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Simogas Profi-Extrem 60 Erfahrungen

DerSteve

Hobbygriller
5+ Jahre im GSV
Hallo zusammen,

ich bin jetzt seit einer guten Woche stolzer Besitzer einer Plancha und muss sagen, dass ich kein anderes Grillgerät bislang so intensiv genutzt habe.
Ich nehme das zum Anlass, meine ersten Erfahrungen mit Euch zu teilen, ohne andere Threads mit meiner Begeisterung zu belasten ;)

Zunächst war ich kurz davor, die Plancha von Grillfürst zu kaufen, da die im Angebot war und ich mir dachte: "5mm Edelstahl Gussplatte und zwei H-Brenner.. geil, genau das ist es!"
Joooaaaa, dann liest man sich ein und findet dann schnell heraus, dass Edelstahl nicht wirklich die beste Wahl für eine Plancha ist. Lieber eine ordentliche Stahlplatte und dann ab 10mm. Nachdem ich dann hier ins Forum geschaut hatte, wurde das Budget still und heimlich hoch geschraubt. Ihr kennt das sicher...

Naja, ich hatte Geburtstag und ich bin jemand, der gerne feiert und viele Freunde einlädt (irgendwie scheint das aus der Mode zu kommen). Nachdem ich die Mehrkosten dann durch großzügige Geschenke kompensiert hatte (und die Kosten der Party natürlich unterschlagen habe), wurde die Simogas Profi-Extrem 60 (12mm Stahlplatte) bestellt, samt Spatula und Abdeckhaube.

Einige Tage vergingen und sie kam an... per Spedition. Dass eine 12mm Stahlplatte etwas mehr wiegt, war mir schon klar... dass dieses, gar nicht so große Paket aber so schwer war, hat mich überrascht.
Fotos vom Auspacken habe ich nicht gemacht, aber sie wird kopfüber geliefert, was zuerst komisch wirkt, aber schon Sinn macht, da die Stahlplatte unten liegt und man den Rest des Gerätes einfach rausheben kann. Nachdem die Füße eingeschraubt und die Drehknöpfe aufgesetzt waren, musste die Platte aufgesetzt werden. Die 60er konnte ich noch alleine aufsetzen... bei der 75er oder gar 90er Platte wäre ich aber wohl an meine Grenze gestoßen.
Da steht sie nun... auf Ihrem provisorischem Thron:
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Es war kurz vor 24uhr... jetzt noch schnell einbrennen? Hätte ich früher gemacht, aber mit dem Alter setzt die Weisheit ein. 8-) Lieber morgen in Ruhe alles vorbereiten und das zelebrieren.
Gedacht, getan... naja gut fast. Erstmal das Gerät korrekt in Waage stellen mit minimaler Neigung nach vorne zur Ablaufrinne. Das geht dank der simplen eingeschraubten Füße ganz einfach. Nachdem ich die blaue Folie abgezogen habe, wurde die Platte erstmal gründlich gereinigt und dann leicht geölt.
Einbrennen oder nicht einbrennen war nun die Frage. Ich entschied mich dazu, die Schicht Öl richtig heiß werden zu lassen, aber nicht gezielt mehrmals einzubrennen, sondern dann direkt mit einem Gericht zu starten. "Es wird schon von selbst einbrennen" war der Gedanke.

Vom letzten Metro Einkauf lag noch eine 1,5kg leichte namibische Rinderhüfte im Kühlschrank. Irgendwie möchte ich nicht darüber nachdenken, wie das Rind dazu ausgesehen hat. Wohl freilaufendes Löwenfutter oder so ähnlich.
Naja, jedenfalls hab ich die Hüfte flux zerlegt und einen Teil in kleinere Stücke zerschnitten und gesalzen. Dann noch schnell das vorhandene Gemüse (Paprika, Aubergine, Brokkoli, Zwiebel, Zucchini) geschnitten.
Als die Platte qualmte habe ich zunächst das Gemüse angebraten und mich gewundert, wie es über die Platte gleitet. Recht schnell wird klar, dass der Planchero an der Platte bleiben muss. Es muss quasi ständig gewendet werden, weil richtig Temperatur anliegt. Habe dann die rechte Seite ausgemacht und das Gemüste rüber geschoben und mit Olivenöl und einer italienischen Kräutermischung versehen und gemischt.
Dann kam das Steak drauf und ruckzuck war eine schöne Farbe erreicht:
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Anschließend alles runter genommen und noch mit Salz und Pfeffer versehen. Der erste Eindruck... wow, geht das schnell und... wow, ist das lecker! Das Steak war zwar ein wenig weit, aber rosa hatte ich bei den kleinen Stücken auch eigentlich gar nicht angestrebt. Es war dennoch saftig mit ordentlichen Röstaromen. Das Gemüse war auch super, aber der Brokkoli hätte für mich noch etwas garer sein dürfen -> direkt Glocken von Santos bestellt, um das Garen und evtl. überbacken zu unterstützen.
Das Essen war verspeist und Frau und sogar Kinder begeistert... und ich erst recht.

