• Du musst dich registrieren, bevor du Beiträge verfassen kannst. Klicke auf Jetzt registrieren!, um den Registrierungsprozess zu starten. Registrierte User surfen werbefrei, können Suchen durchführen und sehen die volle Darstellung des Forums mit vielen anderen Unterforen!!!

Testbericht: Outdoorchef Easy 570C

Hochofengrill

Militanter Veganer
Servus zusammen,

gestern war für mich wie Ostern und Weihnachten zusammen.
Mein neues Spielzeug ist gekommen. Der Outdoorchef Easy 570C. Und passend dazu, ein Maverick ET-732. Wie geil.

Das Auspacken des Grills habe ich auf optischen Wegen dokumentiert. So, genug der langen Worte. Los geht's. ;-)

So ist das gute Stück bei mir angekommen:

20150626_135725.jpg

Bild 1: Grill noch in der Versandverpackung

Nachdem die Noppenfolie ab war, lies sich schon erahnen, was sich da in dem Kartönchen verbirgt. Gut, wers jetzt noch nicht begreift, dem ist eh nicht mehr zu helfen. ;-)

20150626_140057.jpg

Bild 2: Grill in OVP

Also auf, weiter geht's. Hier, der erste Blick ins Paket.

20150626_140150.jpg

Bild 3: Der erste Blick ins Paket

Sodale, jetzt geht's langsam ans Eingemachte. Das sieht doch schon mal ganz vernünftig aus. Vom Verpacken her würde ich an dieser Stelle schon volle Punktzahl geben.

20150626_140317.jpg

Bild 4: Verpackung der Einzelteile

Nachdem ich die ganzen Teile dann mal herausgepflückt hatte, war es eine überschaubare Menge an Einzelteilen. Alles für sich wohl verpackt. Super!

20150626_140632.jpg

Bild 5: Grill in Einzelteilen

Ja, eigentlich bin ich ehr ein Anleitungsverweigerer, da die zu 99,9% echt Schrott sind. Aber diese leuchtend grüne Mappe hats mir irgendwie angetan. So musste ich einfach einen (unverbindlichen) Blick riskieren. :-)
Zum Glück, wie sich herausstellte! Das sind dann wohl die übrigen 0,01% der Anleitungen, die wirklich was taugen. Kurz und bündig, NUR Bilder und auf eine Art und Weise, wie ichs zuvor noch nicht erlebt habe. Man ist ja gewöhnt, dass alle Schrauben, Scheiben, Muttern und was sonst noch so mitgeschickt wird, alles zusammen wild in einer Tüte herumwirbelt.

HIER NICHT!!!

Hier gab es ein extra Blister, in dem die Teile voneinander separiert waren. Jedes Teil bekam eine genaue Kennzeichnung durch Buchstaben, die sich auch in der Anleitung wiederfinden liesen. Und das problemlos!

Wer also nicht total auf den Kopf gefallen ist, der bekommt den Zusammenbau locker und leicht ALLEINE in 30-45 min hin. Damit ihr euch ein Bild davon machen könnt, hier ein Bild. ;-)

20150626_140910.jpg

Bild 6: Anleitung und Kleinteile

So, nach der Begeisterung habe ich dann gleich mit dem Aufbau losgelegt. Ging echt locker und flockig. :-)
Hier ein kleiner Zwischenstand.

20150626_143526.jpg

Bild 6: Grill während des Aufbaus

Und nun das fertige Exemplar.

20150626_145747.jpg

Bild 7: Grill komplett zusammengebaut

20150626_145758.jpg

Bild 8: Grillkugel aus anderer Perspektive

So, hier seht ihr das Outdoorchef-Trichtersystem. Kurz gesagt. Die Kohle kommt nur auf einen Halbkreis. Es wird nicht der komplette Rost mit Kohlen (oder natürlich Briketts) ausgelegt. Es sei denn, man will nur direkt grillen. Dann jedoch braucht man den Trichter nicht und kann ihn gleich herausnehmen.

20150626_145817.jpg

Bild 9: Grill mit geöffnetem Deckel

Der Trichter hat eine Aussparung von ca. π (oder 180°), sodass man hier direkt grillen kann. Fürs indirekte Grillen kann man den hinteren Teil des Trichters verwenden. Will man hingegen nur indirekt grillen, so lässt sich der Trichter um komplette 2π rotieren. Man dreht also den Trichter so, dass die Kohlen nicht unter der Aussparung liegen. Somit hat man den kompletten Rost fürs indirekte Grillen. Eine super Idee, wie ich finde. Zum drehen nimmt man den hochklappbaren Teil des Rostes. Logischerweise wird der heiß, weswegen Handschuhe hier Pflicht sind! Durch diese Luke können auch problemlos Kohlen nachgefüllt werden.

20150626_145824.jpg

Bild 10:Aufklappbarer Rost

Hier sieht man nun den Kohlenrost mit der zentrierten Fettauffangschale. Diese sollte mit Wasser gefüllt werden, damit sich das Fett nicht so einbrennt.

