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Update: einbrennen endlich geglückt

Schlegler Mountain Bbq

Hobbygriller
15+ Jahre im GSV
Hi zusammen

heute ist meine Barbecook Kiste angekommen :party:, sieht wirklich alles qualitativ hochwertig aus.
Nachdem ich versucht habe die Schutzschicht mit heißem Wasser und Spüli abzubekommen ... was nicht so richtig funktionierte, hab ich den DO mit Scheuermilch bearbeitet und ich denke das hat auch ganz gut funktioniert.
Danach hab ich ihn mit Erdnussöl gründlich eingerieben und 2 AZK glühende Brekkis in den Pro Q geschüttet, den DOpf mit der Öffnung nach unten über die Kohlen auf den Rost gestellt, darauf den Ständer und darauf den geölten Deckel.
2 Stunden später hab ich den Pro Q geöffnet und den DOpf langsam abkühlen lassen.
Wenn ich mir jetzt den Deckel ansehe ist er von einer goldbraunen Schicht überzogen oben und unten, aber der DO ist eher dunkelgrau ... fast wie vor dem abschruppen :confused:
Was ist jetzt richtig der Deckel oder der Do?
War die Temp. unten also für den Do zu hoch?
Hatte einen Stacker beim Pro Q im Einsatz und das Deckelthermometer hat ca. 200°C angezeigt.

Danke im voraus Bud
 
Zuletzt bearbeitet:
Stelle doch bitte ein Foto ein, ist hilfreich!
Thx.

:prost:
 
Das Problem ist, dass man auf den Fotos die ich vorhin gemacht hab nicht wirklich einen Unterschied erkennt:(
Gibts vll Bilder von nem richtig eingebrannten DOpf?
Meine Vermutung ist ja dass der DO zu heiss geworden ist und somit das Öl verbrannt ist?!? oder kann das nicht sein?


Edit:
also hab gerade nach Bildern gegoogelt und so von der Farbe her sieht mein Deckel aus... vll. bischen heller
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Zuletzt bearbeitet:
Die Einbrenntemperatur war zu gering, das Öl ist nur verharzt.. Schau mal bei den Beiträgen von Borgie, da findest Du die passende Temperatur-so aus dem Bauch heraus, würde ich 250 Grad anpeilen.
 
Naja dann werd ich heute nach der Arbeit wohl nochmal einbrennen ...
 
Du hast ja auch ordentlich Fussel drin. :)

Machs nochmal - alles nicht so tragisch mit der Einbrennerei. Nach ein paar Einsätzen bildet sich erst die richtige Patina.
 
Ich habe meine BBcooks dünn mit einfachem RapsÖl auf 'nem Zewa eingerieben. Dann bei ca. 250 Grad auf den Grill und alle halbe Stunde, wenn es aufgehört hatte zu rauchen und nichts wieder dünn eingerieben. Das ganze ca. 3h lang.

Das Ergebnis gibt es HIER. Dauert zwar etwas länger, als die Version mit einmal Ölen, dafür verharzt nichts und das Ergebnis passt von Anfang an. Meine Hot-Plates habe ich ebenfalls so bearbeitet. Da haftet weniger an, als auf einer Nanofläche :roll:

Gruß
Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok ich werds einfach nochmal probieren...
Kann es jetzt an zuviel hitze gescheitert haben?
 
So gerade eben nochmal eingebrannt

hier mal die Bilder ... vom auspacken sind auch noch paar dabei.
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Wie man sehen kann hat der deckel eine andere Farbe bekommen als der Dopf ist das jetzt so richtig oder wieder nichts geworden?
 

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Bei mir ist's genauso wie bei Dir geworden. Ich shice jetzt was drauf und sauge mir meine Patina durch Ernstfall Einsätze. Solange kein Harz mehr dran ist und es nicht rostet, wird es sich automatisch regeln. Hoff ich jedenfalls ...
 
Der Dopf ist, so wie es scheint in Ordnung, der Deckel hat immer noch zu wenig Hitze abbekommen. Das muß richtig schwarz werden. Wenn Du Erdnussöl verwendest, hast Du Dich für eines der Öle mit der höchsten Rauchtemperaur entschieden. Leichter gehts meistens mit Sonnenblumenöl.
 
Der Dopf ist, so wie es scheint in Ordnung, der Deckel hat immer noch zu wenig Hitze abbekommen. Das muß richtig schwarz werden. Wenn Du Erdnussöl verwendest, hast Du Dich für eines der Öle mit der höchsten Rauchtemperaur entschieden. Leichter gehts meistens mit Sonnenblumenöl.

