Hallo zusammen,
wie soll ich heute denn anfangen? Vielleicht so:
Turf'n'Surf ist ja bekanntlich die – durchaus dekadent motivierte – Kombination aus Steak und Krustentieren. Gestern hatte ich eine Rinderhüfte zerlegt, dabei blieben einige Nicht-Steak-fähige Abschnitte übrig – was liegt näher, als das mit einigen Garnelen zu kombinieren? Und mit dem Päckchen chinesischer Wok-Nudeln, das noch im Keller liegt? Also doch kein Turf'n'Surf sondern ein "Tulf'n'Sulf" aus dem Wok
Und noch 'ne Vorbemerkung: neulich hat mich eine Kollegin getadelt, meine Backrezepte seien vorbildlich in ihrer Präzision, aber bei meinen Kochrezepten sei man schlichtweg aufgeschmissen! Was bedeuteten denn etwa 2-3 Knoblauchzehen? Zwischen zwei kleinen und drei großen Zehen lägen schließlich Welten der Geschmacksintensität!!
Wo sie Recht hat, hat sie Recht, und so hab’ ich mir heute den Spaß gemacht, zu wiegen. Wenn auch in falscher Reihenfolge: erst hab’ ich mich nach Gutdünken bedient, anschließend habe ich es (um’s ganz korrekt anzugeben: geputzt) gewogen

Aber los geht’s:
Zunächst habe ich Ingwer (15 g) und Knoblauch (25 g) geschnippelt:
Das diente dan zusammen mit 25 g Sojasauce, 5 g Sesamöl (aus geröstetem Sesam, also dunkles Öl!) und 35 g Sherry als Marinade für fein geschnetzelte 400 g Rinderhüfte und 200 g Garnelen:
Dann hatte ich 15 g Mu-Err-Pilze mit kochendem Wasser übergossen...
...und 110 g Möhren in Streifen geschnitten, 150 g Weißkohl in feinste Streifen geschnitten und zwecks Bekömmlichkeit mit etwas Salz geknetet und 50 g Zwiebel in Streifen geschnitten (und mit etwas Öl benetzt, damit sie nicht durch Oxidation bitter werden):
Die Pilze waren inzwischen aufgequollen und wurden in Streifen geschnitten, jeweils 75 g Erbsen und Paprika kamen noch dazu...
Hier noch mal das mise en place (das Fleisch steht so dekorativ schräg, damit die Marinade ablaufen kann...)
zunächst habe ich das Fleisch angebraten...
...dann das Gemüse und die Pilze...
...mit 400 ml Kokossahne und 500 ml Gemüsebrühe aufgefüllt und 250 g Woknudeln von Feinkost Albrecht dazu gegeben ...
...sobald das gekocht hat (es scheint viel Brühe zu sein, aber keine Angst, das gibt sich) kommen Erbsen und Paprika hinzu...
Kurz vor Garende darf auch das Fleisch wieder mitmischen....
...und zwei Minuten später...
...geht’s zu Tisch:
Lecker war’s! Und die Mengenverhältnisse genau richtig!! (auch wenn ich das nie wieder genau so machen werde, wird es (hoffentlich) auch die nächsten Male jedes Mal wieder auf seine Art optimal schmecken wird....)
Eine schöne Woche noch Euch allen!
wie soll ich heute denn anfangen? Vielleicht so:
Turf'n'Surf ist ja bekanntlich die – durchaus dekadent motivierte – Kombination aus Steak und Krustentieren. Gestern hatte ich eine Rinderhüfte zerlegt, dabei blieben einige Nicht-Steak-fähige Abschnitte übrig – was liegt näher, als das mit einigen Garnelen zu kombinieren? Und mit dem Päckchen chinesischer Wok-Nudeln, das noch im Keller liegt? Also doch kein Turf'n'Surf sondern ein "Tulf'n'Sulf" aus dem Wok

Und noch 'ne Vorbemerkung: neulich hat mich eine Kollegin getadelt, meine Backrezepte seien vorbildlich in ihrer Präzision, aber bei meinen Kochrezepten sei man schlichtweg aufgeschmissen! Was bedeuteten denn etwa 2-3 Knoblauchzehen? Zwischen zwei kleinen und drei großen Zehen lägen schließlich Welten der Geschmacksintensität!!
Wo sie Recht hat, hat sie Recht, und so hab’ ich mir heute den Spaß gemacht, zu wiegen. Wenn auch in falscher Reihenfolge: erst hab’ ich mich nach Gutdünken bedient, anschließend habe ich es (um’s ganz korrekt anzugeben: geputzt) gewogen

Aber los geht’s:
Zunächst habe ich Ingwer (15 g) und Knoblauch (25 g) geschnippelt:
Das diente dan zusammen mit 25 g Sojasauce, 5 g Sesamöl (aus geröstetem Sesam, also dunkles Öl!) und 35 g Sherry als Marinade für fein geschnetzelte 400 g Rinderhüfte und 200 g Garnelen:
Dann hatte ich 15 g Mu-Err-Pilze mit kochendem Wasser übergossen...
...und 110 g Möhren in Streifen geschnitten, 150 g Weißkohl in feinste Streifen geschnitten und zwecks Bekömmlichkeit mit etwas Salz geknetet und 50 g Zwiebel in Streifen geschnitten (und mit etwas Öl benetzt, damit sie nicht durch Oxidation bitter werden):
Die Pilze waren inzwischen aufgequollen und wurden in Streifen geschnitten, jeweils 75 g Erbsen und Paprika kamen noch dazu...
Hier noch mal das mise en place (das Fleisch steht so dekorativ schräg, damit die Marinade ablaufen kann...)
zunächst habe ich das Fleisch angebraten...
...dann das Gemüse und die Pilze...
...mit 400 ml Kokossahne und 500 ml Gemüsebrühe aufgefüllt und 250 g Woknudeln von Feinkost Albrecht dazu gegeben ...
...sobald das gekocht hat (es scheint viel Brühe zu sein, aber keine Angst, das gibt sich) kommen Erbsen und Paprika hinzu...
Kurz vor Garende darf auch das Fleisch wieder mitmischen....
...und zwei Minuten später...
...geht’s zu Tisch:
Lecker war’s! Und die Mengenverhältnisse genau richtig!! (auch wenn ich das nie wieder genau so machen werde, wird es (hoffentlich) auch die nächsten Male jedes Mal wieder auf seine Art optimal schmecken wird....)
Eine schöne Woche noch Euch allen!

