kann. Nachdem die Füße eingeschraubt und die Drehknöpfe aufgesetzt waren, musste die Platte aufgesetzt werden. Die 60er konnte ich noch alleine aufsetzen... bei der 75er oder gar 90er Platte wäre ich aber wohl an meine Grenze gestoßen.
Da steht sie nun... auf Ihrem provisorischem Thron:
Es war kurz vor 24uhr... jetzt noch schnell einbrennen? Hätte ich früher gemacht, aber mit dem Alter setzt die Weisheit ein.
Lieber morgen in Ruhe alles vorbereiten und das zelebrieren.
Gedacht, getan... naja gut fast. Erstmal das Gerät korrekt in Waage stellen mit minimaler Neigung nach vorne zur Ablaufrinne. Das geht dank der simplen eingeschraubten Füße ganz einfach. Nachdem ich die blaue Folie abgezogen habe, wurde die Platte erstmal gründlich gereinigt und dann leicht geölt.
Einbrennen oder nicht einbrennen war nun die Frage. Ich entschied mich dazu, die Schicht Öl richtig heiß werden zu lassen, aber nicht gezielt mehrmals einzubrennen, sondern dann direkt mit einem Gericht zu starten. "Es wird schon von selbst einbrennen" war der Gedanke.
Vom letzten Metro Einkauf lag noch eine 1,5kg leichte namibische Rinderhüfte im Kühlschrank. Irgendwie möchte ich nicht darüber nachdenken, wie das Rind dazu ausgesehen hat. Wohl freilaufendes Löwenfutter oder so ähnlich.
Naja, jedenfalls hab ich die Hüfte flux zerlegt und einen Teil in kleinere Stücke zerschnitten und gesalzen. Dann noch schnell das vorhandene Gemüse (Paprika, Aubergine, Brokkoli, Zwiebel, Zucchini) geschnitten.
Als die Platte qualmte habe ich zunächst das Gemüse angebraten und mich gewundert, wie es über die Platte gleitet. Recht schnell wird klar, dass der Planchero an der Platte bleiben muss. Es muss quasi ständig gewendet werden, weil richtig Temperatur anliegt. Habe dann die rechte Seite ausgemacht und das Gemüste rüber geschoben und mit Olivenöl und einer italienischen Kräutermischung versehen und gemischt.
Dann kam das Steak drauf und ruckzuck war eine schöne Farbe erreicht:
Anschließend alles runter genommen und noch mit Salz und Pfeffer versehen. Der erste Eindruck... wow, geht das schnell und... wow, ist das lecker! Das Steak war zwar ein wenig weit, aber rosa hatte ich bei den kleinen Stücken auch eigentlich gar nicht angestrebt. Es war dennoch saftig mit ordentlichen Röstaromen. Das Gemüse war auch super, aber der Brokkoli hätte für mich noch etwas garer sein dürfen -> direkt Glocken von Santos bestellt, um das Garen und evtl. überbacken zu unterstützen.
Das Essen war verspeist und Frau und sogar Kinder begeistert... und ich erst recht.
Richtig genial war aber die Reinigung. Ich habe einen kleinen Grillfürst G201E Gasgrill, den ich ausschließlich mit den Gussplatten betreibe und eigentlich immer nur Notfallmäßig zum Einsatz kommt. Die Reinigung der Gussplatten ist irgendwie immer mist gewesen. Aufheizen, mit der Messingbürste drüber und dann ölen und einbrennen. Danach sah das aber trotzdem nie sauber aus und hat mich gestört.
Bei der Plancha ist das anders. Eiskaltes Wasser über die noch heiße Platte und der ganze Dreck tanzt in Kugelform auf der Platte. Dann braucht man das Ganze nur noch nach vorne in die Rinne zu schieben und sauber ist das Ding. Mache das immer direkt im Anschluss während die Familie sich am Esstisch versammelt. Dann kann man nach dem Essen auf der leicht abgekühlten Platte noch eine dünne Schicht Öl auftragen und fertig... fast. Natürlich gibt es da noch die Rinne, die man bequem abheben kann.
Ja, sie passt quer in die Spülmaschine, aber durch das Wasser ist der ganze Dreck gelöst und man hat das in der Spüle mit Schwamm im Nu sauber.
