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Ubiquiti W-LAN Access Points

Stephan°

Grillkaiser
5+ Jahre im GSV
Hallo in die illustre Runde hier...
Ich binde mir gerade ein projekt ans Bein, und will das W-LAN im Haus verbessern. Aktuell gibt es noch einen Misch-Masch aus einem AVM W-LAN repeater, der wegen Design auch nicht da gelandet ist, wo er sollte und auch nur als Repeater verwendet wird. Ist ganz ok, könnte aber besser gehen. Dann gibt es noch einen per Power-Lan angeschlossenen TP Link AP, der wünscht aktuell gerne mal einen Neustart. Also insgesamt nix berauschendes.

Bin dann kürzlich über APs von Ubiquiti gestolpert, sollen ja wirklich brauchbar und gut sein. Nur, nun bin ich bei der Auswahl etwas überfordert, Lite, pro AC-HD und nana HD
Dazu kommt aktuell wohl noch, die Lieferschwierigkeit und Preisanstieg der Geräte. Hab schon welche gesehen, die bei Ubiquiti günstiger ausgepreist sind, leider aber sold out, und auf anderen Seiten wird da aufgeschlagen, dafür aber angeblich lieferbar.

Hat da jemand gerade auch erfahrung mit gemacht, und kann mir mal jemand so für Computer-Halb Dummys wie mich, die Unterschiede näherbringen?

An Gerätschaften würden sich Handys, Tablets und ein Laptop anmelden. alles andere ist verkabelt, bzw per Power Lan angeschlossen.


Stephan
 
Hallo Stephan,
diese Probleme kenne ich zur Genüge und kann Dir eigentlich nur den Tipp geben über eine schlichte old school Netzwerkkabel Verlegung nachzudenken.
Ich gehe davon aus, dass ist stockwerkübergreifend und ja man muss Löcher bohren und eventuell Kabelkanäle auf Putz legen.
Diese Lösung benötigt keinerlei Updates oder Sonstiges und ein Switch pro Etage, billiger geht es nicht. Kannst Du dann auch jeweils einen Fritz Repeater dranhängen für gutes W-LAN .

nix für ungut
Grüße Thomas
 
Ich habe seit über 5 Jahren 4 AC lite und einen Unifi Controller laufen. Hatte vorher immer Probleme mit dem WLAN, besonders mit der automatischen Übergabe der Geräte von einem Accesspoint auf einen anderen, wenn man zb. das Stockwerk wechselt. Seit UniFi läuft es einfach und das stressfrei. Ich habe die AccessPoints aber auch per Kabel angebunden, was jeder Repeaterlösung vorzuziehen ist. Habe zwei Freunden auch unifi "verpasst". Die sind auch glücklich. Würde ich jederzeit empfehlen. Vorher bräuchte man erstmal noch paar Infos. Wie sind die Gegebenheiten, Anzahl Stockwerke, Möglichkeit für Kabel, zB. alte Kamine...
 
Ja, ist richtig, es geht über mehrere Etagen, 3 Lagen Eisen macht das ja nicht gerade empfangsfreudig.
Mein Problem aktuell und deswegen auch mein Änderunsgwunsch, Laptop in der 3. Etage loggt sich meistens auf dem Repeater der Fritzbox ein, und nicht auf der Fritz Box in der selben Etage, nämlich 3. Etage. Dass der repeater natürlich weniger Durchsatz hat, ist ja klar. Warum der Laptop sich dann allerdings am repeater anmeldet, ist mir schleierhaft.
Deswegen mein Wille, das zu ändern.

Im Erdgeschoss zickt der TP Link Power-LAN AP mittlerweile auch rum, darf er ja auch, steckt da ja seit mehreren Jahren in der Steckdose, nur will ich nun doch mal was deutlich besseres haben.

