Ich bringe da mal was Licht ins Dunkel.
Einen Bollerwagentyp nimmt man bei weiten wegen, befestigten Wegen und am Strand. Schön: man lässt ihn los und er bleibt stehen. Alles Gewicht ruht auf den Rädern und lenken ist superleicht. Schlecht ist der hohe schwerpunkt, das Eigengewicht, die wegstaubarkeit und die kippeligkeit.
Ein Hackenporsche wie der Ecla ist insbesondere bei Sandboden und ähnlich weichen Untergründen Top. Ebenso bei schlaglöchern, Wurzeln und co. Meist stört der kurze griff, es gibt Lange Arme. Und das teil kippt auch gerne. Viel Gepäck passt nicht drauf. Dafür gibt er auch nen prima Stuhl ab.
Der Fahrradanhänger ist für extreme Wege nett. Macht durch die Grossen Räder Schlaglöcher mit wie kein anderer. Ist von der Ladekapazität meist eher klein und instabil. Und weiche untergründe mag er durch die Schmalen Reifen gar nicht. Hoher schwerpunkt.
Die Schubkarre ist insbesondere für extreme Gepäckmengen geeignet. Mit einem Rad macht sie als einzige sehr schmale Wege und quer zur Fahrtrichtung Schräge Ufer mit. Dadurch dass sie als einzige geschoben wird braucht sie ein grosses breites Rad, was die allgemeine geländegängingkeit verbessert. Und zur not kann man sie ja auch ziehen. Lange Wege ergeben aber ganz lange Arme - da kann man mit einem weiter hinten angebrachten Rad oder hinterrädern entgegenwirken. Sie kippt sehr gerne mal um und ist sperrig zu fahren. Schwer und schlecht wegzustauen. Und man muss aufmerksam packen, sonst ists einseitig schwerer und möchte mit Muskelkraft ausgeglichen werden - ausnahme sind die karren die sich auf zweirädrig umbauen lassen.
Hier würd ich auch definitif kein Angebot kaufen. Ne Carp- porter, chub oder die neueren Fox sind da State of the Art. Die Billigheimer dagegen schnell kaputt und möchten geschweisst werden.
Ach ja, und dann gibts noch Kettendumper
