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Spanferkelgrill

Spiesser

Militanter Veganer
Hallo zusammen,

nach den vielen Eigenbauten hier sind wir nun auch kurz vor der Einweihung unseres eigenen Grills. Nächsten Samstag ist es dann so weit und dann folgen auch bessere Bilder, die hier sind vom Handy und zeigen den Grill auch noch nicht ganz zusammengesetzt. Es kommt auch noch ein Dach drauf und mittlerweile gibt es auch eine vernünftige Fettwanne.

Aber damit das ganze gelingt, hätte ich ein paar Fragen, da die Angaben schon sehr unterschiedlich sind, die man so findet und wir keine Ahnung haben, wie man sowas ordentlich hinbekommt:

  • Was nehmen wir zum befeuern? Ich dachte eigentlich an Buchenholz, sehe aber, das sehr viel mit Kohle gegrillt wird, teilweise auch mit Kohle und Holz gleichzeitig. Hat irgendwas davon Vorteile und wieviel muss ich an Material rechnen um ein 25Kg Schwein zu grillen? Und wenn Kohle, welche? Ganz normale Grillholzkohle?
  • Ich lese gelegentlich mal, dass die Sau für die ersten 1-2 Stunden in Alufolie gepackt werden soll. Macht das sinn oder besser ohne?
  • Die Haut soll geritzt werden in kleinere Rauten, oder besser nicht?
  • Welchen Abstand sollte die Sau vom Feuer haben und wird der während des Grillens geändert?
  • Wird das Schwein ganz fertig gegrillt und dann vom Spieß genommen oder kann man das runterschneiden und weitergrillen?
  • Wir bekommen das Freitagabend frisch vom Metzger und wollen das zum einen mit der Gewürzspritze mit einer Öl-Knoblauch-Salz-Kräutermischung spritzen und mit der gleichen Mischung über Nacht marinieren. Ein kleines Problem ist, das wir keine so große Kühlung haben. Die Sau würde dann von Fr. 19 Uhr bis Sa 10 Uhr halbwegs ungekühlt sein (eingepackt in Folie und mit Kühlakkus und Eis bestückt). Da sollte nichts passieren können, oder?
  • Der Spieß mach knapp 5 Umdrehungen pro Minute. Wir haben noch eine weitere Untersetzung auf etwa 3/Min. Sind 5 ok?

Vorab hier noch als externer Link die Bilder, am Sonntag gibt es dann ordentliche:

Spanferkelgrill

Hoffe, ich bin hier im richtgen Unterforum mit meinen Fragen und hab nicht den :rtfm: Hinweis übersehen.

Grüße aus Dortmund,
Christian
 
Hallo Spiesser,
schau doch mal bitte hier: Spanferkelgrill. Da wirst Du fündig!
 
