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Teflonpfannen-Recycling!

Wenn du auf PFAS freie Pfannen willst, dann bleibt afaik nur Keramik.
Die verlieren ihre Antihaft Eigenschaften aber schneller als PFAS Beschichtungen, was man so liest.
Ungesund ist die Verwendung einer PFAS Pfanne ja nicht, nur die Umwelt leidet, wenn die Produktion nicht sauber läuft.
 
Wenn du auf PFAS freie Pfannen willst, dann bleibt afaik nur Keramik.
Die verlieren ihre Antihaft Eigenschaften aber schneller als PFAS Beschichtungen, was man so liest.
Ungesund ist die Verwendung einer PFAS Pfanne ja nicht, nur die Umwelt leidet, wenn die Produktion nicht sauber läuft.

Woll ist ein schönes Beispiel für hervorragende Antihaft Pfannen, die völlig ohne PFAS auskommen. Auch die sollen aber (laut Hersteller) die Antihaft eigenschaft nach und nach verlieren.

Ich will jetzt gar keinen Feldzug führen, warum ich der Meinung bin, dass PFAS verboten werden müssen. Ich für meinen Teil möchte, wo immer dies mir möglich ist, auf PFAS zu verzichten und Alternativen zu nutzen. Ich empfehle nur jedem sich mal tiefer mit dem Thema auseinanderzusetzen und dann für sich eine Entscheidung zu finden.

Bei Kochgeschirr bin ich zu 95% bei geschmiedeten Carbonstahl-, Guss- und Edelstahlpfannen bzw. Töpfen.
Für die 5% habe ich eine Woll Hochrandpfanne ohne PFAS.
 
Bei Lotte Weber steht doch Keramik.

Ja, da steht Keramik und da steht "PTFE- und PFOA-frei", was allerdings nicht gleichbedeutend ist mit "PFAS frei". Mir persönlcih fehlt jetzt allerdings das Wissen, ob Keramikbeschichtungen generell PFAS frei sind oder nicht.
Von daher werde ich einfach mal nachfragen, was die jetzt genau verwenden und ob das "PFAS frei" oder nur "PTFE- und PFOA-frei" ist.

PFOA frei versteht sich (bei nicht kriminellen Anbietern) von selbst, da PFOA seit 2020 verboten ist.
PTFE ist halt nur eine von zehntausenden PFAS Verbindungen.
 
Lotte Weber beschichtet mit Greblon CK2.

Was da genau drin ist, konnte ich nicht rausfinden. Die Aussagen gehen zwar in die Richtung PFAS-frei, so 100%ig tönt das aber nicht:
"It is marketed as a safe and healthy alternative to traditional non-stick coatings that may contain harmful chemicals like PFOA and PFAS."
"Greblon is typically free from harmful chemicals like PFOA and PFAS"
Quelle: https://thecookingfacts.com/is-greblon-safe/

Auch auf den Datenblättern steht es nicht konkret:
https://www.weilburger.com/fileadmin/user_upload/GREBLON__C2__CamouTec_DE.pdf

Wie gesagt, bin ich ziemlich sicher, dass bei normaler Anwendung keine Gesundheitsrisiko von diesen Stoffen ausgehen.
Ja, die Umweltverschmutzung bei Produktion und falschem Recycling sind übel und ich finde auch, dass diese Stoffe stark reguliert gehören.
Ich selbst besitze seit Jahren keine beschichtete Pfanne mehr.
Nach anfangs steiler Lernkurve gelingt mir mittlerweile alles auch auf Edelstahl und Eisen.
 
Wenn es nur nach mir ging, gäb es im Haushalt auch kein beschichtetes Kochgeschirr mehr. Aber ich bin ja nicht alleine hier. 🤷‍♂️

Guss und die meisten Schmiedeeisernen Pfannen sind der Göga leider zu schwer, was ich in vielen Fällen auch gut nachvollziehen kann.
Ich mache fast alles in meinen Eisenpfannen.

Und Edelstahl ist halt erst einmal schwierig im Handling und erfordert, dass man erst mal übt. Ich benutze meine Demeyere wirklich gerne, aber die Göga traut sich da nicht dran.

Wenn es also schon beschichtet sein muss, dann bitte so umweltfreundlich wie möglich. Dass man PTFE Pfannen bei sinnvoller Nutzung völlig unbedenklich benutzen kann ist mir klar. Darum geht es aber in letzter Instanz dann gar nicht.
 
Ich habe übrigens schon eine Antwort von Lotte Weber, die leider mal wieder zeigt, dass das Thema scheinbar selbst bei Menschen, die sich beruflich doch damit beschäftigen nicht wirklich verstanden ist.

Frage von mir:" [...] ob die von ihnen verwendete Beschichtung (Greblon CK2 von Weilburger Coatings?) auch zu 100% PFAS frei ist."

Antwort: "Danke für Ihre Anfrage. Gerne beschichten wir Ihre Pfanne. Ja wir beschichten mit einer Steinkeramik ohne Teflon."

