Letztes Wochenende war es also soweit: Die LN2-Freunde(Leichte LKW-Klasse von MB) trafen sich bei Hannover und es sollte Spanferkel geben.
Im Vorfeld hatten wir recherchiert wo wir denn so ein Schwein herbekommen. Ein Teilnehmer kannte ein paar Bauern und wollte sich nach Preisen erkundigen.
In einer kleinen Gruppe haben wir über die Vorbereitung/ Würzung des Schweins diskutiert. Und da keiner so richtig einen Plan hatte, kam jemand auf die Idee einen befreundeten Metzger aus der Umgebung anzurufen. Das hatte zur Folge das wir nicht nur ein gutes Angebot für ein Bio-Schwein bekommen haben, auch die ganze Vorbereitung wie Einschneiden und Würzen würde der Profi übernehmen. Da waren wir schon etwas erleichtert.
Beim Besprechen der Details mit dem Metzger, der wie sich herausstellte lange einen Partyservice mit Vermietung von Spanferkelgrills betrieben hatte, war schnell klar das meine Allegri -Rotisserie mit 120cm langen, 16mm dickem Edelstahlspieß für das 26-Kilo Schwein wohl zu klein sein würde.
Aber einer der Freunde schraubte aus einem alten Tor und ein paar Fässern mal schnell einen Spanferkelgrill zusammen. Der Spieß ist eine alte Tanksonde aus Edelstahl mit 30mm Durchmesser und die Befestigungsspieße sind nach Vorgaben des Metzgers dimensioniert. Wichtig ist laut Profi vor allem der Rückenhalter und der Nackenschnitt: der erstere damit sich das irgendwann weiche gare Schwein in der Mitte nicht vom Spieß ablöst und der zweite damit es an der dicksten Stelle überhaupt gar wird.
Gewürzt wurde das ganze nur von außen mit einem Rub und anschließend noch mit Öl eingerieben.
Dann wurde der ganze Grill erstmal ordentlich angefeuert, nach dem Runterbrennen dann nur immer wieder auf die Glut Scheite nachgelegt. Der Antrieb lief etwas schief und musste fachmännisch stabilisiert werden.
Nach 5,5 Stunden war die Kerntemperatur dann bei ca. 50Grad, dann haben wir durch erneutes Anfeuern und Zugabe von Holzkohlenbriketts die Temperatur erhöht um die Kruste aufzuknuspern. Das Bio-Schein hat fast keine Flüssigkeit abgegeben, zum Schluss etwas Fett aus der Schwarte. Mit irgendwelchen Flüssigkeiten haben wir es nicht übergossen.
Das Zerteilen nach Erreichen der 62 Grad Kerntemperatur übernahm wieder der Profi. Tellerbilder gibt es leider keine weil alle so schnell reingehauen haben.
Das Schwein hat für ca. 25 Personen locker gereicht.
Mein Fazit ist durchweg positiv, allerdings ist es schon eine Menge Arbeit und wenn wir die professionelle Unterstützung nicht gehabt hätten, die Vorbereitung auch nicht ganz einfach.
Wenn das Schwein erstmal auf dem Grill ist kann man nicht mehr so viel falsch machen.
Viele Grüße Thomas
Im Vorfeld hatten wir recherchiert wo wir denn so ein Schwein herbekommen. Ein Teilnehmer kannte ein paar Bauern und wollte sich nach Preisen erkundigen.
In einer kleinen Gruppe haben wir über die Vorbereitung/ Würzung des Schweins diskutiert. Und da keiner so richtig einen Plan hatte, kam jemand auf die Idee einen befreundeten Metzger aus der Umgebung anzurufen. Das hatte zur Folge das wir nicht nur ein gutes Angebot für ein Bio-Schwein bekommen haben, auch die ganze Vorbereitung wie Einschneiden und Würzen würde der Profi übernehmen. Da waren wir schon etwas erleichtert.
Beim Besprechen der Details mit dem Metzger, der wie sich herausstellte lange einen Partyservice mit Vermietung von Spanferkelgrills betrieben hatte, war schnell klar das meine Allegri -Rotisserie mit 120cm langen, 16mm dickem Edelstahlspieß für das 26-Kilo Schwein wohl zu klein sein würde.
Aber einer der Freunde schraubte aus einem alten Tor und ein paar Fässern mal schnell einen Spanferkelgrill zusammen. Der Spieß ist eine alte Tanksonde aus Edelstahl mit 30mm Durchmesser und die Befestigungsspieße sind nach Vorgaben des Metzgers dimensioniert. Wichtig ist laut Profi vor allem der Rückenhalter und der Nackenschnitt: der erstere damit sich das irgendwann weiche gare Schwein in der Mitte nicht vom Spieß ablöst und der zweite damit es an der dicksten Stelle überhaupt gar wird.
Gewürzt wurde das ganze nur von außen mit einem Rub und anschließend noch mit Öl eingerieben.
Dann wurde der ganze Grill erstmal ordentlich angefeuert, nach dem Runterbrennen dann nur immer wieder auf die Glut Scheite nachgelegt. Der Antrieb lief etwas schief und musste fachmännisch stabilisiert werden.
Nach 5,5 Stunden war die Kerntemperatur dann bei ca. 50Grad, dann haben wir durch erneutes Anfeuern und Zugabe von Holzkohlenbriketts die Temperatur erhöht um die Kruste aufzuknuspern. Das Bio-Schein hat fast keine Flüssigkeit abgegeben, zum Schluss etwas Fett aus der Schwarte. Mit irgendwelchen Flüssigkeiten haben wir es nicht übergossen.
Das Zerteilen nach Erreichen der 62 Grad Kerntemperatur übernahm wieder der Profi. Tellerbilder gibt es leider keine weil alle so schnell reingehauen haben.
Das Schwein hat für ca. 25 Personen locker gereicht.
Mein Fazit ist durchweg positiv, allerdings ist es schon eine Menge Arbeit und wenn wir die professionelle Unterstützung nicht gehabt hätten, die Vorbereitung auch nicht ganz einfach.
Wenn das Schwein erstmal auf dem Grill ist kann man nicht mehr so viel falsch machen.
Viele Grüße Thomas

