Ganse
Hand Gottes & Dosen-Ravioli Sommelier
5+ Jahre im GSV
Foto des Monats
★ GSV-Award ★
Quoting-Queen
Moin zusammen!
Ich wusste nicht so recht wohin mit dem Bericht, aber überall ist besser als gar nicht.

Im Frühjahr war ich schon mal knapp 3 Wochen in den USA, damals Idaho, Wisconsin, Iowa, Florida. Den zugehörigen Bericht hab ich logischerweise immer aufgeschoben und nie gemacht. Jetzt sitz ich startklar zur Rückreise und denke ich nutze die Zeit.
Im Vergleich zum Frühjahr diesmal ein „kleiner“ Trip. Amsterdam - Chicago direkt geflogen und dann mit dem Mietwagen südlich nach Illinois. Wie schon im Frühjahr war ich beruflich unterwegs.
Illinois liegt im so genannten Corn Belt. Landwirtschaft, genauer Row Crops -also Früchte die in Reihen angebaut werden- beherrschen die Landschaft. Im wesentlichen werden Sojabohnen und Mais angebaut. Viel Sonne, genügend Niederschlag und gute Böden sorgen in der Regel für gute Ernten.
Dass die Amerikaner viel Platz haben und die landwirtschaftlichen Flächen sogar im vergleich zu Mecklenburg Vorpommern noch groß sind brauch ich glaub ich nicht erklären.
Vereinzelt findet man mal eine Siloanlage, um die Ernte zu lagern.
Dann wieder lange Nix, bis mal wieder n Silo in der Gegend rumsteht.
Ja und ne viertel Stunde später mal wieder…
Genug davon: viel spannender, die Bilder stammen von der legendären Mother Road-besser bekannt als Route 66.
Nach dem Hinflug wollten wir nicht mehr weit fahren und sind in Joliet abgestiegen. Joliet? Da war doch was.
Die beiden blauen Gebrüder sind hier auch Mal gewesen!
Abends gab es für mich Prime Rib. Leider nicht in der gewohnten Qualität, das können die eigentlich noch deutlich besser. Trotzdem immer noch tasty wie verrückt!
Tags drauf ging es für uns nach Springfield, IL - da ist Abraham Lincolns Geburtshaus und er ist dort auch beigesetzt. Ich hatte Freitag Morgen einen Kunden Termin. Meine Kollegin hat sich Haus und Grab angesehen und war froh dass sie uns nicht mitgenommen hat, weil wir doch so schwierig zu begeistern sind…
Am ersten Abend waren wir in der Route 66 Motorhead Bar. Ziemlich kultige Location, wirkte auch noch sehr authentisch.
Essen war super, ich hatte sowas wie ein Philly Cheese Steak Sandwich mit Tater Toots. Würde ich erklären mit Cevapcici aus Hash Brown Kartoffelmasse.
Tags drauf waren wir beim „Erfinder“ der Corn Dogs.
Danach waren wir in Abe‘s Hideout und im Chesapeake Seafood House - da jeweils mit Geschäftspartnern dann aber ohne Fotos. Beide aus meiner Sicht gut zu empfehlen, ich hatte Steaks.
Gestern Abend waren wir dann zurück in Chicago. Übernachtet haben wir nahe des Flughafens. Auf Google Maps hab ich ein kleines Diner gefunden den mit guten Bewertungen.
Für mich gab’s Reuben Sandwich. Das war echt genial!
Die zahlreichen nahrhaften, gesunden und nachhaltig servierten Frühstücke lasse ich mal aus.
So, hier wäre für den Reisebericht dann Ende. Gut gegessen haben wir. Wie beim letzten Mal ist die „normale Bevölkerung“ auf dem Land in den USA echt nett und ziemlich aufgeschlossen gegenüber Europa und Deutschland. Viele Themen sieht man genauso wie wir auch als Problem. Allerdings hab ich den Eindruck, dort sieht man das als gemeinsame Herausforderung ohne auf den andern zu zeigen.
