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Synology DS423+

Brocken

Grillkaiser
15+ Jahre im GSV
Hallo,

ich habe mir eine 423+ geordert über Firmenleasing.

Dieses Nas soll folgendes ersetzten:

Meine alte DS215j, mein Raspi mit PiHole und mein Ghetto Unraid Server der eh nicht richtig in ans Laufen kommt (beim Kopieren großer Datenmengen oder unter etwas Last hängt er sich immer auf).

Als Platten habe ich folgende zu Verfügung: 2x12TB Toshiba (aus dem Unraid) und 2x3 TB (aus der alten DS)

Ich würde gerne die 2*12TB in ein Raid verbauen und später erweitern. So das ich erst 12TB dan 24 TB und im Vollausbau 36 TB habe. Geht das?

Die 2*3TB sind schon alt und die würden in der DS bleiben und dort kommt ab und dan ein BackUP von meinen Steuerscans drauf. Übers Internet an einem anderen Ort.

Ich würde gerne Pihole, JDownloader, Paperngx, nen Fotobackup vom Smartphoneund Plex drauf laufen lassen.

Geht das alles damit? Mit Dockern und so...

Danke für eure Hilfe und Antworten
 
Hallo Brocken,
schau doch mal bitte hier: Synology DS423+. Da wirst Du fündig!
 
Ich würde gerne die 2*12TB in ein Raid verbauen und später erweitern. So das ich erst 12TB dan 24 TB und im Vollausbau 36 TB habe. Geht das?
Nutzvolumen:
bei 2x12 hast du 10.9TB
bei 3x12 hast du 21.8TB
bei 4x12 hast du 32,7TB
bei 4x16 hast du 43.6TB

Hier würde sich von Anfang an lohnen eine weitere 12TB mit ein zu Bauen
 
Nutzvolumen:
bei 2x12 hast du 10.9TB
bei 3x12 hast du 21.8TB
bei 4x12 hast du 32,7TB
bei 4x16 hast du 43.6TB

Hier würde sich von Anfang an lohnen eine weitere 12TB mit ein zu Bauen
Da spielt der geldbeutel gegen ade nicht mit. Die Platten sind mit im Moment zu teuer. Geht doch später auch noch oder?
 
Klar geht das bei einer dritten verdoppelst du halt fast dein Arbeitsvolumen, und 100 Euro finde ich derzeit für 12TB okay
Wo bekomme ich denn die Platten? Und kann ich die mit meinen Toshiba verbinden?
 
Hi Brocken

Du schreibst pauschal von Raid. Ich vermute mal, du willst mit den 2 12TB Platten mit Raid 1 anfangen und später mit der dritten Platte auf Raid 5 wechseln und das dann erweitern. Lt. Synology Knowledge Base geht das, aber es wird dauern. Ich hatte mal im Raid 1 eine defekte 4 TB Platte ausgetauscht, der Rebuild dauerte über ein Tag, hat aber super funktioniert.
Grundsätzlich kann man verschiedene Platten verwenden, z. B. 2 WD, eine Toshiba und eine Seagate. Aber die kleinste Platte legt das Gesamtvolumen fest. Bei der Größenordnung dürfte das keine Rolle spielen.
Aber was du da an Anwendungen laufen lassen willst, wird herausfordernd. Auch mit Docker wirst du da nicht glücklich. Das Teil hat 2Gb RAM und einen 5 Jahre alten Quadcore Prozessor, der schon damals nicht gerade schnell war. Ich habe meiner Synology 10Gb gegönnt, aber mir ging das Handling mit Containern auf den Geist, von der Performance ganz zu schweigen. Am Ende habe ich mir einen gebrauchten Office-PC im NUC Format gekauft, Linux und Docker darauf installiert. Die Daten liegen weiterhin auf der NAS und werden via NFS gemountet. Damit habe ich die Vorteile der NAS mit einem schnellen Dockersystem kombiniert. Außerdem kann ich damit auch einen Reverse-Proxy wie Traefik verwenden und für die Anwendungen interne URLs anstatt kryptischer IPs und Ports zu verwenden. Und auch die Nutzung komplexerer Systeme wie z. B. Tandoor ist dank docker compose möglich, was mit der Synology schwieriger ist.
Alternativ zum NUC wäre auch ein Raspberry PI 5 mit 8Gb eine Alternative. Allerdings solltest du vorher prüfen, ob für alle Anwendungen ein ARM-Container verfügbar ist. Das nutze ich als Spielwiese und funktioniert sehr gut.
Und denke an ein Backup. Raid ist nett, hat mir schon so manches mal das Leben erleichtert. Aber das beste Raid nutzt nichts, wenn das System an sich, in dem Fall die Synology, die Ohren anlegt. Für die wirklich wichtigen Dokumente mache ich ein Backup auf eine externe Platte, für die Fotos eines in die Cloud. Ich bin aber noch auf der Suche nach einer bezahlbaren Lösung für ein Full-Backup.