Richtig genial war aber die Reinigung. Ich habe einen kleinen Grillfürst G201E Gasgrill, den ich ausschließlich mit den Gussplatten betreibe und eigentlich immer nur Notfallmäßig zum Einsatz kommt. Die Reinigung der Gussplatten ist irgendwie immer mist gewesen. Aufheizen, mit der Messingbürste drüber und dann ölen und einbrennen. Danach sah das aber trotzdem nie sauber aus und hat mich gestört.
Bei der Plancha ist das anders. Eiskaltes Wasser über die noch heiße Platte und der ganze Dreck tanzt in Kugelform auf der Platte. Dann braucht man das Ganze nur noch nach vorne in die Rinne zu schieben und sauber ist das Ding. Mache das immer direkt im Anschluss während die Familie sich am Esstisch versammelt. Dann kann man nach dem Essen auf der leicht abgekühlten Platte noch eine dünne Schicht Öl auftragen und fertig... fast. Natürlich gibt es da noch die Rinne, die man bequem abheben kann.
Ja, sie passt quer in die Spülmaschine, aber durch das Wasser ist der ganze Dreck gelöst und man hat das in der Spüle mit Schwamm im Nu sauber.

Als jemand, der die reinigende Nachbereitung hasst, ist das wirklich ein riesen Aspekt. Wäre die Reinigung nicht so einfach, würde ich vor der Nutzung überlegen, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt und die Platte würde kalt bleiben. Aber so? Das Ding ist täglich mindestens ein mal im Einsatz, sofern wir im Haus sind. Es ist lecker, schnell, unaufwändig und manche sagen gesund... warum also in der Küche rumstinken, wenn ich auch die Nachbarn mit Essensduft verwöhnen kann. :D

Am übernächsten Tag habe ich die Steaks etwas dicker geschnitten mit dem Ziel, es etwas rosa hinzubekommen. Dazu Pilze und Paprika für die Kinder und Zwiebeln, Knoblauch, Bohnen und Peperonchinos für die Erwachsenen. Steak angebraten, dann runter genommen, dann das Gemüse auf die Stelle und angebrutzelt. Pilze und Co rüber geschoben und dann nochmal das Steak drauf und mit Käse bedeckt. Spritzer Wasser drauf und schnell die Glocke drüber.

Das Ergebnis war wieder genial... und das, obwohl ich vorher nie mit einer Plancha gearbeitet habe.
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Diesmal sollte das aber in einen Wrap landen... also fix zusammen gebaut:
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Und danach die Rollen nochmal auf die Plancha unter die Glocke. Das Resultat war wieder genial, wenn auch der Käse im Inneren noch mehr hätte schmelzen können:
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Gargrad ziemlich gut getroffen für unseren Geschmack. Das Reinigen war erneut eine Freude... echt jetzt... unglaublich.

Am Folgetag kam das Gerät wieder zum Einsatz... und dann kam der Sonntag. Morgens schön Bacon, Ei, Zwiebeln und Pilze zum Frühstück und Abends wurden smashed Burger gebrutzelt. Dazu 80g Kugeln auf die Platte, kleines Stück Backpapier drauf und mit einem Burgerpressmopped zerdrückt. 6 Patties in der Art drauf und dann muss man vorne schon anfangen zu drehen. Schnell Käse drauf, drei Stück zusammen schieben und Glocke drüber. Dann die nächsten 3 Patties mit Käse belegen, Glocke hoch, und die zerlaufenen Käsepatties auf die gerade belegten Teile auflegen. Mit dem Spachtel drunter und auf die vorher gerösteten Buns auflegen.
Ganz simpel mit eingelegten Zwiebeln, einer selbstgemachten Knobisauce, Gürkchen und einen kleinen Spritzer Ketchup zusammen gebaut und genossen.
Ich habe zu meiner Schande diesmal keine Fotos gemacht, aber die Dinger sahen wirklich genial aus und schmeckten sogar noch besser. Richtig geile Röstaromen und dazu super saftig. Alle waren begeistert.
Warum zum Teufel gibt es lokal keinen Laden, der die Burger so zubereitet? Kleiner Wareneinsatz und extrem schnelle Zubereitung. Obwohl... vermutlich besser für meine Hüfte, dass es hier sowas nicht gibt. :D

