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Spanferkel 2023 /2

Linksgriller

Militanter Veganer
5+ Jahre im GSV
Letztes Wochenende war es also soweit: Die LN2-Freunde(Leichte LKW-Klasse von MB) trafen sich bei Hannover und es sollte Spanferkel geben.
Im Vorfeld hatten wir recherchiert wo wir denn so ein Schwein herbekommen. Ein Teilnehmer kannte ein paar Bauern und wollte sich nach Preisen erkundigen.
In einer kleinen Gruppe haben wir über die Vorbereitung/ Würzung des Schweins diskutiert. Und da keiner so richtig einen Plan hatte, kam jemand auf die Idee einen befreundeten Metzger aus der Umgebung anzurufen. Das hatte zur Folge das wir nicht nur ein gutes Angebot für ein Bio-Schwein bekommen haben, auch die ganze Vorbereitung wie Einschneiden und Würzen würde der Profi übernehmen. Da waren wir schon etwas erleichtert.
Beim Besprechen der Details mit dem Metzger, der wie sich herausstellte lange einen Partyservice mit Vermietung von Spanferkelgrills betrieben hatte, war schnell klar das meine Allegri -Rotisserie mit 120cm langen, 16mm dickem Edelstahlspieß für das 26-Kilo Schwein wohl zu klein sein würde.
Aber einer der Freunde schraubte aus einem alten Tor und ein paar Fässern mal schnell einen Spanferkelgrill zusammen. Der Spieß ist eine alte Tanksonde aus Edelstahl mit 30mm Durchmesser und die Befestigungsspieße sind nach Vorgaben des Metzgers dimensioniert. Wichtig ist laut Profi vor allem der Rückenhalter und der Nackenschnitt: der erstere damit sich das irgendwann weiche gare Schwein in der Mitte nicht vom Spieß ablöst und der zweite damit es an der dicksten Stelle überhaupt gar wird.
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Gewürzt wurde das ganze nur von außen mit einem Rub und anschließend noch mit Öl eingerieben.

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Dann wurde der ganze Grill erstmal ordentlich angefeuert, nach dem Runterbrennen dann nur immer wieder auf die Glut Scheite nachgelegt. Der Antrieb lief etwas schief und musste fachmännisch stabilisiert werden.
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Nach 5,5 Stunden war die Kerntemperatur dann bei ca. 50Grad, dann haben wir durch erneutes Anfeuern und Zugabe von Holzkohlenbriketts die Temperatur erhöht um die Kruste aufzuknuspern. Das Bio-Schein hat fast keine Flüssigkeit abgegeben, zum Schluss etwas Fett aus der Schwarte. Mit irgendwelchen Flüssigkeiten haben wir es nicht übergossen.

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Das Zerteilen nach Erreichen der 62 Grad Kerntemperatur übernahm wieder der Profi. Tellerbilder gibt es leider keine weil alle so schnell reingehauen haben.
Das Schwein hat für ca. 25 Personen locker gereicht.
Mein Fazit ist durchweg positiv, allerdings ist es schon eine Menge Arbeit und wenn wir die professionelle Unterstützung nicht gehabt hätten, die Vorbereitung auch nicht ganz einfach.
Wenn das Schwein erstmal auf dem Grill ist kann man nicht mehr so viel falsch machen.
Viele Grüße Thomas
 
Hallo Linksgriller,
schau doch mal bitte hier: Spanferkel 2023 /2. Da wirst Du fündig!
 
Gültiger Versuch! Sehr gut!
 