Just my 2 cents
La Fontana
 
Hi Brocken

Du schreibst pauschal von Raid. Ich vermute mal, du willst mit den 2 12TB Platten mit Raid 1 anfangen und später mit der dritten Platte auf Raid 5 wechseln und das dann erweitern. Lt. Synology Knowledge Base geht das, aber es wird dauern. Ich hatte mal im Raid 1 eine defekte 4 TB Platte ausgetauscht, der Rebuild dauerte über ein Tag, hat aber super funktioniert.
Grundsätzlich kann man verschiedene Platten verwenden, z. B. 2 WD, eine Toshiba und eine Seagate. Aber die kleinste Platte legt das Gesamtvolumen fest. Bei der Größenordnung dürfte das keine Rolle spielen.
Aber was du da an Anwendungen laufen lassen willst, wird herausfordernd. Auch mit Docker wirst du da nicht glücklich. Das Teil hat 2Gb RAM und einen 5 Jahre alten Quadcore Prozessor, der schon damals nicht gerade schnell war. Ich habe meiner Synology 10Gb gegönnt, aber mir ging das Handling mit Containern auf den Geist, von der Performance ganz zu schweigen. Am Ende habe ich mir einen gebrauchten Office-PC im NUC Format gekauft, Linux und Docker darauf installiert. Die Daten liegen weiterhin auf der NAS und werden via NFS gemountet. Damit habe ich die Vorteile der NAS mit einem schnellen Dockersystem kombiniert. Außerdem kann ich damit auch einen Reverse-Proxy wie Traefik verwenden und für die Anwendungen interne URLs anstatt kryptischer IPs und Ports zu verwenden. Und auch die Nutzung komplexerer Systeme wie z. B. Tandoor ist dank docker compose möglich, was mit der Synology schwieriger ist.
Alternativ zum NUC wäre auch ein Raspberry PI 5 mit 8Gb eine Alternative. Allerdings solltest du vorher prüfen, ob für alle Anwendungen ein ARM-Container verfügbar ist. Das nutze ich als Spielwiese und funktioniert sehr gut.
Und denke an ein Backup. Raid ist nett, hat mir schon so manches mal das Leben erleichtert. Aber das beste Raid nutzt nichts, wenn das System an sich, in dem Fall die Synology, die Ohren anlegt. Für die wirklich wichtigen Dokumente mache ich ein Backup auf eine externe Platte, für die Fotos eines in die Cloud. Ich bin aber noch auf der Suche nach einer bezahlbaren Lösung für ein Full-Backup.

Just my 2 cents
La Fontana
Vielen Dank

Ich habe noch ein altes ds215j. Und ne Einschübe im PC frei. Zum Thema Backup.

Die Sache mit dem Nuc werde ich mir auch mal ansehen. Hast du da Specs zu. Auch welches Betriebssystem etc.
 