  • Was nehmen wir zum befeuern? Ich dachte eigentlich an Buchenholz, sehe aber, das sehr viel mit Kohle gegrillt wird, teilweise auch mit Kohle und Holz gleichzeitig. Hat irgendwas davon Vorteile und wieviel muss ich an Material rechnen um ein 25Kg Schwein zu grillen? Und wenn Kohle, welche? Ganz normale Grillholzkohle?
Ich nehme immer Buchenholz. Im Prinzip ist da aber kein großer Unterschied, ob Holz oder Kohle. Wenn Du Kohle nimmst, dann würde ich zu Brikkets tendieren, da diese länger Hitze liefern.
Wieviel :hmmmm: keine Ahnung. Ich hab da noch nie wirklich drauf geachtet.
  • Ich lese gelegentlich mal, dass die Sau für die ersten 1-2 Stunden in Alufolie gepackt werden soll. Macht das sinn oder besser ohne?
Ich weiß nicht, wozu das gut sein soll. Ich hab das bisher noch nie gemacht, und mir ist noch kein Ferkel auf dem Grill verbrannt. Wichtig ist Geduld. Also, nicht zu nah ans Feuer mit der Sau, und ihr Zeit lassen. Dann brauchts auch kein Dünnwalzblech.
  • Die Haut soll geritzt werden in kleinere Rauten, oder besser nicht?
Soll? Naja, brauchen tuts das auch nicht unbedingt. Wenn Du sie nicht einritzt wird sie irgendwann aufreißen. Ist nicht schlimm, ändert den Geschmack gar nicht. (Habs selber probiert.) Wenn Du sie einritzt, können Gewürze besser eindringen. Du willst aber sowieso spritzen, ist also egal. Mach es, wie es Dir beliebt, ist beides richtig.
  • Welchen Abstand sollte die Sau vom Feuer haben und wird der während des Grillens geändert?
Ich ändere den Abstand eigentlich nie. Das geht bei meinem Grill auch nicht wirklich. Ich dosiere über die Menge an Heizmaterial. Mir hat man gesagt, am Besten ist es, wenn man die Hand zwischen die Sau und das Feuer hält, etwa in der Nähe der Schweinehaut. Hälst Du das mindestens 4 Sekunden aus, dann ists gut. Am Anfang eher noch etwas weniger Hitze. Und, vor Allem nur vorn und hinten Feuer machen. Die Rippen werden von ganz allein gar.
  • Wird das Schwein ganz fertig gegrillt und dann vom Spieß genommen oder kann man das runterschneiden und weitergrillen?
Geht beides.
  • Wir bekommen das Freitagabend frisch vom Metzger und wollen das zum einen mit der Gewürzspritze mit einer Öl-Knoblauch-Salz-Kräutermischung spritzen und mit der gleichen Mischung über Nacht marinieren. Ein kleines Problem ist, das wir keine so große Kühlung haben. Die Sau würde dann von Fr. 19 Uhr bis Sa 10 Uhr halbwegs ungekühlt sein (eingepackt in Folie und mit Kühlakkus und Eis bestückt). Da sollte nichts passieren können, oder?
Ich denke, das passiert nichts. Es soll ja eh nachts recht kühl sein.
  • Der Spieß mach knapp 5 Umdrehungen pro Minute. Wir haben noch eine weitere Untersetzung auf etwa 3/Min. Sind 5 ok?
5 Umdrehungen sind OK.

Ich hab meine Anmerkungen mal oben reingeschriebselt. :D

Viele Grüße
Sven
 
Hallo Sven,

vielen Dank für die schnelle Antwort! Dann kann es jetzt ja losgehen. :kugel:

Bericht und Bilder folgen.

Viele Grüße,
Christian
 
Hallo Spiesser,
Swen hat dir schon schon sehr gute Tipps gegeben, aber ich möchte auch noch meinen "Senf" beisteuern, weil ich mit Grillferkel und Ziege etc. Erfahrung habe.
1. Bei Strahlungswärme ist die Holzsorte zweitrangig.
2. Alufolie muss nicht sein, sollte aber für alle Fälle bereitliegen, denn mit Brennmaterial alleine ist schwer die Hitze zu steuern, oder willst du Glut herausnehmen, wenn es zu warm wird. Wenn du deinen Griller umbauen kannst, -ich meine das wirst du einmal machen- dann sollte der Glutkasten oder der Spieß verstellbar (verschiebbar) sein.
3. Haut einritzen oder nicht? Hier gibt es unterschliedliche Meinungen. Ich lasse von meinem Metzker ritzen, und spritzen kann der auch besser als ich.
4. Umdrehungen pro Minute: Nach meiner Erfahrung ist langsamer besser. Mein Spieß macht in zwei Minuten eine Umdrehung.
Gutes Gelingen und Grüße aus Niederösterreich
feral
 
Hi,

verstellbar ist der Spiess. Der liegt auf Kugellagern auf verschiebbaren U-Eisen, damit kann das Schwein zwischen 0 und etwa 60cm vom Feuerkasten weggeschoben werden, der Grill ist 110cm tief.

Ich denke ich werde dann Kohle zum anheizen nehmen und dann mit Holz nachlegen. Ohne Alufolie, Haut geritzt, Wuerze gespritzt am Vortag und mariniert und dann regelmaessig einpinseln beim Grillen.

Danke Euch fuer die Antworten!

Viele Gruesse,
Christian
 
Hallo,
ja bei 60 cm Abstand kann nichts passieren. War auf den Bildern nicht zu erkennen.
Gutes Gelingen und viel Spaß weiterhin
feral
 
Hallo Christian,

wenn du Holz nachlegen willst wirst du den Abstand schon groß halten müssen. Es sei denn du machst Holzfeuer in einer Wanne und legst dann nur die Glut nach. Meine Schweinchen grille ich immer zuerst mit Brekkis und dann zum Schluß Buchenholz um die Schwarte aufzupoppen.

