Da ich auf einem "Hügel" wohne, hatte unser gesamter Garten ein Gefälle in eine Ecke. An einer Stelle hatten wir zudem eine Tanne gefällt und der Stumpf "störte" in gewissem Maße.
So war der Garten weder für meine Jungs zum Kicken, noch für unseren Pool geeignet.
Ich habe mich dann im letzten Herbst dazu entschlossen, eine Teilfläche (ca. 130m2) zu begradigen. Ich habe insgesamt 14 m3 aufgefüllt. War echt ne sch*** Arbeit aber hat sich gelohnt!
Ein befreundeter Straßenbaumeister hat mir gesagt, dass ich reinen Mutterboden nicht abrütteln kann bzw. soll. Ich habe es eh immer nur "nebenbei" gemacht und so hat sich das ganze bin in den April gezogen. Ich habe das in mehreren Schichten aufgeschüttet und jedes Mal lagen ein paar Wochen dazwischen. SO konnte der Boden sich selbst verdichten. Als ich mit der Arbeit fertig war, habe ich die Fläche "nur" mit Trittbretter verdichtet und Gras gesät.
Sechs Wochen später habe ich den Pool aufgestellt, Auf die Fläche von ca. 10m2 drücken ca. 6,5t Wasser. Vor zwei Wochen habe ich den Pool abgebaut und ich kann sagen, dass mir der Boden keine Probleme bereitet hat. Die Fläche weist ein paar Unebenheiten aber auf die gesamte Fläche gezogen war es immer noch ziemlich in der Waage!
Langer Rede kurzer Sinn, ich sehe keine Probleme mit dem Aufschütten! Da wo ich <= 10cm aufgeschüttet habe, habe ich vorher die Grasnarbe abgezogen, auf der restlichen Fläche habe ich sie gelassen.
Und noch ist das Gras auch saftig grün
Gruß
Raphael