Letztes Wochenende war es also soweit: Die LN2-Freunde(Leichte LKW-Klasse von MB) trafen sich bei Hannover und es sollte Spanferkel geben.
Im Vorfeld hatten wir recherchiert wo wir denn so ein Schwein herbekommen. Ein Teilnehmer kannte ein paar Bauern und wollte sich nach Preisen erkundigen.
In einer kleinen Gruppe haben wir über die Vorbereitung/ Würzung des Schweins diskutiert. Und da keiner so richtig einen Plan hatte, kam jemand auf die Idee einen befreundeten Metzger aus der Umgebung anzurufen. Das hatte zur Folge das wir nicht nur ein gutes Angebot für ein Bio-Schwein bekommen haben, auch die ganze Vorbereitung wie Einschneiden und Würzen würde der Profi übernehmen. Da waren wir schon etwas erleichtert.
Beim Besprechen der Details mit dem Metzger, der wie sich herausstellte lange einen Partyservice mit Vermietung von Spanferkelgrills betrieben hatte, war schnell klar das meine Allegri -Rotisserie mit 120cm langen, 16mm dickem Edelstahlspieß für das 26-Kilo Schwein wohl zu klein sein würde.
Aber einer der Freunde schraubte aus einem alten Tor und ein paar Fässern mal schnell einen Spanferkelgrill zusammen. Der Spieß ist eine alte Tanksonde aus Edelstahl mit 30mm Durchmesser und die Befestigungsspieße sind nach Vorgaben des Metzgers dimensioniert. Wichtig ist laut Profi vor allem der Rückenhalter und der Nackenschnitt: der erstere damit sich das irgendwann weiche gare Schwein in der Mitte nicht vom Spieß ablöst und der zweite damit es an der dicksten Stelle überhaupt gar wird.
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Gewürzt wurde das ganze nur von außen mit einem Rub und anschließend noch mit Öl eingerieben.

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Dann wurde der ganze Grill erstmal ordentlich angefeuert, nach dem Runterbrennen dann nur immer wieder auf die Glut Scheite nachgelegt. Der Antrieb lief etwas schief und musste fachmännisch stabilisiert werden.
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Nach 5,5 Stunden war die Kerntemperatur dann bei ca. 50Grad, dann haben wir durch erneutes Anfeuern und Zugabe von Holzkohlenbriketts die Temperatur erhöht um die Kruste aufzuknuspern. Das Bio-Schein hat fast keine Flüssigkeit abgegeben, zum Schluss etwas Fett aus der Schwarte. Mit irgendwelchen Flüssigkeiten haben wir es nicht übergossen.

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Das Zerteilen nach Erreichen der 62 Grad Kerntemperatur übernahm wieder der Profi. Tellerbilder gibt es leider keine weil alle so schnell reingehauen haben.
Das Schwein hat für ca. 25 Personen locker gereicht.
Mein Fazit ist durchweg positiv, allerdings ist es schon eine Menge Arbeit und wenn wir die professionelle Unterstützung nicht gehabt hätten, die Vorbereitung auch nicht ganz einfach.
Wenn das Schwein erstmal auf dem Grill ist kann man nicht mehr so viel falsch machen.
Viele Grüße Thomas
Hallo @Linksgriller
für das erste Mal sieht euer Spanferkel sehr gut aus.
Ich würde aber die Schwarte nicht einschneiden.
Es läuft zuviel Fett und Flüssigkeit raus. Und ich spritze das Ferkel immer einen Tag vorher mit einer Lake.
An eurem Bräter könnt ihr ja noch ein bisschen basteln. ;-)
VG HSV
https://www.grillsportverein.de/forum/threads/weihnachtliches-spanferkel-war-ein-traum.358720/
 
Hallo HSV,
auf die Vorbereitung hatten wir keinen Einfluß, da das Schwein bereits eingeschnitten und mit 2Liter 8%iger Salzlake gespritzt bei uns ankam.
Es lief bis zum finalen Aufknuspern genau 0,0L Flüssigkeit raus, die Wanne darunter hätten wir uns sparen können.
Wenn ich deine Bilder im Vergleich so sehe hätten wir die Kruste nochmal eine halbe Stunde bei starker Hitze weiter braten lassen sollen.
Nach 7Stunden waren wir aber zu hungrig.

:essen:
Grüße Thomas
 
Zum Schwarte aufknuspern brauchst du nicht ne halbe Stunde weitergrillen, es reicht, wenn du den Spieß anhältst bis sie aufpoppt, dann stückl weiterdrehen,...
 
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