Welcher Hersteller das ist, ist heut zu Tage egal. Schau mal bei Idealo rein, da wirst du Fündig
Was hälst von den Seagate Enterprise NAS Platten?

Ich hatte immer Toshiba MG geschaut, die waren damals sehr günstig. Aber Jetzt sehr teuer.
 
Habe ich noch nie gehabt, ich habe mein System auf Seagate IronWolf aufgebaut, allerdings das ganze ein wenig größer als der Normal PC User es benötigt. Bislang keine Probleme.
Ich fahre Mitterweile auch zweigleisig seit dem die Cloud Speicher so Preiswert geworden sind.
Da es bei mir in erster Linie für Foto und Papierlose Buchhaltung geht, ist alles darauf abgestimmt.
 
Vielen Dank

Ich habe noch ein altes ds215j. Und ne Einschübe im PC frei. Zum Thema Backup.

Die Sache mit dem Nuc werde ich mir auch mal ansehen. Hast du da Specs zu. Auch welches Betriebssystem etc.
Als Betriebssystem nutze ich die LTS Versionen von Ubuntu, aktuell 22.04. Inzwischen ist 24.04 raus, aber das habe ich mir noch nicht angesehen.
Such mal nach „Gebraucht NUC“, da gibt es jede Menge Angebote gebrauchter Business-PCs, üblicherweise Leasing-Rückläufer von großen Firmen. Eine Quadcore-CPU und 16 GB RAM wären nicht schlecht, eine Windows-Lizenz brauchst du nicht, das spart etwas Geld. Ansonsten ist die Ausstattung primär von deinem Geldbeutel abhängig. Eine dedizierte Grafikkarte ist unnötig, eine SSD oder NVME ist schön schnell, aber auch nicht zwingend notwendig. Da die Daten ja auf den NAS liegen, braucht man auch nicht viel Plattenplatz, nur für das OS, Docker, ein paar Yaml-Files und die Container-Images.
Für dich dürfte bei der Auswahl wichtig sein, wie du Plex nutzen willst. Der Overhead vom Docker ist vernachlässigbar im Vergleich zum Ressourcenbedarf beim Transkodieren von Plex. Details findest du hier —> https://support.plex.tv/articles/201774043-what-kind-of-cpu-do-i-need-for-my-server/
Eine 4k Transkodierung braucht min. eine i7 CPU, und das für ein Video, da sind nach oben wohl keine Grenzen 😂

Noch eine Anmerkung zu Kubernetes. Es gibt mit k3s, miniKube oder MicroK8s Optionen, Kubernetes auf einem PC laufen zu lassen. Aber der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Wer sich für die Technik interessiert und bereit ist, einige Wochen oder Monate Zeit zu investieren, kann sich daran versuchen. Alle anderen sollten besser bei Docker bleiben.

Just my 2 cents
La Fontana
 
Gestern Abend ging's los.
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Aktuel läuft Synology Fotos. Und es wird ein Raid 1 erstellt, bzw. eine Laufwerksprüfung durchgeführt.
 
Viel Spaß mit dem neuen Gerät 😊

Warum aber Raid 1? Wenn du nur um eine Festplatte erweiterst, bringt dir das doch genau garnix. Bei SHR hättest 12 TB mehr Speicherplatz, bei meiner Meinung nach gleicher Datensicherheit.

Beim Raid-Rechner von Synology kannst du das schön durchspielen.
 
Ich kann aber aus Raid 1 doch bei einer weiteren Platte doch Raid 5 machen?
 
Ah okay, das hatte ich jetzt nicht am Schirm :fahne:
 
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Gestern noch schnell 16Gb RAM bestellt und heute eingebaut. Funktioniert.

Kostenpunkt: 20 Euro im Amazonas

Der Youtuber Nascompares hatte den Riegel gestestet.

Morgen mal sehen ob ich den JDownloader installiert bekomme.
 
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