Stephan
 
Mhhhm.... soweit ich das mitbekommen habe, wollen die Ubiquiti eine eigene Verwaltungssoftware (ggf auch mit Cloudverwaltung) haben, damit man sie einstellen kann.
Persönlich bin ich kein großer Freund von erzwungenem externen Zugriff auf interne Prozesse, weswegen ich mich für die Netzwerkaktualisierung bei mir und meiner liebsten erstmal für TP-Link Geräte entschlossen habe.
Da kann ich alle Geräte einzeln über Weboberfläche oder CLI konfigurieren... und wenn ich es etwas moderner haben, über eine Controllersoftware lokale oder über die Controllersoftware in der Cloud. Persönlich habe ich mich für eine kleine VM entschieden, auf der dann der Controller ohne Cloudzugriff läuft.

Von der WLAN Abdeckung... vorher hatte ich ne Fritz!Box 7590 und drei weitere Repeater und teilweise im nächsten Raum keine Versorgung mehr, jetzt habe ich mit einem einzigen Access Point (der zugegebenermaßen auch etwas strategisch besser hängt als die Fritz!Box vorher) das gesamte Haus versorgt und erst im Bereich meiner Scheune 20m weiter wird das Signal dann nicht mehr ganz so knorke. Aber Haus + Hof ist damit komplett abgedeckt bei mir.
Bei meiner Freundin wird derzeit noch die ganze Kabelage verlegt, aber da gehe ich von einer ähnlich guten Abdeckung aus.

Ich würde dir aber dennoch raten: Lass PowerLan bleiben, schau, dass du irgendwie vernünftige Netzwerkkabel ziehen kannst. Meinen AP habe ich zum Beispiel auch über PoE angeschlossen, d.h. wenn der AP Sperenzchen macht, schalte ich den Port am Switch kurz aus und wieder an, dann startet der AP neu und ich muss nicht mit der Leiter an die Decke kraxeln für einen Neustart.
Meine Geräte sind aktuell:
TP-Link T1600G-28TS (24 Port Managed Switch)
TP-Link TL-POE150S Gigabit PoE Injector (Stromversorgung für PoE vom Access Point)
TP-Link EAP610 AX1800 (Access Point mit allen aktuellen modernen WLAN Standards)

Der Perfektionist in mir hätte ggf auch ein ähnliches Switchmodell genommen, bei dem schon PoE eingebaut gewesen wäre (dann spart man sich den Injector), aber da standen dann mindesten 200 Piepen Preisunterschied dazwischen...
 
Den Unifi Accesspoints kann man generell eine min. Empfangsstärke mitgeben, bis zu dieser sie die Geräte bedienen. Dann passiert genau das nicht, dass man zb. auf einem Accesspoint angemeldet war und das Gerät bleibt, trotz eines anderen stärkeren AP, auf dem ersten hängen. Der AP kappt dann die Verbindung und das Gerät muss sich neu anmelden und das passiert dann auf dem stärkeren AP.
 
Mhhhm.... soweit ich das mitbekommen habe, wollen die Ubiquiti eine eigene Verwaltungssoftware (ggf auch mit Cloudverwaltung) haben, damit man sie einstellen kann.
Persönlich bin ich kein großer Freund von erzwungenem externen Zugriff auf interne Prozesse, weswegen ich mich für die Netzwerkaktualisierung bei mir und meiner liebsten erstmal für TP-Link Geräte entschlossen habe.
Es stimmt, dass man die ControllerSoftware verwenden muss, aber diese läuft lokal. Kann man temporär auf z.B. auf Windows starten wenn man sie braucht oder auf einem lokalen Server permanent laufen lassen, z.B. auf einem RaspberryPi. So hat man immer die gesammelten Werte zur Überwachung. Es gibt es auch als Fertiggerät. Cloud ist nicht nötig. Ich habe die Software in einer virtuellen Maschine auf meinem NAS laufen.
Ich finde die Software gut. Einmal einstellen und auf alle APs die Einstellungen übertragen und nicht an jedem einloggen.
 
Hallo,

da ist gerade der Wurm drin, weil so wenig lieferbar ist. Und die Preise gehen auch in den Himmel.

Ich habe daheim 4 AC Pro, die kosteten damals so 150 €. Die reichen für daheim allemal. Allerdings haben die bei den alten AC jetzt ein EoL (End of Life), so dass die nur noch mit alter Controllersoftware läuft.

