Hallo zusammen,
jetzt ist er entjungfert, mein neuer Grill – und er glänzt nicht mehr gar so glänzend – aber dafür hat er den ersten Schritt auf seinem Weg zum Charaktergrill gemacht...
Ich habe gestern morgen überlegt, womit ich ihn einweihen sollte
• allzu aufwändig durfte es nicht sein, schließlich musste ich arbeiten
• auch extravagant oder teuer schloss ich aus, ich wollte ja auch die Alltagstauglichkeit prüfen (außerdem: ein Rinderfilet krieg’ ich mit Allem lecker hin)
• direkt gegrillt sollte es sein – das war ja etwas, das bei meinem alten Lavasteingrill gar nicht ging
• aber ein bisschen was Neues sollte schon dabei sein...
Mit diesen Vorgaben im Hinterkopf ging ich in der Mittagspause zur Metro, und das landete schließlich im Einkaufswagen:
Erstens ein Stückchen Schweinebauch – ich hatte vor längerem gelesen, dass Schweinebauch besonders knusprig wird, wenn er vor dem Grillen am Stück vorgegart wird. Das wollte ich schon lange mal ausprobieren, also hab’ ich Wasser gewürzt (Salz, Zwiebeln, Lorbeer, Koriander, Pfefferkörner und Piment) und den Bauch eine halbe Stunde darin simmern lassen:
Zweitens Rinderhüfte – die war grade im Angebot für unter 10,-, was will man mehr? Nach dem Schneiden habe ich die Steaks mit einer Mischung aus braunem Zucker, Pimentón de la Vera, Knoblauch, rosenscharfem Paprika, schwarzem Pfeffer und etwas Cumin bestäubt und mit Olivenöl massiert – so durften sie noch eine Stunde ruhen
Drittens ist grade Winter, da braucht der Mensch Vitamine, also gab’s auch ein bisschen Rohkost: Chinakohlsalat (meine nächste Anschaffung ist eine Kamera, die eine vernünftige Farbwiedergabe ermöglicht – und ja, ich habe einen Weißabgleich gemacht!)
Viertens musste natürlich der ach so bekannte und doch so beliebte Klassiker Ziegenfrischkäsetaler im Speckmantel dabei sein:
Fünftens fiel mir, als ich gerade am Hackfleisch vorbei ging, ein Beitrag, ich glaube von Admin, ein, den ich neulich las: Käsegriller oder so – das würde das Ganze abrunden .
In meiner Variante habe ich eine Zwiebel in Butter gedünstet, 2 Scheiben Toastbrot mit etwas heißer Milch übergossen und alles mit 500 g gemischtem Hackfleisch, viel Majoran, 1 Ei, 1 El scharfem Senf, Pfeffer und Salz gut vermischt und (für eine gute Bindung) ordentlich geknetet. Dann habe ich mir 6 Emmentaler-Stifte geschnitzt, 8 cm lang, 1 ½ x 1 ½ cm dick und sie mit der Hackmasse umwickelt:
Der Schweinebauch hatte inzwischen Zeit, in der Brühe abzukühlen, also wurde er geschnitten und mit Magic Dust bestäubt:
Jetzt konnte es losgehen: zunächst wurde der Bauch direkt angegrillt, bevor er in die indirekte Zone wechseln durfte:
Dann kamen die Griller dran: in drei Minuten von allen Seiten angegrillt, danach durften sie zum Schweinebauch:
So hatte ich die Brenner eingestellt: links volle Pulle, in der Mitte ganz klein und rechts aus:
Der Seitenbrenner musste natürlich auch ausprobiert werden: da kam ein Gusspfännchen mit den Talern drauf:
Den Käsegrillern wurde es allmählich zu warm, die durften eine Etage höher gehen, und dann kamen die Hüftsteaks auf den Grill:
Noch ein Gesamtbild...
...und nach einer kurzen Ruhepause für die Steaks ging’s zu Tisch:
(habe ich heute eigentlich schon über die Farbwiedergabe meines Fotos gejammert?)
Während des Essens dann Pyrolyse mit drei Brennern Vollgas – funktioniert einwandfrei! Irgendwann war die Temperatur mal über 350°, als ich nach dem Essen wieder rausging (ich weiß, so lange muss man den Grill gar nicht ausbrennen, aber ich hatte es schlicht vergessen...), war sie auf 250° gesunken!
Ein Blick in den Unterschrank verschaffte mir Aufklärung: die 5-kg-Gasflasche war total vereist – da muss ich mir wohl baldmöglichst eine 11-kg-Flasche zulegen, die hat ja wohl eine bessere Verdampfungsleistung...
Ach ja, die Schweinebäuche: also, knuspriger als sonst kamen die mir nicht vor, man kann natürlich sagen: das Fett, das sie im Wasser ausschwitzen, vertropft schon nicht den Grill, aber ich denke, die Vorarbeit kann man sich sparen.