Gruß Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, das kommt drauf an, wieviel Holz Du nachlegst. Ist wie beim Smoker.

Bei mir dreht sich die Sau in max. 50cm Entfernung vom Feuer, und ich heiz nur mit Holz. Ich leg hin und wieder mal ein neues Scheit Holz auf. Das gibt ein kleines Feuerchen, und ist recht gut kontrollierbar.

Guckst Du hier zum Beispiel

Wenns doch mal etwas viel war, dann schieb ich das mit dem Schäufelchen von nem Kaminbesteck etwas zu Seite.
 
Hallo Spiesser,
noch eine Anregung von mir. Mach den Glutkorb dreiteilig, ist günstig für die Verteilung der Hitze, auch bei kleineren Stücken ist das ein Vorteil.
Mein Spanferkelgrill ist nicht gemauert, aber der Glutkasten ist verstellbar und das ist auch wichtig für die Regulierung der Hitze, oder der Spieß ist verstellbar, wenn der Glutkasten fix steht.
Gruß feral
 
Hallo zusammen,

hier nun auch mein Bericht und Bilder.

Also zuerst die gute Nachricht, der Grill hat anstandslos durchgehalten und das Essen war "saulecker". Das Fleisch war sehr saftig und hatte einen tollen Geschmack, nur ganz leicht nach der Marinade. Leider ist die Haut ziemlich dunkel und zäh geworden. Das lag daran, das wir die ersten 1,5-2 Stunden viel zu wenig Hitze hatten, aus Angst, wir würden das Schweinchen verbrennen. Deshalb hat das mit dem geplanten Endzeitpunkt nicht hin gehauen und wir haben dann richtig eingeheizt, damit die 30 hungrigen Leute nicht allzu lange warten mussten (wurde trotzdem 1,5 Stunden später als gedacht).

Zum Grill:


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Verwendet haben wir 40mm Vierkantrohre aus Baustahl. Der Spieß ist aus VA Geländerrohr 42mm, die Spießspitze, Ringe mit Haltespießen usw sind aus VA (wurde einiges auf der Drehmaschine gedreht). Die Feuerkiste ist aus Vierkant und L-Profilen, im Boden liegt ein Rost aus 15mm Baustahlstäben. Das Gitter vor dem Feuerkasten sind einfach 10mm VA Stäbe, die nur durch Löcher oben und unten geschoben werden. Die Spießauflage besteht aus U-Stahl, dass auf dem Vierkantrohr verschiebbar ist und daran angeschraubten Aluplatten mit V-Ausschnitt in dem zwei Kugellager den Spieß tragen.

Der Feuerkasten ist hinten auf dem Vierkantrohr aufgelegt und oben in eine runde Stange eingehängt. Der Rost im Boden lässt sich einfach raus nehmen. Die Gitterstäbe lassen sich auch einfach raus nehmen. Die Bleche links und hinten sind an wenigen Punkten angeheftet. Unten werden zwei Bleche eingeschoben um die Asche zu entfernen.

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Die Seitenteile sind fest zusammen geschweißt. Die Zwischenstangen zwischen den Seitenteilen werden auf kleinere Vierkantrohre an den Seitenteilen gesteckt und nur per durch gesteckter Schraube gesichert. Die runde Stange für den Feuerkasten wird in die Vierkantrohre gesteckt und von außen per Schraube gesichert.

Der Spieß wird einfach nur eingelegt und dann über das Ritzel per Kette mit dem Getriebemotor verbunden. Ein Kettenspanner sorgt dafür, dass die lockere (freilaufende) Seite der Kette gespannt bleibt, damit bei Unwuchten durch ungleichmäßige Gewichtsverteilung des Grillguts dieses nicht überkippt und die Kette abspringt. Das funktioniert auch mit mehreren Kilo Unwucht problemlos. So lässt sich der Spieß dann mit dem fertigen Grillgut einfach nach abnehmen der Kette wieder vom Grill nehmen.