Das beantwortet leider meine Frag gar nicht und lässt mich genau so unwissend zurück, wie vorher.
 
ich habe eine mit Greblon beschichtete Kupferpfanne (Baumalu) , die tut seit gefühlt 5 Jahren ihren Dienst. Das Antihaft wird schon ein wenig schlechter mit der Zeit, aber alles im Rahmen. Umgedreht werden die Antihafteigenschaften meiner Zinnbeschichteten Kupferpfannen mit der Zeit besser;-)

Im Sinne maximaler Erhitzbarkeit geht allerdings nix über Eisen. Auch das Greblonzeuch ist nur bis .... (? warens 250 Grad??) "zugelassen".

Nachfragen zum aktuellen Technologiestand würde ich allerdings hier: https://www.greblon.com/produkte/q-line/cookware?slide=1&cHash=b4be47439935d56d33ab9db7c016dd7a. (steht Nummer vom Bereichsleiter da)
 
ich habe eine mit Greblon beschichtete Kupferpfanne (Baumalu) , die tut seit gefühlt 5 Jahren ihren Dienst. Das Antihaft wird schon ein wenig schlechter mit der Zeit, aber alles im Rahmen. Umgedreht werden die Antihafteigenschaften meiner Zinnbeschichteten Kupferpfannen mit der Zeit besser;-)

Im Sinne maximaler Erhitzbarkeit geht allerdings nix über Eisen. Auch das Greblonzeuch ist nur bis .... (? warens 250 Grad??) "zugelassen".

Nachfragen zum aktuellen Technologiestand würde ich allerdings hier: https://www.greblon.com/produkte/q-line/cookware?slide=1&cHash=b4be47439935d56d33ab9db7c016dd7a. (steht Nummer vom Bereichsleiter da)
Ja auf der Greblon Seite von Weilburger Coatings war ich auch schon. Da gibt es ja nicht "Greblon" sondern 20 verschiedene Beschichtungen mit dem Namen alleine für Töpfe und Pfannen.

Für Kochgeschirr gibt es die C (Classic Line) die mit PTFE ist und die CK Serie (Q-Line) ohne PFAS auf Keramik Basis. Also Aufpassen beim Kauf!
Nach der Namenslogik müsste die verwendete CK2 Beschichtung tatsächlich ohne PFAS auskommen.

Die Temperaturbeständigkeit finde ich persönlich recht unproblematisch, weil ich alles, was höher erhitzt würde ohnehin mit einer Eisenpfanne mache.

Ich habe auch mal beim Hersteller angefragt.
 
Hi.

Antwort vom Hersteller ging schnell.
"Ja, unsere CK2 Beschichtung ist PFAS frei und kann nach BfR für den Lebensmittelkontakt 230-250°C eingesetzt werden."
 
Ja auf der Greblon Seite von Weilburger Coatings war ich auch schon. Da gibt es ja nicht "Greblon" sondern 20 verschiedene Beschichtungen mit dem Namen alleine für Töpfe und Pfannen.

Für Kochgeschirr gibt es die C (Classic Line) die mit PTFE ist und die CK Serie (Q-Line) ohne PFAS auf Keramik Basis. Also Aufpassen beim Kauf!
Nach der Namenslogik müsste die verwendete CK2 Beschichtung tatsächlich ohne PFAS auskommen.

Die Temperaturbeständigkeit finde ich persönlich recht unproblematisch, weil ich alles, was höher erhitzt würde ohnehin mit einer Eisenpfanne mache.

Ich habe auch mal beim Hersteller angefragt.
ja, da gabs ja anscheinend auch nen Eigentümerwechsel (?) ich hatte die Seite anders in Erinnerung und auch nen anderen Namen, aber immerhin wird das Know How noch weiter gepflegt.

Trotzdem "deuten" die Temperaturangaben auf Lacke/harze o.ä. hin, denn reine Keramik wäre natürlich höher erhitzbar, nennt sich aber ja auch "Emaill" ;-)))
 
@emmeff Sieht Top aus bist du noch zufrieden? Welche Beschichtung hast du den gewählt die "normale" (Müsste Greblon C3+ ) sein oder die mit "Aufpreis" Chef's StrongGastroline PEEK pro (umgelabelte GREBLON® C3+ PEEK?!) VG
 
Hier mal ein Update, damit Ihr besser einschätzen könnt, was die Beschichtung taugt.

Nach 3 Jahren mit fast täglicher Benutzung (Hat auch mal einen Metallwender oder Löffel gesehen, meist aber nur Holz oder Kunststoff) ist die Rösle Pfanne reif für eine neue Beschichtung, anbei Bilder

Somit liegt das Ganze ungefähr im Rahmen der sonst üblichen Neuanschaffungen von sog. Teflonpfannen. Bei den anderen nachbeschichteten Pfannen, z. B. Woll, die nicht so häufig verwendet werden ist die Beschichtung noch TIPTOP!
@heli9 Welche Beschichtungsvariante hattest du den gewählt?
 
Gibt es da mehr?. bei mir gabe es damasl nur eine Variante, soweit ich mich erinnere
 
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