Was meinst du ... wenn ich den Deckel auf den Q200 lege und mal voll einheize?
Vorher dann nochmal ölen oder nicht?
Würde ja den Dopf auch im q200 einbrennen ist die Haube aber zu niedrig oder kann ich auch mit offener Haube einbrennen?
 
Nochmal würde ich den Deckel nicht einölen, der Farbe nach ist schon genug Öl drauf, das muß jetzt nur noch richtig einbrennen. Ich würde mich beim Q langsam an die richtige Temperatur rantasten.
 
So gerade fertig geworden mitm einbrennen im Q200, hat wunderbar funktioniert und der Deckel ist jetzt richtig schön schwarz!
Weils so gut geklappt hat gleich noch die Gusspfanne ausm set hinterher auf den Gasi!
Zur Do Einweihung reichts heute leider nur für ein Bauernbrot ... Der Teig geht gerade.
Normalerweise hätte ich Schichtfleisch gemacht, gehe aber morgen zum Ritteressen und da muss ich ordentlich was wegfuttern:lach:

Bilder stell ich später ein
 
Ha, der Bud geht zum Ritteressen!
Es gibt also "Arme Ritter"!
Lass dir's schmecken;-)
 
Und hier mal die Bilder von der erten VerDOpfung:anstoßen: und den endlich geglückten Einbrennversuchen:D
Das Brot hab ich nach der Anleitung gemacht
Zum Beispiel für einen 12"-Dutch-Oven

Zubereitung:
Nehmen Sie eine Brotmischung Ihrer Wahl (sehr gut ist Ciabatta oder Roggenbrot mit Hefe geeignet), die meist in 500-Gramm-Packungen verkauft werden. Bereiten Sie eine Packung nach Anweisung zu und lassen Sie diese in der Schüssel 30 Minuten aufgehen. Dann kneten Sie den Teig wenig mit bemehlten Händen auf einer bemehlten Unterlage (um die schon entwickelten Blasen im Teig nicht zu zerstören) und formen eine Rolle. Diese schneiden Sie mit dem Messer quer in zwei gleich lange Stücke, diese wieder jeweils in zwei und nochmals in zwei, so dass Sie acht annähernd gleich große Teigstücke erhalten. Diese werden zu Kugeln geformt, dabei wenig kneten.

Um den Dutch-Oven zum Backen vorzubereiten, fetten Sie den Boden und die Wand und bemehlen den Boden. Dann setzen Sie die erste Teigkugel in die Mitte und die anderen sieben in gleichmäßigem Abstand herum. Die Kugeln brauchen sich nicht zu berühren. Um den Teig das zweite Mal gehen zu lassen, setzen Sie den Deckel auf und legen Sie vier Kohlen auf den Deckel. Der Teig muss meistens noch weitere 30–40 Minuten gehen, und dabei sollten Sie den Deckel alle paar Minuten etwas drehen, um die Wärme – nicht Hitze – gleichmäßig abzustrahlen.

Um das Brot abzubacken, beheizen Sie den Dutch-Oven für 15 Minuten mit neun Kohlen von unten und 15 Kohlen auf dem Deckel. Dann werden vier der Kohlen von unten entfernt und oben auf den Deckel gelegt, um für weitere 15 Minuten zu backen. Danach müsste das Brot so weit sein, dass Sie die erste Backprobe versuchen können. Das Brot sollte eine goldgelbe bis dunkelbraune Oberfläche – je nach Sorte – aufweisen. Mit einer langen Gabel oder Stricknadel stechen Sie von oben bis auf den Boden durch das Brot. Dabei erfühlt man die Dicke der Kruste, die Konsistenz des Teiges und die Dicke des Bodens, der leicht zum Anbrennen neigt. Das Brot ist fertig gebacken, wenn Sie die Stricknadel wieder herausziehen und keine Teigstücke mehr daran kleben, wenn man auf das Brot klopft, muss es sich hohl anhören. Das fertige Brot lässt sich normalerweise leicht herausheben, und sollte auf einem Rost auskühlen.


Brot mit Geling-Garantie Rezept von FIRE&FOOD
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Hier mal ein Link vom Ritteressen wens interessiert http://braukeller-fattigau.com/41687.html
 

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Ja, jetzt schaut das Gusseisen so aus, wie es sein soll. :sonne:

Allerdings solltest du das Brot nicht einbrennen ... das schau etwas dunkel für meinen Geschmack aus. Fast so wie der Deckel nach dem ersten Einbrenn-Versuch ... :)
 
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