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Sinn eines Oberhitze Grill / Beefer? (Beefer vs. Plancha)

Affenmann

Vegetarier
5+ Jahre im GSV
Hallo Zusammen,

ich weiß nicht ob ich hier im richtigen Forum bin, falls nicht bitte verschieben…

Ich möchte zu Weihnachten gern ein paar schöne Steaks grillen und bin auf den Oberhitze Grill
zum Selbstbauen gestossen… (Selber bauen werde ich zeitlich leider nicht mehr schaffen)

Nach weiteren Nachforschungen zum perfekten Steak bin ich auf diverse andere Threads gestossen
in denen die Vorgehensweise zum perfekten Steak anders beschrieben wurde.

Kurzum meine Frage:
Was ist der Sinn eines Oberhitze Grills?

Erziele ich nicht denselben Effekt auch wenn ich eine Plancha/Gusseisenpfanne auf einen
Gasbrenner stelle und die Gusseisenpfanne extrem erhitze?

Gruss
Affenmann
 
Ich habe einen (WeGrill Folding) und kann nicht sagen dass der schlecht ist.
Steaks von der Gussplatte, Pfanne, oder den Alu GrillGrates (flache Seite) schmecken mir aber besser.

Der Sinn des Oberhitze Grills ist für mich, das schnelle überbacken, gratinieren oder auch ein/zwei Steaks ohne den großen Gassgrill anheizen zu müssen.
Brauchen tut man es aber ( IMHO) nicht. Ein zweites mal kaufen würde ich einen solchen Grille auch nicht. Ist ein Hype.
 
Achsooo. Ich finde Beefer & Co ganz nett, brauche es selbst aber nicht. Habe einen P500 mit Sizzlezone, das langt dicke. Wobei ich auch mal die Variante mit Gussplatte auf Wokbrenner testen werde...
 
So dachte ich mir das auch....
Kann mit diesem Brenner ja beider Varianten testen :)

Wird die Sizzlezone nicht sehr verschmutzt, wenn das Fleich darauf kommt?
 
Das Papier vom Micha ist gut, auch wenn gerade in der Praxis die Meinungen auseinander gehen.
Die Sache mit der Gussplatte ist nicht unbedingt ein grilltechnischer Ansatz.

Ich habe eine Sizzle und einen Beefer - einen original Beefer.
Die Ergebnisse mit dem Beefer überzeugen mich absolut ... es gibt aber auch Cuts (Rinderfilet) die ich lieber auf andere Weise mit einem Branding verziere.

:prost:
 
Aber ich kann schnell und kostengünstig beide Varianten testen :essen::

Und wenn ich es danach wieder auf den Grill bei 120° lege um es zu ende zu garen, habe ich wieder gegrillt :hmmmm:
 
auch wenn gerade in der Praxis die Meinungen auseinander gehen.

In welchen Punkten?

Die Sache mit der Gussplatte ist nicht unbedingt ein grilltechnischer Ansatz.

Immerhin in den Statuten der GBA als Grillgerät definiert.

Zu dem anderen Thema muss man in die Physik abtauchen und sich mit den Grundlagen der technischen Thermodynamik speziell mit Wärmeübertragung beschäftigen. Ob nun original Beefer oder jegliche andere Katalysebrenner liefern Wärme via Strahlung, eine Gussplatte hingegen via Leitung. Es ist demnach nicht die Temperatur der Oberfläche ab , sondern der Wärmestrom. Eine Gussplatte liefert m.E. den höheren Wärmestrom (Ich muss mal schauen ob ich die Herleitung noch hinbekomme). Vgl. Eine Glühbirne: Der Wolframdraht glüht auch mit 3400 K, ein Steak kannst damit aber nicht grillen.

Ich habe auch eine, äh 3 Sizzles ;-) und neulich mit einem WE-Grill gearbeitet. Hat mich jetzt nicht überzeugt. Das kommt in keiner Weise an eine bockheisse Gussplatte ran.

es gibt aber auch Cuts (Rinderfilet) die ich lieber auf andere Weise mit einem Branding verziere.
und verschenkst 30% Aromen :lolaway:.
 
