Hallo zusammen,
wir haben den Lockdown und die Kurzarbeit auch kurzer Hand genutzt und mit unserem Projekt "zweite Terrasse" begonnen.
Eigentlich schwelte diese Idee hinterm Haus noch eine zweite Terrasse zu bauen schon ganz lange in uns, irgendwie war nur die richtige Zeit oder genug Freizeit um damit zu starten. Ich denke ihr kennt das, die Idee ist da aber keine Zeit, keine Muse, kein Geld, andere Projekte, nicht sicher und 1000 andere Gründe. Dann kam der Lockdown und da ich bei einem großen Automobilzulierer arbeite die Kurzarbeit, das war die Chance. Viel Freizeit, Urlaub über Pfingsten abgesagt und da kam uns abends die Idee zu beginnen.
Man muss dazu sagen, wir wohnen am Hang, heißt KG vorne im Boden hinten überirdisch. Den Garten hinterm Haus haben wir aber nie wirklich genutzt sondern einfach nur möglichst pflegeleicht angelegt um ihn nicht verwildern zu lassen. Leider geht die Hanglage aber auch in unserem Garten weiter, aber das seht ihr auf dem ersten Bild besser.
Los ging es am selben Abend noch direkt nach der Idee mit ersten Skizzen auf Papier, am nächsten Abend stand also "grob" fest wie das Ganze aussehen soll...
Also erst mal aus Latten und Schnur die Größe in den Garten übertragen um ein Gefühl zu bekommen.
Wir wollten dabei bewusst den Hang überbauen, um zum einen etwas "besonderes" mit einzubringen und zum anderen um etwas mehr Platz zu haben. Aus den anfänglichen Maßen wurden binnen einer Woche noch 100x andere Maße, bis dann ein konkreter Plan stand.
Spatenstich!
Da es im vorderen Bereich direkt runter geht musste dort ein Streifenfundament errichtet werden. Das dient zum einen als Einfassung für Schotter/Mineralbeton und zum anderen als Auflage für die Balken des Überbaus.
Danach wurden zwei Seiten mit Rabatten eingefasst, die Seite zum Nachbarn mit alten Steinen "zugemauert" (wird später noch verblendet). Der Zaun fand seinen Platz auf den Bentonpollern und die Fläche war fertig vorbereitet und mit Unkrautvlies abgedeckt.
Auf das Vlies kamen nun Betonplatten, darauf Bälkchen und dann die eigentlichen Balken auf denen später die Dielen liegen. Fragt mich bitte nicht, aus welchem Holz die alle sind, da habe ich mich blind auf den Herrn im Holzwerk verlassen der hier 1a beraten hat. Die Pfosten sollen später für das Dach dienen die vorderen gleichzeitig zum Halten des "Balkons". Leider spiele das Wetter nicht immer ganz nach meinem Geschmack mit, sodass ich regelmäßig nass war bzw. Schutz suchen musste
.
Als der gesamte Unterbau stand, ging es als an die Lärchendielen. Die Arbeit ging deutlich schneller als gedacht und war ruck zuck gemacht. An zwei Nachmittagen/Abenden lagen alle Dielen drin. Die roten Schnüre dienten hier nur der Lage der Schrauben, damit das später nicht so wild aussieht.
Erstes Probeliegen des Daches (alles aus KVH) um zu sehen wie das alles so wirkt.
Die Pfetten hab ich jewils nach der Hälfte etwas abgeschrägt aus optischen Gründen, das gleiche an den Sparren. Die Ausschnitte in den Dielen zu den Pfosten gefielen mir nicht, also fix die jeweiligen Dielen noch mal raus und mit der Oberfräse schöne Runden rand gefräst.
Im Anschluss gings ans große Streichen, die Balken wurde alle 2x grundiert und anschließend 2x mit Wetterschutzfarbe gestirchen. Die Rauspundbretter fürs Dach wurden ebenfalls grundiert, dann aber mit wießer Lasur gestrichen um die Maserung schöner zu erhalten. Sie werden ja, wenn mein Dach dicht ist, hoffentlich nicht nass.
Hier war noch geplant, die Seite zum Hang und zum Nachbarn komplett mit Brettern zu schließen, daher wurde auf dem Stück mit Absturzgefahr eine Sicherung aufgebaut. Dazu habe ich Edelstahldrahtseile genommen und als Geländer eine Bodendiele.