Als jemand, der die reinigende Nachbereitung hasst, ist das wirklich ein riesen Aspekt. Wäre die Reinigung nicht so einfach, würde ich vor der Nutzung überlegen, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt und die Platte würde kalt bleiben. Aber so? Das Ding ist täglich mindestens ein mal im Einsatz, sofern wir im Haus sind. Es ist lecker, schnell, unaufwändig und manche sagen gesund... warum also in der Küche rumstinken, wenn ich auch die Nachbarn mit Essensduft verwöhnen kann.
Am übernächsten Tag habe ich die Steaks etwas dicker geschnitten mit dem Ziel, es etwas rosa hinzubekommen. Dazu Pilze und Paprika für die Kinder und Zwiebeln, Knoblauch, Bohnen und Peperonchinos für die Erwachsenen. Steak angebraten, dann runter genommen, dann das Gemüse auf die Stelle und angebrutzelt. Pilze und Co rüber geschoben und dann nochmal das Steak drauf und mit Käse bedeckt. Spritzer Wasser drauf und schnell die Glocke drüber.
Das Ergebnis war wieder genial... und das, obwohl ich vorher nie mit einer Plancha gearbeitet habe.
Diesmal sollte das aber in einen Wrap landen... also fix zusammen gebaut:
Und danach die Rollen nochmal auf die Plancha unter die Glocke. Das Resultat war wieder genial, wenn auch der Käse im Inneren noch mehr hätte schmelzen können:
Gargrad ziemlich gut getroffen für unseren Geschmack. Das Reinigen war erneut eine Freude... echt jetzt... unglaublich.
Am Folgetag kam das Gerät wieder zum Einsatz... und dann kam der Sonntag. Morgens schön Bacon, Ei, Zwiebeln und Pilze zum Frühstück und Abends wurden smashed Burger gebrutzelt. Dazu 80g Kugeln auf die Platte, kleines Stück Backpapier drauf und mit einem Burgerpressmopped zerdrückt. 6 Patties in der Art drauf und dann muss man vorne schon anfangen zu drehen. Schnell Käse drauf, drei Stück zusammen schieben und Glocke drüber. Dann die nächsten 3 Patties mit Käse belegen, Glocke hoch, und die zerlaufenen Käsepatties auf die gerade belegten Teile auflegen. Mit dem Spachtel drunter und auf die vorher gerösteten Buns auflegen.
Ganz simpel mit eingelegten Zwiebeln, einer selbstgemachten Knobisauce, Gürkchen und einen kleinen Spritzer Ketchup zusammen gebaut und genossen.
Ich habe zu meiner Schande diesmal keine Fotos gemacht, aber die Dinger sahen wirklich genial aus und schmeckten sogar noch besser. Richtig geile Röstaromen und dazu super saftig. Alle waren begeistert.
Warum zum Teufel gibt es lokal keinen Laden, der die Burger so zubereitet? Kleiner Wareneinsatz und extrem schnelle Zubereitung. Obwohl... vermutlich besser für meine Hüfte, dass es hier sowas nicht gibt.
Am nächsten Tag war noch was Hüfte, Buns und Pommes über. Da wird nicht lange überlegt... Steaks nochmal dicker geschnitten und angebrutzelt. Die ollen Pommes in die Heißluftfritteuse (echt zu empfehlen) und dann flink zusammen gebaut. Steak für mich auf den Punkt. Heijeijei... ich habe mich in die Plancha verliebt... und meine Frau auch... mache ich doch jetzt immer das Essen
Nach der Buchempfehlung von @enzoBN habe ich mich dann mal an das erste vorgebene Rezept getraut. Da wir noch Speckwürfel, Parmesan und eine Menge Cocktailstomaten hatten, wurde dies hier ausgesucht:
Ich lasse hier die Fotos sprechen:
Frau hat Nudeln gekauft und meine Anweisungen waren nicht präzise genug. Egal, dann halt mit Bandnudeln.
Was die Erfahrung zeigt... man muss Platz haben an der Plancha. Die vorbereiteten Zutaten müssen parat stehen und dann muss das Werkzeug auch noch griffbereit sein. Spachtel, Spatula, Glocken etc.
Das Ergebnis? Ich wiederhole mich... einfach geil. Wie schnell und lecker kann ein Gericht sein? Und dann noch mit so simplen und auch kostengünstigen Zutaten.
Und das obligatorische Tellerbild inkl. Salat, was perfekt harmoniert hat:
Sorry für die Fotoqualität... mein Handy hat da Schwächen bei schlechtem Licht. Glaube ich muss mal meine Kompaktkamera das nächste Mal einsetzen
Vermutlich werden heute die Reste alle zusammen auf die Platte geknallt und was freestyle gebrutzelt.
