Richtig! Ein Relikt aus vergangener Zeit ... oder so. Wurde früher - vor vielen Jahren - häufiger gemacht, wurde vergessen, wieder rausgeholt und wieder vergessen ... Jetzt sind mir aber die - damals - habdgefertigten Spieße wieder in die Hände gefallen und da musste doch gleich mal wieder ein Türmchen gebaut werden ... Das letzte datierte immerhin aus dem Oktober 2018 - immerhin vier Jahre her.
Die Herstellung ist denkbar einfach - man könnte das auch als "vertikales Gyros" bezeichnen. Ein Nacken wird in nicht zu dicke Scheiben geschnitten und abwechselnd mit Gemüsezwiebeln auf den Spieß gestckt. Anschließend wird das ganze Gebilde mit Bacon verkleidet und oben drauf wird eine halbe Zwiebel gesteckt. Die ist sehr wichtig, weil die komplett schwarz wird, der Bacon an der Spitze dagegen nicht. Fehlt die Zwiebel, verbrennt oben der Bacon ... eigene Erfahrung ... Gewürzt habe ich mit Gyrosgewürz, auf den ursprünglich meist verwendeten Käse dazwischen habe ich, wie schon früher auch, verzichtet. Der findet sich zu über 90% nachher ohnehin in der Auffangschale.
Das Türmchen kommt zwischen zwei Brennern indirekt auf ein Gitter über einer Schale. Ich habe dieses Mal ein etwas geändertes Setup probiert: ca. drei Stunden bei 110 - 120 °C und dann noch mal für ca. 30 Minuten mit 180° um den Speck ein wenig aufzuknuspern. KT war bei 70°C. War gut, aber das Ergebnis des letzten Setups hat mir besser gefallen. War für meinen Geschmack zarter und saftiger ... naja, kann aber auch daran liegen, dass nach der langen Zeit die Erinnerung einfach "verklärter" war. Damals hatte ich BBQ-Basic Rub verwendet und war mit 150 - 160 °C für gut eine Stunde gestartet, dann für eine weitere knappe Stunde auf ca. 180°C erhöht und in der letzten halben Stunde auf 200 - 210 °C. KT war damals zwischen 66 und 68 °C. Wie gesagt - in der Erinnerung einen Tick besser...
Egal - gut war's allemal ...
Das ist auch so ein typisches Gericht, das als "Selbstläufer" über die ganze Zeit gart, ohne dass man sich viel kümmern muss. Ideal für die Fete, weil man dann mehr Zeit mit den Gästen verbringen kann.
Danke für's reinschauen
LG EffJott
Die Herstellung ist denkbar einfach - man könnte das auch als "vertikales Gyros" bezeichnen. Ein Nacken wird in nicht zu dicke Scheiben geschnitten und abwechselnd mit Gemüsezwiebeln auf den Spieß gestckt. Anschließend wird das ganze Gebilde mit Bacon verkleidet und oben drauf wird eine halbe Zwiebel gesteckt. Die ist sehr wichtig, weil die komplett schwarz wird, der Bacon an der Spitze dagegen nicht. Fehlt die Zwiebel, verbrennt oben der Bacon ... eigene Erfahrung ... Gewürzt habe ich mit Gyrosgewürz, auf den ursprünglich meist verwendeten Käse dazwischen habe ich, wie schon früher auch, verzichtet. Der findet sich zu über 90% nachher ohnehin in der Auffangschale.
Das Türmchen kommt zwischen zwei Brennern indirekt auf ein Gitter über einer Schale. Ich habe dieses Mal ein etwas geändertes Setup probiert: ca. drei Stunden bei 110 - 120 °C und dann noch mal für ca. 30 Minuten mit 180° um den Speck ein wenig aufzuknuspern. KT war bei 70°C. War gut, aber das Ergebnis des letzten Setups hat mir besser gefallen. War für meinen Geschmack zarter und saftiger ... naja, kann aber auch daran liegen, dass nach der langen Zeit die Erinnerung einfach "verklärter" war. Damals hatte ich BBQ-Basic Rub verwendet und war mit 150 - 160 °C für gut eine Stunde gestartet, dann für eine weitere knappe Stunde auf ca. 180°C erhöht und in der letzten halben Stunde auf 200 - 210 °C. KT war damals zwischen 66 und 68 °C. Wie gesagt - in der Erinnerung einen Tick besser...
Egal - gut war's allemal ...
Das ist auch so ein typisches Gericht, das als "Selbstläufer" über die ganze Zeit gart, ohne dass man sich viel kümmern muss. Ideal für die Fete, weil man dann mehr Zeit mit den Gästen verbringen kann.
Danke für's reinschauen
LG EffJott