Ich kann einen Trip in die USA -vor allem aufs Land- eigentlich nur jedem empfehlen, das ist wirklich spannend und sehr sehr eindrucksvoll!
Tja und wen‘s interessiert: N bisschen Arbeit musste zwischendurch auch noch sein, in Decatur waren wir zu Farm Progress Show.
Eine Messe für Landwirte.
Einweiser auf dem Parkplatz per Pferd - also mal so richtig abseits der Großstadt. 8:00 Messeeröffnung, aber erst nachdem die Nationalhymne durch ist. Und zwar mit Andacht, Hut ab, Schnabel halten und zur Fahne schauen. Für mich persönlich als Deutscher aufgrund unserer Vergangenheit immer noch etwas befremdlich - aber schon n starkes Gefühl. Da gehören dann plötzlich alle zusammen-fühlte sich zumindest so an.
Türen auf und auf geht’s. Ich behaupte, schon n bisschen was an Landmaschinen und Landwirtschaft gesehen zu haben aber die Dimensionen sind einfach immer wieder
Als Techniker mein Highlight: der Mähdrescherfahrer sagt dem autonomen (also fahrerlosen) 400PS Schlepper mit dem überladewagen, dass er bitte selbständig unters Abtankrohr fährt und dann zum überladen parallel nebenher fährt. Funktioniert serienreif, herdtellerübergreifend. wurde natürlich im abgesperrten Bereich vorgeführt.
Mähdrescher im Körnermais, Überladewagen und Bodenbearbeitung wurden praktisch vorgeführt.
Einige Hersteller hatten ein Test&Ride. Natürlich musste ich mal so nen Knicklenker testen.
Das Gerät kann nicht nur in der Reihe 2cm genau der Spur entlang lenken, am Ende der Reihe dreht es automatisch in die nächste Spur. Eine Funktion mit der ich mich 2006 in meiner Diplomarbeit befasst habe um damals zum Ergebnis zu kommen, dass das aus Kostengründen noch einige Zeit bis zur Serienreife braucht. War dann 2 Jahre später schon so weit.
Als Hersteller von Bediengeräten bist Du natürlich super proud wenn Du Deine Produkte 3000 Meilen entfernt von zuhause auch zuhauf findest. Das war schon geil.
Jetzt bin ich für die Woche aber auch platt, morgen Mittag Sitz ich hoffentlich pünktlich zum Essen bei den Mädels.
Ich wusste nicht so recht wohin mit dem Bericht, aber überall ist besser als gar nicht.

Im Frühjahr war ich schon mal knapp 3 Wochen in den USA, damals Idaho, Wisconsin, Iowa, Florida. Den zugehörigen Bericht hab ich logischerweise immer aufgeschoben und nie gemacht. Jetzt sitz ich startklar zur Rückreise und denke ich nutze die Zeit.
Im Vergleich zum Frühjahr diesmal ein „kleiner“ Trip. Amsterdam - Chicago direkt geflogen und dann mit dem Mietwagen südlich nach Illinois. Wie schon im Frühjahr war ich beruflich unterwegs.
Illinois liegt im so genannten Corn Belt. Landwirtschaft, genauer Row Crops -also Früchte die in Reihen angebaut werden- beherrschen die Landschaft. Im wesentlichen werden Sojabohnen und Mais angebaut. Viel Sonne, genügend Niederschlag und gute Böden sorgen in der Regel für gute Ernten.
Dass die Amerikaner viel Platz haben und die landwirtschaftlichen Flächen sogar im vergleich zu Mecklenburg Vorpommern noch groß sind brauch ich glaub ich nicht erklären.
Vereinzelt findet man mal eine Siloanlage, um die Ernte zu lagern.
Dann wieder lange Nix, bis mal wieder n Silo in der Gegend rumsteht.
Ja und ne viertel Stunde später mal wieder…
Genug davon: viel spannender, die Bilder stammen von der legendären Mother Road-besser bekannt als Route 66.
Nach dem Hinflug wollten wir nicht mehr weit fahren und sind in Joliet abgestiegen. Joliet? Da war doch was.