Wer sich mein ganzes Gesabbel durchgelesen hat merkt, dass es Liebe auf den ersten Blick war. Ich grille wirklich oft auf dem Sogambo oder meiner Kugel, wenn es flach zugeht, aber die Plancha ist schon jetzt zu meinem daily Darling geworden.
Die Kombination aus Zeitersparnis und wirklich leckeren Gerichten, kombiniert mit dieser Vielseitigkeit (Frühstück, Mittagessen, Nachtisch, Pfannkuchen... einfach alles möglich) macht es für mich zu einer großartigen Sache. Ich frage mich seitdem, warum ich erst jetzt auf den Trichter gekommen bin. Da braucht es erst ein Angebot bei Grillfürst, um mich nachher über eine doppelt so teure Plancha zu freuen.
Vielen Dank auch an die Community hier, die wie immer, mit vielen Infos gedient hat und mich letztlich zu Simogas geführt hat. Es war absolut die richtige Entscheidung!
Ich würde mich hier auch über Eure Erfahrungen an der heißen Platte freuen (mit reichlich Fotos unterlegt).
Ich gebe mir Mühe, die nächsten Einsätze ebenfalls zu dokumentieren
Heiße Grüße,
Steve
ich bin jetzt seit einer guten Woche stolzer Besitzer einer Plancha und muss sagen, dass ich kein anderes Grillgerät bislang so intensiv genutzt habe.
Ich nehme das zum Anlass, meine ersten Erfahrungen mit Euch zu teilen, ohne andere Threads mit meiner Begeisterung zu belasten
Zunächst war ich kurz davor, die Plancha von Grillfürst zu kaufen, da die im Angebot war und ich mir dachte: "5mm Edelstahl Gussplatte und zwei H-Brenner.. geil, genau das ist es!"
Joooaaaa, dann liest man sich ein und findet dann schnell heraus, dass Edelstahl nicht wirklich die beste Wahl für eine Plancha ist. Lieber eine ordentliche Stahlplatte und dann ab 10mm. Nachdem ich dann hier ins Forum geschaut hatte, wurde das Budget still und heimlich hoch geschraubt. Ihr kennt das sicher...
Naja, ich hatte Geburtstag und ich bin jemand, der gerne feiert und viele Freunde einlädt (irgendwie scheint das aus der Mode zu kommen). Nachdem ich die Mehrkosten dann durch großzügige Geschenke kompensiert hatte (und die Kosten der Party natürlich unterschlagen habe), wurde die Simogas Profi-Extrem 60 (12mm Stahlplatte) bestellt, samt Spatula und Abdeckhaube.
Einige Tage vergingen und sie kam an... per Spedition. Dass eine 12mm Stahlplatte etwas mehr wiegt, war mir schon klar... dass dieses, gar nicht so große Paket aber so schwer war, hat mich überrascht.
Fotos vom Auspacken habe ich nicht gemacht, aber sie wird kopfüber geliefert, was zuerst komisch wirkt, aber schon Sinn macht, da die Stahlplatte unten liegt und man den Rest des Gerätes einfach rausheben kann. Nachdem die Füße eingeschraubt und die Drehknöpfe aufgesetzt waren, musste die Platte aufgesetzt werden. Die 60er konnte ich noch alleine aufsetzen... bei der 75er oder gar 90er Platte wäre ich aber wohl an meine Grenze gestoßen.
Da steht sie nun... auf Ihrem provisorischem Thron:
Es war kurz vor 24uhr... jetzt noch schnell einbrennen? Hätte ich früher gemacht, aber mit dem Alter setzt die Weisheit ein.
Lieber morgen in Ruhe alles vorbereiten und das zelebrieren.Gedacht, getan... naja gut fast. Erstmal das Gerät korrekt in Waage stellen mit minimaler Neigung nach vorne zur Ablaufrinne. Das geht dank der simplen eingeschraubten Füße ganz einfach. Nachdem ich die blaue Folie abgezogen habe, wurde die Platte erstmal gründlich gereinigt und dann leicht geölt.
Einbrennen oder nicht einbrennen war nun die Frage. Ich entschied mich dazu, die Schicht Öl richtig heiß werden zu lassen, aber nicht gezielt mehrmals einzubrennen, sondern dann direkt mit einem Gericht zu starten. "Es wird schon von selbst einbrennen" war der Gedanke.