Der Motor ist ein Getriebemotor aus einem Förderbandantrieb und läuft über ein 24V Netzteil und zieht max 100W. Das Netzteil ist per IP65 Gehäuse verbaut, geerdet und so auch bei Regen sicher aufgehoben. Die insgesamt 8,5 Stunden bei 29° am Samstag hat der Motor keinen Mucks von sich gegeben.

Die gesamten Materialkosten lagen bei etwa 450 Euro. Der Grill lässt sich zerlegt in einem A6 Kombi transportieren. Die Maße des Grills im aufgebauten Zustand sind 160cm breit, 110cm tief, 140cm hoch. Die Transportmaße sind 140cm x 110cm für die Ladefläche und 50cm Höhe.

Zum Grillgut:

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Wir hatten ein 23Kg Schwein vom Großhändler in Dortmund, Kosten lagen bei 85 Euro. Mariniert haben wir mit einer Mischung, die ich im Web gefunden habe und die sehr lecker war:

0,7L Rotwein
0,5L Pils
1 Glas Senf (250g)
1 Glas Honig (400g)
10 große Knoblauchzehen
4-5 Esslöffel Salz
Pfeffer aus der Mühle
6 Esslöffel Paprika

Das Ganze zusammen in eine Schüssel, ordentlich verrührt und dann mit dem Stabmixer ganz fein gezogen. Damit wurde das Schwein am Vortag gespritzt (Keulen und Nacken) und von innen und außen mariniert. Die Haut des Schweins wurde vorher in Rauten leicht eingeschnitten. Mit der Marinade wurde dann alle 20 Minuten beim Grillen auch weiter eingepinselt.

Zum Grillen:
  • Wir haben keine Alufolie genommen (außer für Füße und Ohren)
  • Der Abstand mit Holz war mit etwa 20cm zwischen Feuerkasten und Fleisch ausreichend. Der Tipp mit 4 Sekunden die Hand vor das Feuer halten können bis es zu heiß wird ist Gold wert um den richtigen Abstand zu finden!
  • Wir haben erst mit Kohle angeheizt, dann aber nur noch mit Holz weiter gemacht. Das wurde direkt in den Feuerkasten gelegt. An Holz haben wir geschätzt 50-60kg verfeuert.
  • Die 5 Umdrehungen pro Minute scheinen ausreichend zu sein.

Als nächstes wagen wir uns dann an ein Lamm in zwei Wochen.

Viele Grüße und noch mal vielen Dank für Eure Antworten!

Christian

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Hallo zusammen,

hier nun auch mein Bericht und Bilder.

Also zuerst die gute Nachricht, der Grill hat anstandslos durchgehalten

Hallo und erst mal Glückwunsch zu deinem echt tollen Grill.
Bin eben auch in der Bauphase.
Mich würde Interessieren was für einen Spies Du verwendet hast?
VA ist klar, hast Du geschrieben, jedoch Vollmaterial oder als Rohr?
 
Serwas,

Schaut ja sehr gelungen aus! :woot:

Das man anfangs mit wenig Hitze grillt ist imho nicht notwendig.
Ich starte immer mit viel Hitze (die ersten 2h) und geh im Mittelteil dann etwas zurück und zum Schluß dann wieder mit mehr Power.

Muss aber auch dazusagen daß ich erst zum Schluß mit dem Einstreichen anfange da ansonsten die Haut schnell Blasen wirft und auch verbrennen kann.

Weiterhin wären noch ein Dach und Seitendeckel eine überlegung wert,da nicht so viel Hitze verloren geht. (Macht sich vorallem bei schlechteren Wetter bemerkbar). Außerdem spart man Brennstoff!

btw: Wollte das Schwein noch flüchten, weil ihr es ja in Ketten gelegt habt? :grin:
 
Hallo und erst mal Glückwunsch zu deinem echt tollen Grill.
Bin eben auch in der Bauphase.
Mich würde Interessieren was für einen Spies Du verwendet hast?
VA ist klar, hast Du geschrieben, jedoch Vollmaterial oder als Rohr?

Hallo Grillwutz, das ist Rohr mit etwa 42mm Durchmesser und 2mm Wandstärke. Bekommst Du in jedem Laden, der solche Edelstahlgeländer zum Selbstbau verkauft. Eine 42mm massive Welle möchtest Du auch nicht wirklich tragen, die wiegt sicher 30-40 Kg oder so.