Während des Baus der Wände kam uns dann die Idee, die vordere Wand nicht gesamt zu schließen, sondern analog rechts ein Teil offen zu lassen und mit Drahtseil zu versehen. Da wir am Berg wohnen, können wir so den schönen Weitlick etwas mehr erhalten.
Die Wände sind aus Profilholz gebaut, die Außenseiten wie auch die Balken gestrichen. Von Innen bekommen sie noch einen farblosen Anstrich verpasst.
Da die neuen Möbel die meiner Frau vorschwebten natürlich schon lange geliefert waren, durften diese nun auch endlich Platznehmen.
(Das untere Brett der Wand fehlt noch, ja. Das kommt dran wenn die Dielen geölt sind)
Gestern wars dann endlich soweit, wir konnten Abends den ersten Secco auf dem neuen Deck genießen. Herrlich!
Am Haus entlang wurde auch direkt schon das Beet angelegt und die Pflanzen konnten Platz nehmen. Hier kommt jetzt noch das Unkrautvlies rein und dann Ziersplitt.
Jetzt gehts dann noch weiter damit den Aushub im Garten zu verteilen, um dadurch die Rasenfläsche etwas begradigen. Dann müssen noch die Leitungen für Licht und Steckdosen eingezogen werden und Lampen/Schalter/Dosen montiert werden. Zum Abchluss soll der Absatz zum Nachbarn (am Zaun entlang) noch mit einer "Bank" verkleidet werden, in der dann auch die Elektrikverteilung ihren Platz findet. Dann gibts noch ne Ladung Öl für die Lärche, hier hatte man uns empfohlen die Dielen erst nach ein paar Wochen zu behandeln.
Was kommt noch?
Hoffentlich endlich der bestellte Alfa one, der seinen Platz noch finden muss und der Weber Mastertouch soll auch hierher verbracht werden. Wie der Grill- / Pizzaplatz dann gestaltet wird sind wir uns noch unschlüssig, erste Konzepte stehen aber.
Ich denke die Woche wird noch einiges voran gehen, dann gibts wieder ein Update.
Viele Grüße
Christian
wir haben den Lockdown und die Kurzarbeit auch kurzer Hand genutzt und mit unserem Projekt "zweite Terrasse" begonnen.
Eigentlich schwelte diese Idee hinterm Haus noch eine zweite Terrasse zu bauen schon ganz lange in uns, irgendwie war nur die richtige Zeit oder genug Freizeit um damit zu starten. Ich denke ihr kennt das, die Idee ist da aber keine Zeit, keine Muse, kein Geld, andere Projekte, nicht sicher und 1000 andere Gründe. Dann kam der Lockdown und da ich bei einem großen Automobilzulierer arbeite die Kurzarbeit, das war die Chance. Viel Freizeit, Urlaub über Pfingsten abgesagt und da kam uns abends die Idee zu beginnen.
Man muss dazu sagen, wir wohnen am Hang, heißt KG vorne im Boden hinten überirdisch. Den Garten hinterm Haus haben wir aber nie wirklich genutzt sondern einfach nur möglichst pflegeleicht angelegt um ihn nicht verwildern zu lassen. Leider geht die Hanglage aber auch in unserem Garten weiter, aber das seht ihr auf dem ersten Bild besser.
Los ging es am selben Abend noch direkt nach der Idee mit ersten Skizzen auf Papier, am nächsten Abend stand also "grob" fest wie das Ganze aussehen soll...
Also erst mal aus Latten und Schnur die Größe in den Garten übertragen um ein Gefühl zu bekommen.
Wir wollten dabei bewusst den Hang überbauen, um zum einen etwas "besonderes" mit einzubringen und zum anderen um etwas mehr Platz zu haben. Aus den anfänglichen Maßen wurden binnen einer Woche noch 100x andere Maße, bis dann ein konkreter Plan stand.
Spatenstich!
Da es im vorderen Bereich direkt runter geht musste dort ein Streifenfundament errichtet werden. Das dient zum einen als Einfassung für Schotter/Mineralbeton und zum anderen als Auflage für die Balken des Überbaus.