Vom letzten Metro Einkauf lag noch eine 1,5kg leichte namibische Rinderhüfte im Kühlschrank. Irgendwie möchte ich nicht darüber nachdenken, wie das Rind dazu ausgesehen hat. Wohl freilaufendes Löwenfutter oder so ähnlich.
Naja, jedenfalls hab ich die Hüfte flux zerlegt und einen Teil in kleinere Stücke zerschnitten und gesalzen. Dann noch schnell das vorhandene Gemüse (Paprika, Aubergine, Brokkoli, Zwiebel, Zucchini) geschnitten.
Als die Platte qualmte habe ich zunächst das Gemüse angebraten und mich gewundert, wie es über die Platte gleitet. Recht schnell wird klar, dass der Planchero an der Platte bleiben muss. Es muss quasi ständig gewendet werden, weil richtig Temperatur anliegt. Habe dann die rechte Seite ausgemacht und das Gemüste rüber geschoben und mit Olivenöl und einer italienischen Kräutermischung versehen und gemischt.
Dann kam das Steak drauf und ruckzuck war eine schöne Farbe erreicht:
Anschließend alles runter genommen und noch mit Salz und Pfeffer versehen. Der erste Eindruck... wow, geht das schnell und... wow, ist das lecker! Das Steak war zwar ein wenig weit, aber rosa hatte ich bei den kleinen Stücken auch eigentlich gar nicht angestrebt. Es war dennoch saftig mit ordentlichen Röstaromen. Das Gemüse war auch super, aber der Brokkoli hätte für mich noch etwas garer sein dürfen -> direkt Glocken von Santos bestellt, um das Garen und evtl. überbacken zu unterstützen.
Das Essen war verspeist und Frau und sogar Kinder begeistert... und ich erst recht.
Richtig genial war aber die Reinigung. Ich habe einen kleinen Grillfürst G201E Gasgrill, den ich ausschließlich mit den Gussplatten betreibe und eigentlich immer nur Notfallmäßig zum Einsatz kommt. Die Reinigung der Gussplatten ist irgendwie immer mist gewesen. Aufheizen, mit der Messingbürste drüber und dann ölen und einbrennen. Danach sah das aber trotzdem nie sauber aus und hat mich gestört.
Bei der Plancha ist das anders. Eiskaltes Wasser über die noch heiße Platte und der ganze Dreck tanzt in Kugelform auf der Platte. Dann braucht man das Ganze nur noch nach vorne in die Rinne zu schieben und sauber ist das Ding. Mache das immer direkt im Anschluss während die Familie sich am Esstisch versammelt. Dann kann man nach dem Essen auf der leicht abgekühlten Platte noch eine dünne Schicht Öl auftragen und fertig... fast. Natürlich gibt es da noch die Rinne, die man bequem abheben kann.
Ja, sie passt quer in die Spülmaschine, aber durch das Wasser ist der ganze Dreck gelöst und man hat das in der Spüle mit Schwamm im Nu sauber.
Als jemand, der die reinigende Nachbereitung hasst, ist das wirklich ein riesen Aspekt. Wäre die Reinigung nicht so einfach, würde ich vor der Nutzung überlegen, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt und die Platte würde kalt bleiben. Aber so? Das Ding ist täglich mindestens ein mal im Einsatz, sofern wir im Haus sind. Es ist lecker, schnell, unaufwändig und manche sagen gesund... warum also in der Küche rumstinken, wenn ich auch die Nachbarn mit Essensduft verwöhnen kann.

Am übernächsten Tag habe ich die Steaks etwas dicker geschnitten mit dem Ziel, es etwas rosa hinzubekommen. Dazu Pilze und Paprika für die Kinder und Zwiebeln, Knoblauch, Bohnen und Peperonchinos für die Erwachsenen. Steak angebraten, dann runter genommen, dann das Gemüse auf die Stelle und angebrutzelt. Pilze und Co rüber geschoben und dann nochmal das Steak drauf und mit Käse bedeckt. Spritzer Wasser drauf und schnell die Glocke drüber.
Das Ergebnis war wieder genial... und das, obwohl ich vorher nie mit einer Plancha gearbeitet habe.
Diesmal sollte das aber in einen Wrap landen... also fix zusammen gebaut:
Und danach die Rollen nochmal auf die Plancha unter die Glocke. Das Resultat war wieder genial, wenn auch der Käse im Inneren noch mehr hätte schmelzen können:
Gargrad ziemlich gut getroffen für unseren Geschmack. Das Reinigen war erneut eine Freude... echt jetzt... unglaublich.