Und sonst: der Grill macht Spaß
- und als Nächstes wird der Gussrost ausprobiert 8)
Einen schönen Tag Euch allen
jetzt ist er entjungfert, mein neuer Grill – und er glänzt nicht mehr gar so glänzend – aber dafür hat er den ersten Schritt auf seinem Weg zum Charaktergrill gemacht...
Ich habe gestern morgen überlegt, womit ich ihn einweihen sollte
• allzu aufwändig durfte es nicht sein, schließlich musste ich arbeiten
• auch extravagant oder teuer schloss ich aus, ich wollte ja auch die Alltagstauglichkeit prüfen (außerdem: ein Rinderfilet krieg’ ich mit Allem lecker hin)
• direkt gegrillt sollte es sein – das war ja etwas, das bei meinem alten Lavasteingrill gar nicht ging
• aber ein bisschen was Neues sollte schon dabei sein...
Mit diesen Vorgaben im Hinterkopf ging ich in der Mittagspause zur Metro, und das landete schließlich im Einkaufswagen:
Erstens ein Stückchen Schweinebauch – ich hatte vor längerem gelesen, dass Schweinebauch besonders knusprig wird, wenn er vor dem Grillen am Stück vorgegart wird. Das wollte ich schon lange mal ausprobieren, also hab’ ich Wasser gewürzt (Salz, Zwiebeln, Lorbeer, Koriander, Pfefferkörner und Piment) und den Bauch eine halbe Stunde darin simmern lassen:
Zweitens Rinderhüfte – die war grade im Angebot für unter 10,-, was will man mehr? Nach dem Schneiden habe ich die Steaks mit einer Mischung aus braunem Zucker, Pimentón de la Vera, Knoblauch, rosenscharfem Paprika, schwarzem Pfeffer und etwas Cumin bestäubt und mit Olivenöl massiert – so durften sie noch eine Stunde ruhen
Drittens ist grade Winter, da braucht der Mensch Vitamine, also gab’s auch ein bisschen Rohkost: Chinakohlsalat (meine nächste Anschaffung ist eine Kamera, die eine vernünftige Farbwiedergabe ermöglicht – und ja, ich habe einen Weißabgleich gemacht!)
Viertens musste natürlich der ach so bekannte und doch so beliebte Klassiker Ziegenfrischkäsetaler im Speckmantel dabei sein:
Fünftens fiel mir, als ich gerade am Hackfleisch vorbei ging, ein Beitrag, ich glaube von Admin, ein, den ich neulich las: Käsegriller oder so – das würde das Ganze abrunden .
In meiner Variante habe ich eine Zwiebel in Butter gedünstet, 2 Scheiben Toastbrot mit etwas heißer Milch übergossen und alles mit 500 g gemischtem Hackfleisch, viel Majoran, 1 Ei, 1 El scharfem Senf, Pfeffer und Salz gut vermischt und (für eine gute Bindung) ordentlich geknetet. Dann habe ich mir 6 Emmentaler-Stifte geschnitzt, 8 cm lang, 1 ½ x 1 ½ cm dick und sie mit der Hackmasse umwickelt:
Der Schweinebauch hatte inzwischen Zeit, in der Brühe abzukühlen, also wurde er geschnitten und mit Magic Dust bestäubt:
Jetzt konnte es losgehen: zunächst wurde der Bauch direkt angegrillt, bevor er in die indirekte Zone wechseln durfte:
Dann kamen die Griller dran: in drei Minuten von allen Seiten angegrillt, danach durften sie zum Schweinebauch:
So hatte ich die Brenner eingestellt: links volle Pulle, in der Mitte ganz klein und rechts aus:
Der Seitenbrenner musste natürlich auch ausprobiert werden: da kam ein Gusspfännchen mit den Talern drauf:
Den Käsegrillern wurde es allmählich zu warm, die durften eine Etage höher gehen, und dann kamen die Hüftsteaks auf den Grill:
Noch ein Gesamtbild...
...und nach einer kurzen Ruhepause für die Steaks ging’s zu Tisch:
(habe ich heute eigentlich schon über die Farbwiedergabe meines Fotos gejammert?)
Während des Essens dann Pyrolyse mit drei Brennern Vollgas – funktioniert einwandfrei! Irgendwann war die Temperatur mal über 350°, als ich nach dem Essen wieder rausging (ich weiß, so lange muss man den Grill gar nicht ausbrennen, aber ich hatte es schlicht vergessen...), war sie auf 250° gesunken!
Ein Blick in den Unterschrank verschaffte mir Aufklärung: die 5-kg-Gasflasche war total vereist – da muss ich mir wohl baldmöglichst eine 11-kg-Flasche zulegen, die hat ja wohl eine bessere Verdampfungsleistung...
Ach ja, die Schweinebäuche: also, knuspriger als sonst kamen die mir nicht vor, man kann natürlich sagen: das Fett, das sie im Wasser ausschwitzen, vertropft schon nicht den Grill, aber ich denke, die Vorarbeit kann man sich sparen.
Und sonst: der Grill macht Spaß
- und als Nächstes wird der Gussrost ausprobiert 8) Einen schönen Tag Euch allen

Du hast Deinen neuen Grill versaut

.
)
vom feinsten.