Hallo zusammen,
Erster Advent – ein Tag der Ruhe und Beschaulichkeit....
Aber das Essen, das es heute geben sollte, begann schon mit einer ganzen Reihe von Pleiten beim Einkaufen:
• zunächst hat sich das Sauenfilet, das ich mir in der Metro als schön großes Exemplar zum Füllen ausgesucht hatte, beim Auspacken als zwei kleine Filets entpuppt,
• dann gab’s am späten Samstagnachmittag keinen Schafskäse mehr und ich musste Kuhmilch-Feta nehmen,
• den mild gesalzenen, luftgetrockneten Schinken, den ich zum Einpacken nehmen wollte, musste ich aufgrund seines Nicht-Vorhandenseins durch einen eher derben Schwarzwälder Schinken ersetzen
• und frische Petersilie für die Pilze habe ich auch keine mehr bekommen.
Aber was soll’s –schauen wir mal, wie’s geworden ist...
Zunächst habe ich die beiden Mogel-Brüder geputzt...
... und aufgeschnitten:
Und da ich jetzt schon zwei Filets hatte, habe ich auch zwei verschiedene Füllungen gemacht: fürs Eine habe ich Spinat, getrocknete Tomaten und Knoblauch in Olivenöl angedünstet, für das Andere kleingehackte Champignon-Stiele mit Zwiebeln, getrockneten Tomaten und Knoblauch in Butterschmalz trocken gedünstet.
Als Basis wurden beide Filets mit einem Rest Paprika-Pesto bestrichen, dann mit der jeweiligen Füllung und Feta belegt...
... dann in den Schinken gewickelt und gut verschnürt:
Dann kamen sie auf den Grill, und ich hatte mein nächstes Problem: der Wind vom Nachmittag hatte sich inzwischen ganz ordentlich gemausert und wehte dermaßen heftig durch meine Loggia, dass mein alter Landmann echte Probleme mit der Temperatur bekam: für 150° beim indirekten Grillen brauche ich für gewöhnlich einen Brenner bei halber bis dreiviertel Leistung – heute kam ich bei voller Leistung nur auf 110°
– und das, obwohl ich schon das Balkongeländer mit einer Plane möglichst dicht gemacht hatte! Ich musste also den zweiten Brenner auch noch einschalten – da ich unter den Filets eine große Schale mit Wasser stehen hatte, hoffe ich mal, dass das immer noch als „indirektes Grillen“ durchgeht....
Für die Beilage habe ich Champignons, Austernpilze, Zwiebel und Knoblauch angebraten und mit einer Rinderbrühe und Sahne aufgegossen:
Nach knapp 50 Minuten waren schließlich die anvisierten 65° KT erreicht...
... und die beiden Brüder kamen erst mal für 10 Minuten zur Ruhe und schließlich auf den Tisch:
Dort wurden sie aufgeschnitten:
und kamen schließlich auf den Teller, wo sie anschließend ihrer Bestimmung entgegengeführt wurden
Schließlich waren alle Pannen und Missgeschicke vergessen (naja, bis auf den Schinken – der Schwarzwälder ist einfach zu dominant und salzig...) und der 1te Advent kam zur Ruhe. Und bei dem Glühwein, den es anschließend gab, war dann auch der stürmende Wind draußen gar nicht mehr so schlimm...
Eine schöne Woche Euch allen!
Erster Advent – ein Tag der Ruhe und Beschaulichkeit....
Aber das Essen, das es heute geben sollte, begann schon mit einer ganzen Reihe von Pleiten beim Einkaufen:
• zunächst hat sich das Sauenfilet, das ich mir in der Metro als schön großes Exemplar zum Füllen ausgesucht hatte, beim Auspacken als zwei kleine Filets entpuppt,
• dann gab’s am späten Samstagnachmittag keinen Schafskäse mehr und ich musste Kuhmilch-Feta nehmen,
• den mild gesalzenen, luftgetrockneten Schinken, den ich zum Einpacken nehmen wollte, musste ich aufgrund seines Nicht-Vorhandenseins durch einen eher derben Schwarzwälder Schinken ersetzen
• und frische Petersilie für die Pilze habe ich auch keine mehr bekommen.
Aber was soll’s –schauen wir mal, wie’s geworden ist...
Zunächst habe ich die beiden Mogel-Brüder geputzt...
... und aufgeschnitten:
Und da ich jetzt schon zwei Filets hatte, habe ich auch zwei verschiedene Füllungen gemacht: fürs Eine habe ich Spinat, getrocknete Tomaten und Knoblauch in Olivenöl angedünstet, für das Andere kleingehackte Champignon-Stiele mit Zwiebeln, getrockneten Tomaten und Knoblauch in Butterschmalz trocken gedünstet.
Als Basis wurden beide Filets mit einem Rest Paprika-Pesto bestrichen, dann mit der jeweiligen Füllung und Feta belegt...
... dann in den Schinken gewickelt und gut verschnürt:
Dann kamen sie auf den Grill, und ich hatte mein nächstes Problem: der Wind vom Nachmittag hatte sich inzwischen ganz ordentlich gemausert und wehte dermaßen heftig durch meine Loggia, dass mein alter Landmann echte Probleme mit der Temperatur bekam: für 150° beim indirekten Grillen brauche ich für gewöhnlich einen Brenner bei halber bis dreiviertel Leistung – heute kam ich bei voller Leistung nur auf 110°
– und das, obwohl ich schon das Balkongeländer mit einer Plane möglichst dicht gemacht hatte! Ich musste also den zweiten Brenner auch noch einschalten – da ich unter den Filets eine große Schale mit Wasser stehen hatte, hoffe ich mal, dass das immer noch als „indirektes Grillen“ durchgeht....
Für die Beilage habe ich Champignons, Austernpilze, Zwiebel und Knoblauch angebraten und mit einer Rinderbrühe und Sahne aufgegossen:
Nach knapp 50 Minuten waren schließlich die anvisierten 65° KT erreicht...
... und die beiden Brüder kamen erst mal für 10 Minuten zur Ruhe und schließlich auf den Tisch:
Dort wurden sie aufgeschnitten:
und kamen schließlich auf den Teller, wo sie anschließend ihrer Bestimmung entgegengeführt wurden

Schließlich waren alle Pannen und Missgeschicke vergessen (naja, bis auf den Schinken – der Schwarzwälder ist einfach zu dominant und salzig...) und der 1te Advent kam zur Ruhe. Und bei dem Glühwein, den es anschließend gab, war dann auch der stürmende Wind draußen gar nicht mehr so schlimm...
Eine schöne Woche Euch allen!



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