Am Folgetag kam das Gerät wieder zum Einsatz... und dann kam der Sonntag. Morgens schön Bacon, Ei, Zwiebeln und Pilze zum Frühstück und Abends wurden smashed Burger gebrutzelt. Dazu 80g Kugeln auf die Platte, kleines Stück Backpapier drauf und mit einem Burgerpressmopped zerdrückt. 6 Patties in der Art drauf und dann muss man vorne schon anfangen zu drehen. Schnell Käse drauf, drei Stück zusammen schieben und Glocke drüber. Dann die nächsten 3 Patties mit Käse belegen, Glocke hoch, und die zerlaufenen Käsepatties auf die gerade belegten Teile auflegen. Mit dem Spachtel drunter und auf die vorher gerösteten Buns auflegen.
Ganz simpel mit eingelegten Zwiebeln, einer selbstgemachten Knobisauce, Gürkchen und einen kleinen Spritzer Ketchup zusammen gebaut und genossen.
Ich habe zu meiner Schande diesmal keine Fotos gemacht, aber die Dinger sahen wirklich genial aus und schmeckten sogar noch besser. Richtig geile Röstaromen und dazu super saftig. Alle waren begeistert.
Warum zum Teufel gibt es lokal keinen Laden, der die Burger so zubereitet? Kleiner Wareneinsatz und extrem schnelle Zubereitung. Obwohl... vermutlich besser für meine Hüfte, dass es hier sowas nicht gibt.

Am nächsten Tag war noch was Hüfte, Buns und Pommes über. Da wird nicht lange überlegt... Steaks nochmal dicker geschnitten und angebrutzelt. Die ollen Pommes in die Heißluftfritteuse (echt zu empfehlen) und dann flink zusammen gebaut. Steak für mich auf den Punkt. Heijeijei... ich habe mich in die Plancha verliebt... und meine Frau auch... mache ich doch jetzt immer das Essen

Nach der Buchempfehlung von @enzoBN habe ich mich dann mal an das erste vorgebene Rezept getraut. Da wir noch Speckwürfel, Parmesan und eine Menge Cocktailstomaten hatten, wurde dies hier ausgesucht:
Ich lasse hier die Fotos sprechen:
Frau hat Nudeln gekauft und meine Anweisungen waren nicht präzise genug. Egal, dann halt mit Bandnudeln.
Was die Erfahrung zeigt... man muss Platz haben an der Plancha. Die vorbereiteten Zutaten müssen parat stehen und dann muss das Werkzeug auch noch griffbereit sein. Spachtel, Spatula, Glocken etc.
Das Ergebnis? Ich wiederhole mich... einfach geil. Wie schnell und lecker kann ein Gericht sein? Und dann noch mit so simplen und auch kostengünstigen Zutaten.
Und das obligatorische Tellerbild inkl. Salat, was perfekt harmoniert hat:
Sorry für die Fotoqualität... mein Handy hat da Schwächen bei schlechtem Licht. Glaube ich muss mal meine Kompaktkamera das nächste Mal einsetzen
Vermutlich werden heute die Reste alle zusammen auf die Platte geknallt und was freestyle gebrutzelt.
Wer sich mein ganzes Gesabbel durchgelesen hat merkt, dass es Liebe auf den ersten Blick war. Ich grille wirklich oft auf dem Sogambo oder meiner Kugel, wenn es flach zugeht, aber die Plancha ist schon jetzt zu meinem daily Darling geworden.
Die Kombination aus Zeitersparnis und wirklich leckeren Gerichten, kombiniert mit dieser Vielseitigkeit (Frühstück, Mittagessen, Nachtisch, Pfannkuchen... einfach alles möglich) macht es für mich zu einer großartigen Sache. Ich frage mich seitdem, warum ich erst jetzt auf den Trichter gekommen bin. Da braucht es erst ein Angebot bei Grillfürst, um mich nachher über eine doppelt so teure Plancha zu freuen.

Vielen Dank auch an die Community hier, die wie immer, mit vielen Infos gedient hat und mich letztlich zu Simogas geführt hat. Es war absolut die richtige Entscheidung!
Ich würde mich hier auch über Eure Erfahrungen an der heißen Platte freuen (mit reichlich Fotos unterlegt).
Ich gebe mir Mühe, die nächsten Einsätze ebenfalls zu dokumentieren
Heiße Grüße,
Steve

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