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Steaks mürben?

derpunkt

Vegetarier
15+ Jahre im GSV
Hallo Gemeinde!

Ich hätte da mal eine kleine Frage (bitte nicht steinigen - war ein Experiment bisher):

Ich habe gestern Rib Eye Steaks vergrillt.

Letztens ist mir von nem Bekannten folgendes in die Hände gefallen:

IMG_9819.jpg


Der "Steakmaster" 8-)

IMG_9820.jpg


Ich wollte es wissen und hab eines der Steaks mit dem "Hammer" - also dem Mürber oder wie man das nennt (die Seite mit den "Messern") - bearbeitet.

Anschliessend beide gleich zubereitet - also direkt auf Gusseisen im Gasi angebraten und dann fertig auf Temperatur gezogen.

Das Ergebnis hat mich ehrlich gesagt fasziniert!

Das "normale" Steak war schon saugut - aber das "gemürbte" war in Sachen Zartheit der Hammer! Das ist auf der Zunge fast zerlaufen! Und saftig wars ebenso.

Jetzt also meine Frage:

Habt ihr schonmal Steaks so vorbehandelt - oder macht ihr das eventuell auch?

Ich war gerade heute noch im Fleischereifachbedarf und da steht doch zufällig auch gerade noch ein elektrischer Fleischmürber - Gerät mit zwei "bemesserten" Rollen, zwischen denen ein Steak durchlaufen soll. Das scheint in der Gastronomie wohl normal zu sein...

Was sagt ihr zu dem Thema?
 

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Hallo derpunkt,
schau doch mal bitte hier: Steaks mürben?. Da wirst Du fündig!
 
Die Qualität des Fleisches ist ausschlaggebend für die Zartheit und den Geschmack.

Alles andere ist Frevel und Vergewaltigung eines Stückes Rindfleisch.


Entschuldigung aber das ist nur meine Meinung ich habe noch nie ein Rindersteak
so derart vergewaltigt.

Aber ich lasse mich auch gerne beraten und einem besseren belehren.
 
Hi Fleisch-Griller!

Eigentlich sehe ich das ganz genauso.
Deshalb hab ich das ja erstmal als Experiment betrachtet - wollte es wissen.

Was mich - wie gesagt - echt stutzig gemacht hatte war, daß es wirklich einen so großen Unterschied gab zu dem "unbehandelten" Stück. Und die beiden Scheiben kamen vom gleichen Stück Färsen-RibEye....und auch genau identisch gegrillt...


Viele Grüße

Michael
 
Ok der Weg ist das Ziel


ABER !!!!!!!

Ich kann mich mit dem Gedanken nur sehr schwer anfreunden. Warten wir mal ab was noch so alles an Antworten kommt :grin:

Ich bin in Lauer Stellung :motz:
 
das ist nun aber auch schon ganz heftig..................

Ich will die Methode in keiner Weise verteidigen.

Aber zwischen geklopftem Steak und Pattys ist schon immer noch ein Unterschied.
 
Ich muss Dogde voll recht geben...

Das Ding auf dem Bild macht aus einem Stück Fleisch ein Stück Fleischklein ...

:prost:
 
So ein Teil war eigentlich nur nötig, um Teile aus z.B. dem Round (etwa Tri-tip) für's kurzbraten in der Pfanne weich zu bekommen.
Gab es zu meiner Kinderzeit des öfteren zu Hause. Auch schon fertig geklopft.

Auf dem Grill, (ohne Hammerbearbeitung), L&S, eine Delikatesse.

So ein Teil braucht kein Mensch

:prost:
 
Hammerteil der manuelle Tenderizer :lachen: du kannst es auch mal mit einer Marinade aus Papaya- Kiwi- oder Ananassaft versuchen, Rotwein hat den gleichen Effekt diese Marianden haben Enzyme, die Bindegewebe in Gelantine umwandeln können - und schaffe den Fleischklopper ausser Hause im Notfall könnte er gegen dich verwendet werden :lolaway:
 
Wenn man die Zinken in Tinte taucht lassen sich damit bestimmt total authentische Maori-Tatoos stechen. :hmmmm: ;)
 
Falls ein Steak durch eine solche Behandlung besser wird, dann solltest Du Dich vielleicht mal nach einer anderen Einkaufsquelle umschauen.

Ein gutes Grundprodukt wird durch solch eine Vergewaltigung nur leiden.

Vielleicht kann man das Werkzeug ja zum Vertikutieren nutzen ....

Gruß,
Frank
 
Oft werden solche Steaks in den All inclusive Tempeln aus recht minderwertigem Fleisch in einem solchen Verfahren kaubar gemacht.
Dort gibt es sogenannte Steaker die an eine Wäschemangel mit Spikes erinnern um Rindfleisch im Akkord zu perforieren.

Man sagt immer: "Ist das Fleisch trocken trägt der Koch die Schuld - ist es zäh der Bauer".



Paddy
 
Hallo zusammen,

ich habe den exakt gleichen Fleischhammer.
Bei Rindersteaks habe ich ihn noch nicht gebraucht, aber bei anderen Fleischarten habe ich den schon oft mit Erfolg eingesetzt.

Gibt es eigentlich einen sachlich begründeten Hintergrund zu der allgemeinen Ablehnung, oder wird hier immer nur "so daher geredet" ?

Gruß

Maro
 
Gibt es eigentlich einen sachlich begründeten Hintergrund zu der allgemeinen Ablehnung, oder wird hier immer nur "so daher geredet" ?

Gruß

Maro

Ja, das Teil ist dafür da Fleischstücke die eigentlich ne lange Garzeit und andere Zubereitungsart brauchen auf ein Kurzbratstück/Steak zu trimmen. Beim draufrumkloppen werden die Fasern/Zellwände/Strukturen des Fleisches aufgebrochen.

Ein gutes Stück Fleisch.z.B. ein gutes Steak hat das aber nicht nötig.:prost:
 
:grin:

ich hab mir Gedacht, daß ich damit ein Reizthema anspreche.
Ich bin dem Ding gegenüber genauso skeptisch wie ihr!

Ich bin also auf eurer Seite!!! :bw:

(also bitte nicht steinigen :-) )

Das Fleisch war Färsen-Rib-Eye aus der Metro - extra in meinem "Fleisch-Kühlschrank" bei 2 Grad bis aus MHD nachreifen gelassen...

Wie gesagt - das Teil macht auch kein Hackfleisch. *gg*

Hier mal ein Bild vom Anbiss: 8-)

IMG_9813.jpg


ich kanns einfach nur ganz leidenschaftslos sagen:
Das Steak war wirklich zarter - wobei ich auch auf unserer herkömmlichen Zubereitungsart bestehe!!!

Ich wollte das wissen und hab deswegen eines meiner Lieblings-Steaks geopfert und: war wirklich überrascht!

Also steinigt mich nicht! :grin:

Und: es gibt sowas auch im Profi-Bedarf:

Das ist ja mal ein Reizthema! :bw:
(Das hab ich aber vorher gewusst)

Also bin ich mal gespannt, ob jemand noch sein "Coming-Out" diesbezüglich hat - ich habs mal verwendet, war überrascht vom Ergebnis, und wollte das Thema mal zur Diskussion stellen 8-)

...bin wirklich mal gespannt auf weitere Kommentare...! :-)


Viele Grüße

Michael

IMG_9813.jpg
 

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