Hallo zusammen,
gestern gab es für Freunde ein Gericht namens Tataki. Darunter versteht man eine Vielzahl marinierter Fleisch- und Fischarten, zumeist aber Rinderfilet und Lachs, die möglichst scharf angebraten oder in diesem Falle angegrillt und dann fein aufgeschnitten werden. Als Soße oder Dipp gibt es die einreduzierte Marinade. Gegessen wird das Gericht nur zimmerwarm oder gar kalt.
Also: Rinderfilet oder in diesem Falle ein Flat Iron Steak (mein derzeitiges Lieblings-Grillgut) in einer Mischung aus Erdnussöl, Limette, Sojasauce, Mirin (süßer japanischer Reiswein), frischem Chili und Zucker etwa 24 Stunden marinieren. Man kann die Marinade dann abstreifen - ich habe gleich so viel davon hergestellt, dass ich den Teil, der nicht als Marinade verwendet wurde, einreduzieren konnte. Viel braucht man ja nicht. Das Fleisch leicht einölen, bei direkter Hitze möglichst scharf angrillen, aber so, dass es innen noch roh ist. Ruhen und abkühlen lassen, den Fleischsaft in die Reduktion geben und das Fleisch dünn aufschneiden. Mit gehackten Walnüssen oder Parmesanblättchen bestreuen.
Das ist natürlich keine große Tat für einen Mono - jeder andere Grill tut es auch. Man muss nur darauf achten, dass das Fleisch außen kross angegrillt, innen aber noch blutig ist. Dazu gab es Pommes Frites.
Als Vorspeise gab es Gemüsekaviar mit Tomateneis. Wie der Name schon sagt, braucht man vor allem einen Sklaven (in diesem Falle mich), der rote und gelbe Paprika, eine Möhre und Zucchini in feinste (!) Würfel schneidet. Diese ganz kurz blanchieren und in Eiswasser abschrecken. Eine kräftige Vinaigrette herstellen und das Gemüse darin mindestens eine Stunde ziehen lassen. Vor dem Servieren, wer will, noch ein Stück Schlangengurke (entkernt), ebenfalls in feinste Würfel geschnitten unterheben. Ein leicht süßes Tomateneis herstellen, alles anrichten. Dazu habe ich französisches Landbrot gebacken.
Das hört sich alles enorm aufwändig an, der Arbeitsaufwand hält sich - abgesehen von der Gemüsewürfelei - aber in engen Grenzen. Außerdem lassen sich viele Schritte im Voraus erledigen. Das Brot kann man natürlich auch bei einem guten Bäcker kaufen.
Beste Grüße
Stefan
gestern gab es für Freunde ein Gericht namens Tataki. Darunter versteht man eine Vielzahl marinierter Fleisch- und Fischarten, zumeist aber Rinderfilet und Lachs, die möglichst scharf angebraten oder in diesem Falle angegrillt und dann fein aufgeschnitten werden. Als Soße oder Dipp gibt es die einreduzierte Marinade. Gegessen wird das Gericht nur zimmerwarm oder gar kalt.
Also: Rinderfilet oder in diesem Falle ein Flat Iron Steak (mein derzeitiges Lieblings-Grillgut) in einer Mischung aus Erdnussöl, Limette, Sojasauce, Mirin (süßer japanischer Reiswein), frischem Chili und Zucker etwa 24 Stunden marinieren. Man kann die Marinade dann abstreifen - ich habe gleich so viel davon hergestellt, dass ich den Teil, der nicht als Marinade verwendet wurde, einreduzieren konnte. Viel braucht man ja nicht. Das Fleisch leicht einölen, bei direkter Hitze möglichst scharf angrillen, aber so, dass es innen noch roh ist. Ruhen und abkühlen lassen, den Fleischsaft in die Reduktion geben und das Fleisch dünn aufschneiden. Mit gehackten Walnüssen oder Parmesanblättchen bestreuen.
Das ist natürlich keine große Tat für einen Mono - jeder andere Grill tut es auch. Man muss nur darauf achten, dass das Fleisch außen kross angegrillt, innen aber noch blutig ist. Dazu gab es Pommes Frites.
Als Vorspeise gab es Gemüsekaviar mit Tomateneis. Wie der Name schon sagt, braucht man vor allem einen Sklaven (in diesem Falle mich), der rote und gelbe Paprika, eine Möhre und Zucchini in feinste (!) Würfel schneidet. Diese ganz kurz blanchieren und in Eiswasser abschrecken. Eine kräftige Vinaigrette herstellen und das Gemüse darin mindestens eine Stunde ziehen lassen. Vor dem Servieren, wer will, noch ein Stück Schlangengurke (entkernt), ebenfalls in feinste Würfel geschnitten unterheben. Ein leicht süßes Tomateneis herstellen, alles anrichten. Dazu habe ich französisches Landbrot gebacken.
Das hört sich alles enorm aufwändig an, der Arbeitsaufwand hält sich - abgesehen von der Gemüsewürfelei - aber in engen Grenzen. Außerdem lassen sich viele Schritte im Voraus erledigen. Das Brot kann man natürlich auch bei einem guten Bäcker kaufen.
Beste Grüße
Stefan