... Eine Gussplatte liefert m.E. den höheren Wärmestrom (Ich muss mal schauen ob ich die Herleitung noch hinbekomme)....

Ich habe auch eine, äh 3 Sizzles ;-) und neulich mit einem WE-Grill gearbeitet. Hat mich jetzt nicht überzeugt. Das kommt in keiner Weise an eine bockheisse Gussplatte ran.
.

Kannst Du auch mal herleiten ob der Wärmestrom auf den AluGrillgrates eventuell noch besser ist oder ob ich mir dass nur einbilde?

"WeGrill vs bockheisse Gussplatte" sehe ich genauso.
 
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil eines Oberhitzegrills: Dieser steht nach dem Auflegen von Steaks mit viel Fett nicht in Flammen, weil die Physik weiterhin funktioniert und das Fett nach unten in eine Schale und nicht auf einen flammenden Brenner abtropft, was wiederum zu weniger öligem Ruß am Fleisch führt.
 
..mir fällt spontan noch die fehlende Notwendigkeit einer planen Oberfläche (beim Oberhitzegrill) ein - könnte man aber durch auflegen eines (moderaten) Gewichts ausgleichen, setzt aber die im Fleisch gebundene Flüssigkeit stärker unter Druck.
Beim T-Bone oder Porterhouse Steak ist der Oberhitzegrill vielleicht das bessere Hitzemedium - wegen des grossen Knochens. Und es geht schneller, bis der Maillard Effekt eintritt....die Gefahr des "grauen Rands" bei der Anschnittbetrachtung ist etwas geringer (bei richtiger Handhabung), ähnlich des Caveman Style....
 
Also ich habe jetzt den Brenner incl. Gussplatte getestet, kann heute Abend ein Bild vom Fleisch sowie vom Aufbau einstellen...
Muss aber leider gestehen, das ich das Fleisch aus Zeitmangel in den Backofen gelegt habe(dieser war eh shcon an wegen den Kartoffeln...)
um es fertig zu machen bei 120°C. Hat glaube ich nochmal 20min gedauert.

Werde es die Tage noch direkt über dem Brenner testen...
 
Servus!

Ich hab auch den Originalbeefer.
Vorteil:
Da der Brenner oben ist tropft kein Fett in die Hitzequelle. Das würde auch sofort brennen bei der Hitze.
Die erzeugte Temperatur liegt bei ca. 850 Grad. Da liegt auch das "Geheimnis" des Geräts. Das bekommst du mit einer Pfanne nie hin.

Ach ja:
In der aktuellen Fire&Food ist ein Vergleichstest zwischen Beefer und dem We Grill Folding drin. Interessant fand ich dabei vor allem die Hitzeverteilung, die beim Beefer deutlich gleichmäßiger war.
Der andere hatte eher "Hotspots". Ein Problem, was sicher auch bei etlichen selbst gebauten Brennern existieren sollte.

Mich hat mein Beefer auf jeden Fall voll überzeugt, ich hab den Kauf noch keinen Tag bereut.

Schöne Grüße,
Jan
 
Hi Affenmann,

ich habe hier auch die ganze Zeit * gestöbert * wie ich ein schönes Stück Fleisch zubereiten kann. Hab ne schöne Sommer Küche mit einem sehr guten Grill..... aber irgendwas hatte der Kick gefehlt...

Bis ich auf die Eigenbauten mit dem Beefer gestoßen bin. Das Original ist mir zu teuer :) deshalb Eigenbau.... Und ich muss sagen das ist wirklich sehr gut. Die Ergebnisse sind sagenhaft.
Hinzu kommt noch das auch bei mist Wetter, der Beefer auf der Terrasse schnell aufgebaut ist, leicht sauber zu halten.



www.grillsportverein.de/forum/threads/beefer-selbstgebaut.237433/#post-2456824
 
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