So, das Riesenbaby steht mal an seinem provisorischen Platz, Gas ist dicht aber putzen hab ich auf später verschoben, ist ja auch nicht sehr verdreckt.
Beim Seitenkocher ist dem Vorbesitzer ein Unglück geschehen, funktioniert aber alles. Leider war da noch die Folie drauf, die natürlich jetzt beim Entfernen bröselt.
Die Türen möchte ich auch noch justieren und irgendwie diese schwarzen Fett-Tapper entfernen. Hat da wer eine Idee wie ich die wegbekomme ohne dabei das Edelstahl auf Hochglanz zu polieren?
Was mich natürlich am meisten interessierte war, ist wie sich der Summit so in der Praxis tut. Also mal alle Brenner auf Vollgas und 20 Min. gewartet. Nach 15 Min. zeigte das Thermometer 325° an, danach ging die Temperatur nur noch langsam hoch. Endergebnis waren 350°. Naja, da bin ich von meinem gepimpten Ascona, trotz nur 2 Brennern, was anderes gewohnt. Zur Verteidigung des Summits: Hier muss natürlich eine ganz andere Masse und ein viel größeres Garraumvolumen auf Temperatur gebracht werden. Danach machte ich noch ein paar kurze Tests mit Niedertemperatur und Deckelthermometer zwischen 90° und 150° die sehr vielversprechend ausfielen.
Zum Eingrillen gab‘s, obwohl es schon nach 16:00 war, zwei verschiedene Ribs die ich schon am Vortag mariniert hatte. Die 2 äußeren Brenner auf je ca. 1/3 Leistung machte wunderbare 120° in der Mitte. Leider war es sehr windig und der linke Brenner ging mir ein paarmal aus. Nächstes Mal werde ich vielleicht die Schlitze im Gehäuse auf der linken Seite zukleben. Hier steht der Summit leider im Moment etwas mehr im Wind. Räuchern hat übrigens auch super geklappt. Ich habe allerdings recht das Spieß Loch mit Jehova verschlossen, da es dort schon ziemlich rausgequalmt hat. Phase 2 war dann eigenartig. Da stieg die Temperatur in 2 Stunden um 20° (Einstieg 140°, Ende 160°). In der letzten Stunde kamen noch mit Couscous und Schafskäse gefüllte Paprika in die Nähe des Brenners, die ich zum Schluss noch mit dem Backburner gratinierte.
Wie er sich bei Steaks tut werd ich in den nächste Tagen testen.
Erstes Fazit: Wir müssen uns noch besser kennen lernen, mein Riesenbaby und ich.
Auch ein Summit ist windanfällig.