In der Arbeit viele AC Pro. Die sind grad nicht mehr lieferbar, dann bin ich auch auf ein paar AC Pro HD gegangen, die sind dann bei knapp 300 €:
https://www.amazon.de/Ubiquiti-UniFi-AP-High-Density/dp/B06X9Y75G7/ref=sr_1_8?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=3SNJKC819B4FL&keywords=ac+pro+6&qid=1653316896&sprefix=ac+pro+6,aps,71&sr=8-8

Ebenso die neuen Pro 6:
Die gibt's aus Portugal :) (Ich brauchte dringend einen und musste 15 € Porto setzen)
https://www.amazon.de/Ubiquiti-UniFi-Pro-Access-Point/dp/B09RGHTGBB/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=3QMNC1QZNOQ5A&keywords=unifi+6+pro&qid=1652036723&sprefix=unifi+6+pro,aps,86&sr=8-2

Die haben halt die höchste Bandbreite und sind imho zukunftssicher, wenn auch grad doppelt so teuer wie sonst. :(



Kurze Infos, die imho beim Controller wichtig sind:

- schöne Übersicht über die AP und die Geräte:

unifi1.png


unifi2.png


Du kannst 4 SSIDs verwenden (Wlan1, Wlan2, Wlan2, Wlna4)

Du hast u.a. ein Voucher-System (+ 6 andere Authentifizierungsmethoden) als Gast-Wlan:

unifi3.png


unifi4.png


Da kannst Du dann die Voucher ausdrucken oder verschicken.

Neuer AP: einstecken. Kurz warten. Adoptieren. Update. Fertig.

Und vieles mehr. Bin recht zufrieden. Nur der leidige Preis im Moment :(
 
Ich hab vor einiger Zeit auch von Fritz und Co umgestellt. Davor ständig Ärger..WLAN weg, Verbindung mieß..alles echt nervig. Seit 12 Monaten hab ich jetzt ne pfSense + Unifi und absolut keine Probleme mehr. Die Cloud-Variante nutz ich nicht, hab aber ein VPN am Laufen, damit man auch von Extern dran kommt.
 
Ja, 3 Etagen sind zun versorgen.
Dass die die Ubiquitis per Kabel angeschlossen werden, ist klar, denn die bekommen doch nur daher ihre Spannung.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, ein Netzwerkkabel hin zu legen. Durch PoE brauch ich dann ja zum Glück nur ein Kabel legen und nicht auch noch für Spannung sorgen.

Nun stolper ich über eine benötigte Controller Software für die Ubiquitis... Würde wohl auf meinem Synology NAS auch laufen, hat Guggel mit gerade gesagt, aber dann geht das Kästchen irgendwann wirklich in die Knie, ist doch schon fast 10 Jahre alt... Muss die Software dauerhaft im Hintergrund laufen? Zur Not ginge das auch mit nem Raspberry, Linux drauf und daruf dann die Software?
Sieht sehr chic aus, was man da so auslesen kann, auch gast-W-Lan hört sich spannend an, das könnte ich auch gebrauchen. Bietet TP Link aber auch.

So, nu mach ich mal ne Pause, beim schreiben, und warte wohl besser erstmal antworten ab, hab hier zwischenzeitlich 3x geändert, da Antworten hier sehr rege eintreffen...
Danke euch schonmal

Stephan
 
Die Software läuft nahzu überall - entweder direkt per Installation, ich habs bei mir als Docker Container laufen. Die Controller-Software muss nur dann dauerhaft laufen wenn du ein Guest Portal verwenden willst. Sonst reicht es, die Controller Software anzuschalten wenn du einen neuen Access Point o.ä. ins System einhängen willst.
Statt nem Raspberry kannste aber zB auch den Unifi Cloud Key nehmen, das Ding tut dasselbe.
 
Ich habe daheim 4 AC Pro, die kosteten damals so 150 €. Die reichen für daheim allemal. Allerdings haben die bei den alten AC jetzt ein EoL (End of Life), so dass die nur noch mit alter Controllersoftware läuft.