Am nächsten Tag war noch was Hüfte, Buns und Pommes über. Da wird nicht lange überlegt... Steaks nochmal dicker geschnitten und angebrutzelt. Die ollen Pommes in die Heißluftfritteuse (echt zu empfehlen) und dann flink zusammen gebaut. Steak für mich auf den Punkt. Heijeijei... ich habe mich in die Plancha verliebt... und meine Frau auch... mache ich doch jetzt immer das Essen :t㳳chel:
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Nach der Buchempfehlung von @enzoBN habe ich mich dann mal an das erste vorgebene Rezept getraut. Da wir noch Speckwürfel, Parmesan und eine Menge Cocktailstomaten hatten, wurde dies hier ausgesucht:
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Ich lasse hier die Fotos sprechen:
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Frau hat Nudeln gekauft und meine Anweisungen waren nicht präzise genug. Egal, dann halt mit Bandnudeln. ;)
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Was die Erfahrung zeigt... man muss Platz haben an der Plancha. Die vorbereiteten Zutaten müssen parat stehen und dann muss das Werkzeug auch noch griffbereit sein. Spachtel, Spatula, Glocken etc.
Das Ergebnis? Ich wiederhole mich... einfach geil. Wie schnell und lecker kann ein Gericht sein? Und dann noch mit so simplen und auch kostengünstigen Zutaten.
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Und das obligatorische Tellerbild inkl. Salat, was perfekt harmoniert hat:
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Sorry für die Fotoqualität... mein Handy hat da Schwächen bei schlechtem Licht. Glaube ich muss mal meine Kompaktkamera das nächste Mal einsetzen ;)

Vermutlich werden heute die Reste alle zusammen auf die Platte geknallt und was freestyle gebrutzelt.
Wer sich mein ganzes Gesabbel durchgelesen hat merkt, dass es Liebe auf den ersten Blick war. Ich grille wirklich oft auf dem Sogambo oder meiner Kugel, wenn es flach zugeht, aber die Plancha ist schon jetzt zu meinem daily Darling geworden.
Die Kombination aus Zeitersparnis und wirklich leckeren Gerichten, kombiniert mit dieser Vielseitigkeit (Frühstück, Mittagessen, Nachtisch, Pfannkuchen... einfach alles möglich) macht es für mich zu einer großartigen Sache. Ich frage mich seitdem, warum ich erst jetzt auf den Trichter gekommen bin. Da braucht es erst ein Angebot bei Grillfürst, um mich nachher über eine doppelt so teure Plancha zu freuen. :sun:

Vielen Dank auch an die Community hier, die wie immer, mit vielen Infos gedient hat und mich letztlich zu Simogas geführt hat. Es war absolut die richtige Entscheidung!

Ich würde mich hier auch über Eure Erfahrungen an der heißen Platte freuen (mit reichlich Fotos unterlegt).
Ich gebe mir Mühe, die nächsten Einsätze ebenfalls zu dokumentieren :-)

Heiße Grüße,
Steve
 
Schöner Thread, ich lese gerne und interessiert mit!

Meine Simogas wird ab jetzt auch wieder härter rangenommen. Im Winter bin ich eher bei Longjobs auf anderen Grills, im Sommer stehe ich lieber an der Plancha. Pastagerichte habe ich bisher noch nicht gemacht, da hätte ich Sorge, dass mir etwas anpappt. Probiere ich aber bald aus!
 
Hallo Steve,

ganz großes Kino.🤩

Da bekommt Mann richtig Hunger 🤤

Schönes Sportgerät und noch besser eingesetzt.
Danke für den schönen Bericht und weiterhin viel Spaß.