20150626_145849.jpg

Bild 11: Kohlerost mit Fettauffangschale

Kleines Manko, es gibt leider kein Deckelschanier. Aber zumindest lässt sich der Deckel einhängen.

20150626_151311.jpg

Bild 12: Einhängbarer Deckel

Fazit: Bislang bin ich sehr zufrieden mit dem Gerät. Ist auch mein erster Kugelgrill. Die Verarbeitung ist sauber, die Anleitung top, der Aufbau einfach. Alles in allem macht das Teil einen doch wertigen Eindruck. Desshalb klare Kaufempfehlung für alle, die einen Einsteigergrill zu einem moderaten Preis suchen.

Bis dann,

Stephan
 

Anhänge

  • 20150626_135725.jpg
    20150626_135725.jpg
    249,4 KB · Aufrufe: 1.544
  • 20150626_140057.jpg
    20150626_140057.jpg
    182,6 KB · Aufrufe: 1.529
  • 20150626_140150.jpg
    20150626_140150.jpg
    154,3 KB · Aufrufe: 1.521
  • 20150626_140317.jpg
    20150626_140317.jpg
    154,4 KB · Aufrufe: 1.454
  • 20150626_140632.jpg
    20150626_140632.jpg
    241 KB · Aufrufe: 1.543
  • 20150626_140910.jpg
    20150626_140910.jpg
    163,2 KB · Aufrufe: 1.447
  • 20150626_143526.jpg
    20150626_143526.jpg
    165,5 KB · Aufrufe: 1.493
  • 20150626_145747.jpg
    20150626_145747.jpg
    247,8 KB · Aufrufe: 1.434
  • 20150626_145758.jpg
    20150626_145758.jpg
    198,8 KB · Aufrufe: 1.462
  • 20150626_145817.jpg
    20150626_145817.jpg
    301,4 KB · Aufrufe: 1.469
  • 20150626_145824.jpg
    20150626_145824.jpg
    302 KB · Aufrufe: 1.495
  • 20150626_145849.jpg
    20150626_145849.jpg
    271,8 KB · Aufrufe: 1.425
  • 20150626_151311.jpg
    20150626_151311.jpg
    275,2 KB · Aufrufe: 1.697
Eingegrillt habe ich natürlich schon. Direkt nach dem Aufbau. ;-)
Leider bekam ich nur eine Temperatur von etwas über 200°C in die Kugel. Lag aber anscheinend an den Kohlen. Habe neue Briketts ausprobiert. Aus Kokosschalen.
Das Ergebnis war dennoch zufriedenstellend. Zwar kein Grillzeichen (da zu wenig Hitze), aber durch das indirekte Nachgrillen wurds schön saftig.
Mein Testobjekt war ein 2 cm Schweinenackensteak. Mariniert mit Magic Dust.
Dazu ein selbstgebackenes Fladenbrot. War schon okay. :braten:
Hier wieder was fürs Auge:

20150626_154951.jpg

Bild 13: Anzündkamin mit Kokosbriketts

20150626_170214.jpg

Bild 14: Fertiges Steak im Fladenbrot
 

Anhänge

  • 20150626_154951.jpg
    20150626_154951.jpg
    233 KB · Aufrufe: 1.419
  • 20150626_170214.jpg
    20150626_170214.jpg
    291,6 KB · Aufrufe: 1.405
Update:

Hab grad ein 4 cm Nackensteak als "Mini-Pulled-Pork" auf dem Rost. Habe wieder die Kokoskohlen genommen und muss sagen, dass die für "low & slow" absolut okay sind.

Hab die Zu- und Abluft fast komplett zu und halte so lässige 118°C. Nach knapp einer Stunde habe ich so schon 64°C KT. Bin mal gespannt, ob sich bei so einem dünnen Stück auch eine oder mehrere Plateauphasen einstellen.

Gut, eine wirds sicherlich. Nur wird die wahrscheinlich kürzer, da weniger Masse. Wir werden sehen. ;-)
 
Update:

Nach ca. 1,5h begann die Plateauphase dann bei 69°C.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dem Geruch nicht länger stand halten konnte (hatte den halben Tag nichts gegessen) und habe dann nach knapp 2h (und immer noch 69°C) die Geschichte abgebrochen und ein schön saftiges Steak genossen...:pfeif:

Diese Woche hole ich jedoch ein "großes" PP nach. Mal sehen, was das Schwein hergibt. Laut meinem Metzger so zwischen 2,5-3,5 kg am Stück. Damit lässt sich schon was anfangen. :essen!:
 
Top! Ich hab den Vorgänger seit fünf Jahren und bin immer noch zufrieden. Für den Deckel kannst Du dir den Halter aus dem Zubehör zulegen. Bei mir war der noch Serie. Ebenso wie ein emaillierter Rost. Dafür ist dein Fahrgestell stabiler. Mit ein wenig Eingewöhnung kann man den Trichter gut nutzen. Wobei ich fast immer halb\halb nutze. Viel Spaß mit dem Grill!
 
Zurück
Oben Unten