Danach wurden zwei Seiten mit Rabatten eingefasst, die Seite zum Nachbarn mit alten Steinen "zugemauert" (wird später noch verblendet). Der Zaun fand seinen Platz auf den Bentonpollern und die Fläche war fertig vorbereitet und mit Unkrautvlies abgedeckt.
Auf das Vlies kamen nun Betonplatten, darauf Bälkchen und dann die eigentlichen Balken auf denen später die Dielen liegen. Fragt mich bitte nicht, aus welchem Holz die alle sind, da habe ich mich blind auf den Herrn im Holzwerk verlassen der hier 1a beraten hat. Die Pfosten sollen später für das Dach dienen die vorderen gleichzeitig zum Halten des "Balkons". Leider spiele das Wetter nicht immer ganz nach meinem Geschmack mit, sodass ich regelmäßig nass war bzw. Schutz suchen musste
.Als der gesamte Unterbau stand, ging es als an die Lärchendielen. Die Arbeit ging deutlich schneller als gedacht und war ruck zuck gemacht. An zwei Nachmittagen/Abenden lagen alle Dielen drin. Die roten Schnüre dienten hier nur der Lage der Schrauben, damit das später nicht so wild aussieht.
Erstes Probeliegen des Daches (alles aus KVH) um zu sehen wie das alles so wirkt.
Die Pfetten hab ich jewils nach der Hälfte etwas abgeschrägt aus optischen Gründen, das gleiche an den Sparren. Die Ausschnitte in den Dielen zu den Pfosten gefielen mir nicht, also fix die jeweiligen Dielen noch mal raus und mit der Oberfräse schöne Runden rand gefräst.
Im Anschluss gings ans große Streichen, die Balken wurde alle 2x grundiert und anschließend 2x mit Wetterschutzfarbe gestirchen. Die Rauspundbretter fürs Dach wurden ebenfalls grundiert, dann aber mit wießer Lasur gestrichen um die Maserung schöner zu erhalten. Sie werden ja, wenn mein Dach dicht ist, hoffentlich nicht nass.
Hier war noch geplant, die Seite zum Hang und zum Nachbarn komplett mit Brettern zu schließen, daher wurde auf dem Stück mit Absturzgefahr eine Sicherung aufgebaut. Dazu habe ich Edelstahldrahtseile genommen und als Geländer eine Bodendiele.
Während des Baus der Wände kam uns dann die Idee, die vordere Wand nicht gesamt zu schließen, sondern analog rechts ein Teil offen zu lassen und mit Drahtseil zu versehen. Da wir am Berg wohnen, können wir so den schönen Weitlick etwas mehr erhalten.
Die Wände sind aus Profilholz gebaut, die Außenseiten wie auch die Balken gestrichen. Von Innen bekommen sie noch einen farblosen Anstrich verpasst.
Da die neuen Möbel die meiner Frau vorschwebten natürlich schon lange geliefert waren, durften diese nun auch endlich Platznehmen.
(Das untere Brett der Wand fehlt noch, ja. Das kommt dran wenn die Dielen geölt sind)
Gestern wars dann endlich soweit, wir konnten Abends den ersten Secco auf dem neuen Deck genießen. Herrlich!
Am Haus entlang wurde auch direkt schon das Beet angelegt und die Pflanzen konnten Platz nehmen. Hier kommt jetzt noch das Unkrautvlies rein und dann Ziersplitt.
Jetzt gehts dann noch weiter damit den Aushub im Garten zu verteilen, um dadurch die Rasenfläsche etwas begradigen. Dann müssen noch die Leitungen für Licht und Steckdosen eingezogen werden und Lampen/Schalter/Dosen montiert werden. Zum Abchluss soll der Absatz zum Nachbarn (am Zaun entlang) noch mit einer "Bank" verkleidet werden, in der dann auch die Elektrikverteilung ihren Platz findet. Dann gibts noch ne Ladung Öl für die Lärche, hier hatte man uns empfohlen die Dielen erst nach ein paar Wochen zu behandeln.
Was kommt noch?
Hoffentlich endlich der bestellte Alfa one, der seinen Platz noch finden muss und der Weber Mastertouch soll auch hierher verbracht werden. Wie der Grill- / Pizzaplatz dann gestaltet wird sind wir uns noch unschlüssig, erste Konzepte stehen aber.
Ich denke die Woche wird noch einiges voran gehen, dann gibts wieder ein Update.
Viele Grüße
Christian



