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Inspiriert durch eine andere Threads hier, habe ich mich auch mal herangewagt. Versuchsaufbau ganz einfach: das schon bekannte Thermometersteckdöschen wurde vor einen Glühweinkessel geschaltet. Getestet wurde mit argent. Rumpsteak, welches noch im Kühler schlummerte, knappe 3 Stunden bei 56° Grad, dann auf dem heißen Grill je Seite 45 Sek. für die Röstaromen
Versuchsaufbau, Steckdose und Kessel:
Fleisch nach 3 h im Wasserbad, jetzt entvakuumiert:
Hab´ dieses Suss-Wiedeh ja noch nie probiert; der Gargrad scheint ja ganz gut gelungen zu sein.
Aber irgendwie könnte es von aussen mehr Röstaromen haben und eine schönere Karamellisierung.
Das ist mein Eindruck.
Wie hat´s denn geschmeckt?
Aber mal ganz ehrlich. Mein Fall ist das nicht dieses Sous Vide.
Da kochen manche ihr Fleisch 26 Stunden werfen es nochmal kurz auf den Grill um den perfekten Garpunkt zu bekommen.
Das hat mit Koch- oder Grillkunst in meinen Augen nicht mehr so viel zu tun.
Hab´ dieses Suss-Wiedeh ja noch nie probiert; der Gargrad scheint ja ganz gut gelungen zu sein.
Aber irgendwie könnte es von aussen mehr Röstaromen haben und eine schönere Karamellisierung.
Das ist mein Eindruck.
Wie hat´s denn geschmeckt?
Schon ziemlich gut, nahe an "perfekt" - wie man sieht, war das fleisch gleichmäßig gegart und ist im Mund fast "zerlaufen", ließ sich also zwischen Zunge und Gaumen zerdrücken und gab sein ungemindertes Aroma frei - schön zart. Gewürzt wurde nur nach dem Angrillen mit Salzersatz und Pfeffer - beim nächsten mal werde ich das Fleisch noch ein paar Stündchen länger im Wasserbad lassen, so dass durch den viel längeren Garvorgange die Zartheit des Fleisches zunimmt, indem viel mehr des Kollagens aufgelöst wird und so noch weniger Haftung zwischen den Fleischfasern vorhanden ist.
Ansonsten ja: auch die Röstaromen dürfen gerne noch etwas intensiver werden, werde wohl auf 60 Sekunden je Seite hoch gehen (hängt natürlich auch von der dicke des Fleischstücks ab)
Aber mal ganz ehrlich. Mein Fall ist das nicht dieses Sous Vide.
Da kochen manche ihr Fleisch 26 Stunden werfen es nochmal kurz auf den Grill um den perfekten Garpunkt zu bekommen.
Das hat mit Koch- oder Grillkunst in meinen Augen nicht mehr so viel zu tun.
Falsch, den Garpunkt hast Du vorher, der Grill taugt nur für die Aromen. Die 26-48 h, die dienen dazu in minderem, zähen Fleisch eine Textur wie bei einem Filet zu zaubern oder ganz neue Texturen zu schaffen. Und das ist dann grosses Kino!
Aber sonst hast Du schon recht, ist quasi kochen für Doofe, da jeder den optimalen Garpunkt findet. Sogar ich.
Kuckst Du hier. Das war ein Kalbsrücken mit unglaublicher Textur. Das lohnt sich durchaus.
Ansonsten ja: auch die Röstaromen dürfen gerne noch etwas intensiver werden, werde wohl auf 60 Sekunden je Seite hoch gehen (hängt natürlich auch von der dicke des Fleischstücks ab)
Das wollte ich Dir auch vorschlagen. Da muss richtig Feuer drunter. 1 Min bei heissestem Grill. Kannst es auch vorher, mit Etwas Salz und Zucker marinieren, köcheln und dann grillen. Die Saccarose verstärkt die Röstaromen immens.
Falsch, den Garpunkt hast Du vorher, der Grill taugt nur für die Aromen. Die 26-48 h, die dienen dazu in minderem, zähen Fleisch eine Textur wie bei einem Filet zu zaubern oder ganz neue Texturen zu schaffen. Und das ist dann grosses Kino!
Aber sonst hast Du schon recht, ist quasi kochen für Doofe, da jeder den optimalen Garpunkt findet. Sogar ich.
