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Sowas wie Spinatquiche

Okraschote

Sterneköchin
5+ Jahre im GSV
Gestern gab es wieder nur Reste. Passiert mir häufig, dass ich eine Runde durch zwei Gefrierschränke, Kühl- und Küchenschrank drehe und mir alles heraussuche, was irgendwie zusammenpassen könnte. Gestern fand ich Parmigiano, Eier, Pinienkerne, gefrorenen Spinat, Röstzwiebeln, Frischkäse - voila, das passt doch gut zusammen.

Weil Hefeteig ja doch immer ein bisschen Zeit braucht zum Aufgehen, hatte ich den Teig für die Quiche (die keine echte Quiche ist, weil eben Hefe- statt Mürbeteig) schon am Morgen zusammengeknetet. 375g Mehl, 2TL Salz, 1/4 Würfel Hefe, 1/2 Tasse Röstzwiebeln, ein bisschen Öl und Wasser (ca. 250ml, ich habs nicht abgemessen), habe ich in der Küchenmaschine für 10 Minuten ordentlich durchkneten lassen. Diesen Teig habe ich sofort in eine Schüssel mit Deckel gelegt und in den Kühlschrank gestellt. Am Abend, nach der Arbeit, war der Teig schön aufgegangen und konnte direkt weiterverarbeitet werden.

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Eine Zwiebel und eine große Knoblauchzehe habe ich in Butter angeschwitzt, bis beides schön goldbraun war.

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Dazu kam der aufgetaute und gut abgetropfte Spinat und angeröstete Pinienkerne.

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Für den Guß habe ich einen Becher Frischkäse, 1 EL Speisestärke, etwa 200ml Milch und zwei Eier miteinander gemixt und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt. Ein bisschen vom Guss und den geriebenen Parmigiano (ein bisschen was aufheben!) habe ich dann mit dem Spinat gemixt und noch mal abgeschmeckt. Diese Spinatmasse kam auf den in eine Springform ausgelegten Teig. Nun habe ich noch von dem Guss so viel drübergegossen, dass der Spinat leicht bedeckt war, aber nicht weggeschwommen ist.

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Darüber kam jetzt noch der restliche Parmesan, dann ging die Form in den Ofen.

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Ein bisschen Teig hatte ich noch übrig, davon hab ich zwei Brötchen geformt und hinterher gebacken.

Nach 30 Minuten bei 200° war die Quiche fertig.

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Innen war sie noch ein bisschen weich, aber das tat dem Geschmack keinen Abbruch. Pinienkerne, Knoblauch, Spinat und Parmesan sind eine wunderbare Kombination. So ganz fleischlos hat uns das richtig gut geschmeckt.

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Sehr schön, :thumb2:

das war die zündende Idee, was ich mit unserem restlichen Spinat im Garten mach. Der muss nämlich runter vom Beet, damit die Tomaten in einer Woche platz haben.
Ich werd den Spinatkuchen genauso wie unseren Lauchkuch erst mal abkühlen lassen damit er Schnittfest wird. Beim wiederaufwärmen bleibt er dann so fest, dass ich ihn sauber schneiden kann.

grüssle
 
Den Rest gibts morgen, da probier ich das mal, ob es wirklich schnittfest bleibt :) Danke für den Tipp. Hoffentlich sind meine Tomaten auch bald soweit, ich hab sie dieses Jahr ein bisschen zu spät, erst Mitte April, ausgesät. Die müssen jetzt bis nach dem Urlaub warten.
 
sieht super lecker aus !
 
Moin,

hab gerade gelesen, dass Du deine Tomaten alle im Beet hast und mich erinnert.
Da waren doch noch ein paar Bilder auf meiner Festplatte.
Die zündende Idee mit dem Spinatkuchen.

Hab sie etwas anders zubereitet, da ich nicht die selben Zutaten im Haus hatte,
haben aber trotzdem ganz gut geschmeckt.

Hier der Einpersonenkuchen aus der Cazuela

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und der Grosse aus der Kuchenform

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Na, und wenns ein guter Tomatensommer wird, versuchen wir uns an Tomatenkuchen :)

grüssle
 

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moin Holzcool,

fertigen Blätterteig bekommst in jedem gut sortierten Supermarkt in meist guter Qualität.

grüssle
 
Mittlerweile gibts fertigen Blätterteig sogar beim Discounter. Im Kühlregal. Sind meist so große Rolle. Ich nehm Blätterteig sehr gern für kleine Gebäckstücke (gerade gestern wieder mit Schinken und Käse bzw. Mohn), für herzhafte Kuchen mache ich am liebsten Hefeteig.
 
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