Serwas,

Schaut ja sehr gelungen aus! :woot:

Das man anfangs mit wenig Hitze grillt ist imho nicht notwendig.
Ich starte immer mit viel Hitze (die ersten 2h) und geh im Mittelteil dann etwas zurück und zum Schluß dann wieder mit mehr Power.

Muss aber auch dazusagen daß ich erst zum Schluß mit dem Einstreichen anfange da ansonsten die Haut schnell Blasen wirft und auch verbrennen kann.

Weiterhin wären noch ein Dach und Seitendeckel eine überlegung wert,da nicht so viel Hitze verloren geht. (Macht sich vorallem bei schlechteren Wetter bemerkbar). Außerdem spart man Brennstoff!

btw: Wollte das Schwein noch flüchten, weil ihr es ja in Ketten gelegt habt? :grin:


Hallo Xaverl, Anfangs ""wenig" Hitze wäre ja schon gut gewesen, aber wir hatten quasi keine, das Grillgut war nach 50-60 Minuten von außen nur handwarm. Und das Grillgut erst später einzupinseln, oder zumindest nicht jede 20 Minuten anfangs scheint mir auch vernünftiger. Die Kette ist doch cool? :-) War in dem Fall auch nicht so verkehrt, weil wir den Rücken nur mit Draht am Spieß fest gemacht hatten und das Ganze schon ein bisschen hin und her schlabberte. Beim nächsten Mal nehmen wir richtige Klemmen.

Dachkonstruktion haben wir schon, die wird einfach auf die Vierkantrohre aufgesteckt und dann ein Blech drauf, was uns hier als Windschutz gedient hat. Windschutz wird sicher auch noch kommen.

Viele Grüße,
Christian
 
Hallo,habe auch ein Spanferkelgrill gebaut habe eine 25 mm edelstahlspinndel(Vollmaterial) bekommen und muß sagen die halt sehr viel aus denke 50-60 Kg Sau wird kein proplem sein.Habe mich schon mal daraufgesetzt mit 100 Kg biegt sich nicht allzuviel dorch machen eher Spanferkel bis so 30-40 Kg.MFG Engel71

PS:Rohr geht natürlich auch
 
Hallo,habe auch ein Spanferkelgrill gebaut habe eine 25 mm edelstahlspinndel(Vollmaterial) bekommen und muß sagen die halt sehr viel aus denke 50-60 Kg Sau wird kein proplem sein.Habe mich schon mal daraufgesetzt mit 100 Kg biegt sich nicht allzuviel dorch machen eher Spanferkel bis so 30-40 Kg.MFG Engel71

PS:Rohr geht natürlich auch

Hallo, die Belastbarkeit (Knick/Biegesteifheit) von Vollmaterial gegenüber der eines Rohres ist in der Regel bei Vollmaterial geringer (natürlich abhängig von Wandstärke und anderen Faktoren). Es lohnt sich nur selten Vollmaterial zu nehmen (bei Antriebswellen ist das anders, da andere Belastung), es sei denn, man hat gerade eine gute Quelle und kommt günstig ran. :-)

Berechnen tut sich das über das Flächenträgheitsmoment:

Flächenträgheitsmoment

Viele Grüße,
Christian
 
Hallo,

da wir schon einen Käufer für unseren Grill haben, planen wir bereits die Version 2.0. Diesmal komplett aus VA. Diesmal wird es auch Baupläne geben und da das vielleicht für den ein oder anderen interessant ist: Mit Google SketchUp (für Mac und Windows) bekommt man ein kostenloses Programm, mit dem man maßgetreue Zeichnungen anfertigen kann. Die Einarbeitung lag bei mir bei 1-2 Stunden, hab das allerdings auch mal gelernt. Ist sicher nicht zu vergleichen mit AutoCad, aber sehr nützlich, wie ich finde.

Hier mal zwei Exporte:

GrillV2_0_Komplett.jpg


GrillV2_0_Ohne_Abdeckungen.jpg


Viele Grüße,
Christian
 

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Hallo Christian,

ich versuche mich auch gerade an "SketchUp" für MAC :-) habe so was nie gelernt,
würdest du deine Datei hier rein Stellen damit ich mir das bei mir Laden könnte, um zu schauen wie du das gemacht hast?

Gruß
 
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