Bei Hackfleisch kann ich leider nicht helfen.
Für Roggensauerteig nehme ich den Knethaken für Weizen- und Dinkelteige, bei denen es auf's Auskneten ankommt die Walze, immer mit sehr niedriger Geschwindigkeit. Hier empfiehlt es sich auch eine Autolysephase vorzuschalten. Erst das Mehl, dann die Flüssigkeit in die Schüssel führt schneller zum Ergebnis. Wenn sich der Teig nur um die Walze wickelt, weil sehr wenig oder noch in sehr frühem Entwicklungsstadium, ab und an mit einem Löffel von der Walze ziehen. Bleiben ungeknetete Reste am Teigtrenner hängen, den Trenner an die Walze heranführen, so dass sich der ganze Teig zwischen Schüsselwand und Trenner durchquetschen muss, das nimmt alle Reste mit. Die Assistent braucht u.U. etwas länger, bis das Glutengerüst entwickelt ist und evtl. auch etwas mehr Flüssigkeit. Musst Du ausprobieren, weil das auch mit der Beschaffenheit des Mehles zusammen hängt.
Ich habe erst heute Morgen wieder völlig fasziniert zugeschaut wie aus meinem Mehl-Wassergemisch ein perfekt ausgekneteter Dinkelteig für Baguette wurde.