Die beiden blauen Gebrüder sind hier auch Mal gewesen!
Abends gab es für mich Prime Rib. Leider nicht in der gewohnten Qualität, das können die eigentlich noch deutlich besser. Trotzdem immer noch tasty wie verrückt!
Tags drauf ging es für uns nach Springfield, IL - da ist Abraham Lincolns Geburtshaus und er ist dort auch beigesetzt. Ich hatte Freitag Morgen einen Kunden Termin. Meine Kollegin hat sich Haus und Grab angesehen und war froh dass sie uns nicht mitgenommen hat, weil wir doch so schwierig zu begeistern sind…
Am ersten Abend waren wir in der Route 66 Motorhead Bar. Ziemlich kultige Location, wirkte auch noch sehr authentisch.
Essen war super, ich hatte sowas wie ein Philly Cheese Steak Sandwich mit Tater Toots. Würde ich erklären mit Cevapcici aus Hash Brown Kartoffelmasse.
Tags drauf waren wir beim „Erfinder“ der Corn Dogs.
Danach waren wir in Abe‘s Hideout und im Chesapeake Seafood House - da jeweils mit Geschäftspartnern dann aber ohne Fotos. Beide aus meiner Sicht gut zu empfehlen, ich hatte Steaks.
Gestern Abend waren wir dann zurück in Chicago. Übernachtet haben wir nahe des Flughafens. Auf Google Maps hab ich ein kleines Diner gefunden den mit guten Bewertungen.
Für mich gab’s Reuben Sandwich. Das war echt genial!
Die zahlreichen nahrhaften, gesunden und nachhaltig servierten Frühstücke lasse ich mal aus.
So, hier wäre für den Reisebericht dann Ende. Gut gegessen haben wir. Wie beim letzten Mal ist die „normale Bevölkerung“ auf dem Land in den USA echt nett und ziemlich aufgeschlossen gegenüber Europa und Deutschland. Viele Themen sieht man genauso wie wir auch als Problem. Allerdings hab ich den Eindruck, dort sieht man das als gemeinsame Herausforderung ohne auf den andern zu zeigen.
Ich kann einen Trip in die USA -vor allem aufs Land- eigentlich nur jedem empfehlen, das ist wirklich spannend und sehr sehr eindrucksvoll!
Tja und wen‘s interessiert: N bisschen Arbeit musste zwischendurch auch noch sein, in Decatur waren wir zu Farm Progress Show.
Eine Messe für Landwirte.
Türen auf und auf geht’s. Ich behaupte, schon n bisschen was an Landmaschinen und Landwirtschaft gesehen zu haben aber die Dimensionen sind einfach immer wieder
Als Techniker mein Highlight: der Mähdrescherfahrer sagt dem autonomen (also fahrerlosen) 400PS Schlepper mit dem überladewagen, dass er bitte selbständig unters Abtankrohr fährt und dann zum überladen parallel nebenher fährt. Funktioniert serienreif, herdtellerübergreifend. wurde natürlich im abgesperrten Bereich vorgeführt.
Mähdrescher im Körnermais, Überladewagen und Bodenbearbeitung wurden praktisch vorgeführt.
Einige Hersteller hatten ein Test&Ride. Natürlich musste ich mal so nen Knicklenker testen.
Das Gerät kann nicht nur in der Reihe 2cm genau der Spur entlang lenken, am Ende der Reihe dreht es automatisch in die nächste Spur. Eine Funktion mit der ich mich 2006 in meiner Diplomarbeit befasst habe um damals zum Ergebnis zu kommen, dass das aus Kostengründen noch einige Zeit bis zur Serienreife braucht. War dann 2 Jahre später schon so weit.

Als Hersteller von Bediengeräten bist Du natürlich super proud wenn Du Deine Produkte 3000 Meilen entfernt von zuhause auch zuhauf findest. Das war schon geil.
Jetzt bin ich für die Woche aber auch platt, morgen Mittag Sitz ich hoffentlich pünktlich zum Essen bei den Mädels.