Und immer schön berichten inclusive Bilder.🤣
 
@JosefGrillo : Danke, habe frische Nudeln aus dem Kühlregal genommen. Die Pappen definitiv nicht an. Einfach probieren 👍

Eben hab ich die Reste der letzten Tage verplancht. 😁
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Hab alles Frische und Baconwürfel angebraten und dann den Rest hinterher, zur Seite und Glocke drüber. Nach einer Weile dann eine Kräutermischung und Nudeln oben drauf. Dann einen guten Schluck Gemüsebrühe drüber und Glocke wieder drauf.
Danach dann auf die "Bratstelle" gezogen und ordentlich Sahne drüber gekippt und gewürzt. Alles gut vermengen bis die Konsistenz passt.
Hätte eigentlich noch vor, Käse rein zu mischen, aber der lag außerhalb des Blickfeldes und würde vergessen. Egal, kommt dann halt nachher drüber.
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Ja, ich bin ein Nudel-mit-Salat Fan 😁
Also für ein buntes Resteessen wirklich wieder toll und so einfach. Mit Sahne hantieren ist definitiv auch kein Problem.

Wenn ich bedenke, was alles so angebraten wurde und wie einfach alles wieder sauber ist, trenne ich mich von dem Gerät sicher nicht mehr ☺️

Morgen kommt Besuch... ich überlege schon 😁

Viele Grüße,
Steve
 
Danke für deinen ausführlichen Bericht.
Es hat mir gezeigt, das mir die 60er definitiv zu klein ist. Da Muss bei mir was größeres her.
 
Danke... ist doch super, wenn es der Entscheidungsfindung dienlich war. :-)
Derzeit ist die Platte für uns vollkommen ausreichend und ich bin ehrlich... wesentlich größere Mengen bekäme ich noch nicht in den Griff.
Soll ja auch nicht in Stress ausarten... bin ja eigentlich der "Low&Slow, besser noch ein Bier aufmachen" Typ :durst:
 
Wenn ich mir überlege, eine Plancha vom Gasgrill ist flächenmäßig halb bis dreiviertel so groß und braucht zum garen länger braucht, weil meist aus Edelstahl,
dann kann ich mir schon vorstellen, dass man auf der kleinen Simogas schon einiges gar bekommt.
Die Fläche ist wie beim Thüros T4 und da bekomme ich 9 Personen locker begrillt.
Und wenn das Gerät zusätzlich zum Gasgrill läuft, ist da sogar noch Reserve.
Ich kann mir das schon als Ergänzung zum Grill vorstellen.
 
Wenn ich mir überlege, eine Plancha vom Gasgrill ist flächenmäßig halb bis dreiviertel so groß und braucht zum garen länger braucht, weil meist aus Edelstahl,
dann kann ich mir schon vorstellen, dass man auf der kleinen Simogas schon einiges gar bekommt.

Ich will endlich davon weg immer irgendwie was warmhalten zu müssen sondern on the point liefern können.
Alleine schon wenn ich nur für meine Eltern und meinem Bruder was mache wird mir der Platz auf meinen aktuellen Sportgerät zu knapp.

Alleine schon für Burger, da brauche ich Platz für 8 Patties, 8 Scheiben Bacon, 8 Buns und vielleicht noch paar Zwiebeln dazu.
Oder Gyros, da brauche ich dann Platz für 1,2kg Schweinenacken.
Oder Leberkäse mit Bratkartoffeln, da brauche ich dann Platz für 6 Scheiben Leberkäse und noch Platz für die ganzen Bratkartoffeln.
Reiberdatschi wäre Auch sowas was ich gerne mal machen würde, aber da braucht man auch Platz.


Mal schauen wo die Reise hingeht.
 
Lieber Steve, vielen Dank für deinen wundervollen Beitrag!
Ich kann alles, was du schreibst, unterschreiben. Tatsächlich weiß ich aktuell nicht, wofür ich einen Grill bräuchte. Die Plancha bietet für mich alles, was ich im Kontext Direkt-Grillen mit einem Grill tun würde, und so viel mehr Möglichkeiten.
 
Also heute gibts wieder smashed Burger... einfach weil es so geil war. Ich mache heute mal Fotos davon.