Kuckst Du hier. Das war ein Klabsrücken mit unglaublicher Textur. Das lohnt sich durchaus.
Das wollte ich Dir auch vorschlagen. Da muss richtig Feuer drunter. 1 Min bei heissestem Grill. Kannst es auch vorher, mit Etwas Salz und Zucker marinieren, köcheln und dann grillen. Die Saccarose verstärkt die Röstaromen immens.
Da hab nun ich mich falsch ausgedrückt. Ich meine, dass man mit der Sous-Vide-Methode, was ja quasi very low and very slow ist, Fleisch wie Kalbsbacken, Tafelspitz, auch Rinderbrust o.ä. mit einer nicht dagewesenen, neuen Textur kochen kann.
Da hab nun ich mich falsch ausgedrückt. Ich meine, dass man mit der Sous-Vide-Methode, was ja quasi very low and very slow ist, Fleisch wie Kalbsbacken, Tafelspitz, auch Rinderbrust o.ä. mit einer nicht dagewesenen, neuen Textur kochen kann.
Erzähl mehr zum Aufbau der Geräte.
Ist der Fühler des Conrad-Gerätes denn wasserdicht?
Ich stell mir vor, dass das Punsch-Gerät vielleicht etwas schwerfällig ist und ein Topf auf einem Induktionskocher da leichter auf der richtigen Temperatur zu halten ist.
Knapp 40 Euronen für das Universal-Thermometer schreckt mich eigentlich nicht so. Die Profigeräte sind um einiges teurer (außer man hat eine günstige Quelle wie gefunden), punkten dann aber auch zB. mit einer Umwälzpumpe. Die ist dir nicht abgegangen?
Vorab: nein, eine Umwälzpumpe oder vergleichbares habe ich nicht genutzt, irgendwann würde mich GöGa dann in der Küche auch für völlig bescheuert halten - wäre aber sicherlich der Sache nicht unzuträglich, da dann die Temperatur noch wesentlich genauer gehalten wird, bei dem hier geschilderten schwankte diese schon um ~1°, ob man das aber tatsächlich merkt? - ist m.E. natürlich bei dem Riesenkessel auch der Wassermenge geschuldet, dass durch das Nachheizen nicht so extreme Schwankungen bei der Temp. auftreten können, wie bei kleinen Geräten mit geringer Flüssigkeitsmenge. Ansonsten hat der Kessel ja schon einen eigenen Thermostaten, der allerdings leider sehr ungenau ist, stehen zwar Zahlen dran, ist aber eher wie Sitzheizung in meinem MX, entweder man merkt gar nix, oder Rührei
Laut Conrad Support soll der Fühler wasserdicht sein, laut Bedienungsanleitung ist er "nicht für den ständigen Gebrauch in Flüssigkeiten geeignet" ist. Allerdings soll er auch baugleich mit dem Fühler vom UT 100 sein, der wiederum soll wasserdicht gewesen sein. Butterkeks hat das Gerät hier auch benutzt, dürfte also gehen. Ist ja auch kein ständiger Gebrauch in Flüssigkeit, damit sind wohl eher die Teich- oder Aquarienbesitzer gemeint
Zum Induktionskocher: Ich kenne hier nur Geräte, die zum Betrieb - aus Sicherheitsgründen - über einen Knopfdruck eingeschaltet werden müssen, d.h. sobald die Steckdose abregelt, würde beim nächsten Stromschalten der Dose die Induktionsplatte nicht mehr angehen, weil sie erst wieder über den Knopf eingeschaltet werden müsste...das zu umgehen, wäre mir zuviel Bastelarbeit, bin ja kein Elektriker, zudem hätte ich dabei auch Sicherheitsbedenken....
Vorab: nein, eine Umwälzpumpe oder vergleichbares habe ich nicht genutzt, irgendwann würde mich GöGa dann in der Küche auch für völlig bescheuert halten - wäre aber sicherlich der Sache nicht unzuträglich, da dann die Temperatur noch wesentlich genauer gehalten wird, bei dem hier geschilderten schwankte diese schon um ~1°, ob man das aber tatsächlich merkt?
Bei 44 cm Topfhöhe, passt die Förderhöhe aber auch ganz genau - da der Topf allerdings 27 Liter fasst, belasse ich es derzeit mal bei der Version "ohne", ich konnte ja mit dem Ergebnis leben