Hallo, bin nun stolzer Besitzer einer T4. Jetzt beim schleifen des ersten Messers, läuft über die Spitze immer ein bisschen Wasser. Beim montieren des Schleifsteins habe ich an der Seite der Tormek Löcher ( zur Kühlung

) gesehen. Was passiert wenn da Wasser reinkommt?

Oder ist das Gehäuse „wasserdicht „? Weiß das einer?
Ich habe die T8. Da ist das Gehäuse nicht mal im Ansatz wasserdicht.
Als Wasser benutze ich gefiltertes Wasser. Brita oä. Klimaanlage oder Wäschetrockner gehen auch.
Lege die Maschine auf die Seite. Wenn die Bodenplatte eine Lochplatte ist, leuchte mit einer starken Taschenlampe rein. Dann werden Kabel zu sehen sein. Da sieht bei mir nichts nach IP65 oder mehr aus.
Wasserempfindlich ist der Schraubenantrieb für den Wasserbehälter. Das geht soweit, dass Du die Schraube zur Höhenverstellung nicht mehr drehen kannst.
Wolfgang von Tormek konnte mir trotz mehrerer Nachfragen nicht erklären, wie die Bodenplatte der T8 entfernt werden kann. Bequemes Reinigen oder Fetten scheint also nicht möglich zu sein.
Nehme die Toolbar aus der senkrechten Führung und leuchte mit der Taschenlampe bei abgenommener Schleifscheibe durch den Spalt unter der Welle. Schaue in die senkrechten Führungslöcher der Toolbar und links zur Abziehscheibe. Wenn ein Lichtschein zu sehen ist, ist sie nicht wasserdicht.
Löst Du die Schrauben der Bodenplatte und drehst an der Höhenverstellung vom Wasserbehälter, dann wird die Bodenplatte ein Stück angehoben. Bei mir sind an der Bodenplatte die beiden blauen Frontplatten dran (ein Spritzgußteil). Da ist auch keine Dichtung zum Metall-Gehäuse. Also auch nicht wasserdicht.
Ich vermeide es, Wasser auf die Tormek laufen zu lassen. Die Tropfschale von SJ oder ähnliche scheinen mir sehr empfehlenswert. Da die 3D Drucker anscheinend keine Nachdruckfunktion haben, sind die Klemmpassungen für die Toolbar schnell abgebrochen. Wenn die Maschine nicht stark vibriert, funktioniert die Schale trotzdem.
Ein paar Blätter Küchenrolle oder ein Aufwischlappen unter der T4 vor Arbeitsbeginn ausgebreitet zeigt Dir an, wieviel Wasser die Maschine bei einem Arbeitstag verliert.
Wenn Du mit Rostschutzzusätzen arbeitest, ist die Tropfschale unbedingt anzuraten.
Durch eine guten Messerführung beim Schleifen verringert sich mit steigender Erfahrung die Menge vom Verlustwasser. Dazu könnte eine Frontbase sehr hilfreich bzw. nötig sein.
Unabhängig vom Wasser: Wenn die Toolbar 300mm lang ist in der Waagerechten, sei vorsichtig beim Schleifen von Messern mit mehr als 150mm Klingenlänge. Konzentriert auf den Schleifpunkt rutscht man schnell von der Toolbar. Schaden und Schmerz können dann auftreten.
In dem Video von #Dosenwerfer ist die Maschine mit Zwingen an der Arbeitsplatte gesichert.