Die Buns mit Butterflocke sind in ca 20s fertig. Da gleichzeitig mit Patties zu hantieren.. puh, da musste schon die Krake machen.
Ich würde so vorgehen... Bacon/Zwiebeln anknuspern, dann zur Seite nachziehen lassen, Buns rösten und runter und dann die Patties.
Also 6 gingen vom Zeitfaktor ganz gut... 8 gleichzeitig und Du musst schnell sein. Ich lasse meinen Vetter heute mal die Zeit stoppen... subjektiv sind die Burger im Nu auf den Tellern.
Hatte die Woche 850g Gyrosgeschnetzeltes drauf... würde sagen ab 1,5kg wird es eng. Aber auch hier... das ist so schnell fertig... ich schmeiße dann lieber noch ne zweite Ladung drauf und die Gäste trinken derweil ein Bierchen.
Ich denke, dass man ein wenig umdenken muss bei der Plancha... lieber etwas weniger und dafür öfter. Also statt einem großen Gang, lieber 2-3 kleinere Gänge. Durch das schnelle Reinigen ist das auch alles kein Problem. Muss halt nur vorbereitet sein.
Ist halt etwas anders, aber gut. Bei uns sitzen wir auf der Terrasse und unterhalten uns und es gibt Wein und Bierchen.. wenn der Hunger kommt, wird das Gerät eingeschaltet und sich wieder hingesetzt. Dann nach ca. 15min steht man auf und brutzelt das Essen binnen 5min zusammen, macht die Platte sauber und setzt sich wieder dazu. Nachdem man was genossen hat, wird gefragt, wer denn noch Lust auf mehr hat und das wird dann ggf. wieder frisch gemacht.
Würde es als südländisch entspannt beschreiben... mach Dir keinen Stress... genieße es. ;)
 
[...]
Ich kann mir das schon als Ergänzung zum Grill vorstellen.
Das dachte ich mir auch und jetzt ist der Grill seitdem aus o_O

Das Ei wird jetzt nur noch zum smoken angeworfen und die Kugel, wenn es ganz flach und fettig zu geht, wie ne große Ladung Bauchscheiben.
Nicht, weil man das nicht auf der Plancha machen könnte, sondern eher, weil ich tatsächlich ein wenig besorgt bin, ob mir der Fettdunst nicht die gesamte Terrassenüberdachung versifft.
 
Nun, ich hab so gerechnet: 9 Burgerpatty und den Bacon auf der Plancha und die Buns auf dem Gasi.
Dann reicht die Kleine.
 
Nun, ich hab so gerechnet: 9 Burgerpatty und den Bacon auf der Plancha und die Buns auf dem Gasi.
Dann reicht die Kleine.
Genau und deswegen wird es wenn es eine wird auch die eine Nummer größer.
 
Wie Hoch ist die Plancha eigentlich? Oder anders gefragt, wie ist die Arbeitshöhe?
Der Wagen ist mit 83,5cm angegeben. Von der Plancha hab ich keine Angaben gefunden.
Aber eine Leiter braucht man wohl nicht.
 
Also wenn man sicher nicht sicher ist und das Budget passt, dann schafft man sich besser die Größere an.
Ist ja nun schon eine Investition und dieses "Ach hätte ich doch" kann man sich dann sparen.

Ich kann nur über meine bescheidenen Erfahrungen als Anfänger sprechen... da komme ich halt eher an meine Grenzen als die Plancha :D

@Big Al : Kann nachher gerne mal den Abstand zur Grillfläche messen.
 
Ich finde es hier sogar sinnvoll, zwischen echter Plancha und Geräten wie der Blackstone Griddle Station oder Planchaplatten/Gussplatten, die auf eine Hitzequelle gelegt werden, zu unterscheiden.

Was auf einer gut vorgeheizten Plancha (z.B. von Simogas) passiert, ist meiner Meinung nach nicht praktikabel für viele gleichzeitige Burger oder andere Dinge, die on point zusammengesetzt werden. Eine gigantische Portion fried rice? Easy. Mehr als ein Burgerbun toasten? Ehrlich gesagt toaste ich manchmal nicht, weil die Dinger nach 5 Sekunden verbrannt sind :lol:.
 
Genau und deswegen wird es wenn es eine wird auch die eine Nummer größer.
Von welcher Größe Patties reden wir denn ;)

@JosefGrillo : Ja, genau so ist es. Die Gussplatten in meinem kleinen Gasgrill kann man nicht mit dem Vergleichen, was auf der Plancha abgeht. Aber ne Flocke Butter auf die Buns und ganz kurz drauf ist schon geil
 
Zwischen meiner und dieser habe ich auch gestanden und mich dann doch eher für die dickere Platte entschieden. Kann nicht sagen, wie das auf der 6mm Platte klappt.
Ich mag es aber sehr, dass die Platte wirklich lange die Hitze hält... also auf einer Stelle scharf anbraten und danach mit anderen Zutaten mischen geht problemlos... die Hitze bleibt. Erst wenn eine Seite aus ist und man z.B. Gemüse auf diese Seite schiebt und ablöscht und mit Glocke versieht merkt man, wie die Temperatur langsam runter geht. Das ist an der Stelle dann natürlich so gewollt.
 
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