Moin Leute!
Hier mal wieder ein FreeStyle - Rezept von mir:
Meine Frau hat den Frischling erst zwei Tage vor dem Einzug in den Backes mittels bleifreier Munition zum mitkommen bewegen können. Wir haben ihn erst ohne Haupt, Innereien und Schwarte gewogen, er hatte so noch 10kg.
So habe ich ihn dann in meine Wanne gelegt und mit Fuchs - Pizzagewürz (keine Ahnung, woher das kommt), frischgemahlenem schwarzem Pfeffer und feinem Meersalz überall (auch zwischen den Oberschenkeln
) eingerieben.
Danach ruhte er für einen Tag an kühler, dunkeler und somit insektenfreier Stelle.
Am Abend vor dem Abend heizte ich schonmal den Backes ein.
Dieser hatte am Morgen noch 150°C Innentemperatur. Damit meine ich die gemittelte Oberflächentemperatur der Backfläche. Ich brauchte dann nur etwas Holz nachlegen und hatte schnell ordentlich Dampf in der Hütte.
Inzwischen ging ich mit den Kindern zwei Eimer schöner, roter Äpfel vom Straßenrand aufsammeln. Diese haben wir dann entkernt und in Ringe geschnitten unter den Frili getan. Ich habe dann noch mit Hilfe meines scharfen Ausbeinmessers und Rückenspeck gespickt.
Einfach den Speck in schmale Keile schneiden, anfrieren lassen und in die mit dem Messer gemachten Löcher stecken.
Danach mußte ich nur noch warten, bis der Backes auf 200°C abgesunken war.
Selbstgebackenes Hefebrot und einen "Spaghettikürbis" gab es als Beilage zur Spänesau dazu.
Den Kürbis habe ich nur halbiert, die Kerne mit einem Löffel herausgekrazt, mit Öl, Pfeffer, Salz gewürzt und mit Alufolie abgedeckt, neben dem Frischling im Backes gemacht.
Nun war der Lehmbackofen auf etwa 200°C heruntergekühlt und die Zeit reif die Minisau, mit Alufolie abgedeckt und 2l Wasser angegossen, hineinzuschieben.
Mehr als Abwarten gab es nun in den nächsten fünf Stunden nicht mehr zu tun.
Es hat uns allen sehr gut geschmeckt, das Fleisch war zart und auch geschmacklich ganz weit vorn. Ich fand den Nacken am besten.
Heute habe ich die Knochen ausgekocht und das Restfleisch abgepult. Mit Zwiebeln, Lorbeer und Buchstabennudeln (erst zum Schluß hinzugegeben) gekocht, ergab das eine schmackhafte Wildschweinsuppe.
Hier mal wieder ein FreeStyle - Rezept von mir:
Meine Frau hat den Frischling erst zwei Tage vor dem Einzug in den Backes mittels bleifreier Munition zum mitkommen bewegen können. Wir haben ihn erst ohne Haupt, Innereien und Schwarte gewogen, er hatte so noch 10kg.
So habe ich ihn dann in meine Wanne gelegt und mit Fuchs - Pizzagewürz (keine Ahnung, woher das kommt), frischgemahlenem schwarzem Pfeffer und feinem Meersalz überall (auch zwischen den Oberschenkeln
Danach ruhte er für einen Tag an kühler, dunkeler und somit insektenfreier Stelle.
Am Abend vor dem Abend heizte ich schonmal den Backes ein.
Dieser hatte am Morgen noch 150°C Innentemperatur. Damit meine ich die gemittelte Oberflächentemperatur der Backfläche. Ich brauchte dann nur etwas Holz nachlegen und hatte schnell ordentlich Dampf in der Hütte.
Inzwischen ging ich mit den Kindern zwei Eimer schöner, roter Äpfel vom Straßenrand aufsammeln. Diese haben wir dann entkernt und in Ringe geschnitten unter den Frili getan. Ich habe dann noch mit Hilfe meines scharfen Ausbeinmessers und Rückenspeck gespickt.
Einfach den Speck in schmale Keile schneiden, anfrieren lassen und in die mit dem Messer gemachten Löcher stecken.
Danach mußte ich nur noch warten, bis der Backes auf 200°C abgesunken war.
Selbstgebackenes Hefebrot und einen "Spaghettikürbis" gab es als Beilage zur Spänesau dazu.
Den Kürbis habe ich nur halbiert, die Kerne mit einem Löffel herausgekrazt, mit Öl, Pfeffer, Salz gewürzt und mit Alufolie abgedeckt, neben dem Frischling im Backes gemacht.
Nun war der Lehmbackofen auf etwa 200°C heruntergekühlt und die Zeit reif die Minisau, mit Alufolie abgedeckt und 2l Wasser angegossen, hineinzuschieben.
Mehr als Abwarten gab es nun in den nächsten fünf Stunden nicht mehr zu tun.
Es hat uns allen sehr gut geschmeckt, das Fleisch war zart und auch geschmacklich ganz weit vorn. Ich fand den Nacken am besten.
Heute habe ich die Knochen ausgekocht und das Restfleisch abgepult. Mit Zwiebeln, Lorbeer und Buchstabennudeln (erst zum Schluß hinzugegeben) gekocht, ergab das eine schmackhafte Wildschweinsuppe.
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