Da hätte ich einen längeren Support erwartet. Gefühlt konnte man die letztes Jahr noch kaufen... Gerade gelesen, dass die seit einem Jahr EOL sind. mmhhh....

Nun stolper ich über eine benötigte Controller Software für die Ubiquitis... Würde wohl auf meinem Synology NAS auch laufen, hat Guggel mit gerade gesagt, aber dann geht das Kästchen irgendwann wirklich in die Knie, ist doch schon fast 10 Jahre alt... Muss die Software dauerhaft im Hintergrund laufen? Zur Not ginge das auch mit nem Raspberry, Linux drauf und daruf dann die Software?
Ich hatte die ControllerSoftware insgesamt 5 Jahre auf einem RaspberryPi3 und dann 4 zusammen mit meiner Haussteuerung. Aktuell auf dem NAS in einer VM. Als Docker würde auch gehen. Alles problemlos. Auf dem RaspberryPi ein Raspbian (Raspberry Pi OS) drauf, darauf kann man die einfach installieren. Für die Grundfunktionen muss sie nicht dauerhaft laufen.
 
Der Filio hat vor ein paar Jahren unser Haus neu ausgestattet und zwar alles mit Ubiquiti: 2 Lite, 3 Wallmount, 1 Longrange und 1 Outdoor AP. Funktioniert alles bestens und komplett stressfrei. Das war vorher nicht so...
 
Ah so, so langsam seh ich etwas klarer...
Die Software ist zum einrichten da und für Gast netzwerke mit Anmeldung.
Das würde ich gerne einfach so laufen lassen wollen, es muss nur ein 2. W-Lan sein, mit Kennwort, fertig. Soll halt nur ein anderer IP Bereich sein
Was mit Anmelde Seite und so, brauche ich nicht wirklich. Das würde ohne diese Controller Software laufen?

Stephan
 
Ja
Ah so, so langsam seh ich etwas klarer...
Die Software ist zum einrichten da und für Gast netzwerke mit Anmeldung.
Das würde ich gerne einfach so laufen lassen wollen, es muss nur ein 2. W-Lan sein, mit Kennwort, fertig. Soll halt nur ein anderer IP Bereich sein
Was mit Anmelde Seite und so, brauche ich nicht wirklich. Das würde ohne diese Controller Software laufen?

Stephan
, einfach ein separates Netzwerk (VLan) erstellen, dann ein zweites WLan und gut - getrennte Adressbereiche, kein Zugriff zwischen beiden WLans/VLans bzw. per Policies konfigurierbar. Dann brauchst auch den Controller nicht laufen lassen
 
wir haben hier eine UDM Pro stehen und diverse Access Points im Haus verteilt auch teilweise nur als Repeater ohne Kabelanbindung (Netzwerkkabel ist nur an PoE Injektor angeschlossen)
sie laufen allesamt
Der Controller lief früher bei uns auf der Synology RS per Docker Container und mittlerweile über die Cloudlösung (einfach weil Marco gern von überall drauf zugreifen mag ;-) )
Man kann aber man muss nicht die Cloudlösung von Unify nutzen, du kannst auch per VPN auf die Syno einsteigen und dort den Controller nutzen Marco meint: am besten ein + Modell oder RS von Synology nutzen
 
Eine Diskussion über Docker Container hatte ich in einem Grill Forum nicht erwartet. Ich mache das beruflich und muss feststellen das ich zu Hause eine eher simple Konfiguration habe... Allerdings stehe ich halt auf wartungsfreie, eigenständige Lösungen, schon alleine als Selbstschutz, z.B. wegen der Nachbarschaft 😄
 
DS412+ steht auf dem Synology drauf, ein + ist also vorhanden, nur trotzdem fast 10 Jahre alt, und nur ein Atom Prozessor drin...
Wird schon drauf laufen, zur Not halt ohne, oder Raspberry dazustellen

Billiger wirds wohl kurzfristig nicht, ich klicke mal 2 günstigere UAP-AC Lite und 1 NanoHD an, der primär den Laptop versorgen soll.


Ich danke für die schnelle GSV Hilfe hier

Stephan
 
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