borgie
Grillkönig
Mahlzeit!
Nee, leider noch nicht. Nachdem für Fr auf Sa Unwetter-
warnung gegeben wurde, kam der Nacken heute auf den
Grill. Diesmal werde ich mich mehr dem Setup widmen...
Weber 57er, Raiffeisenbrekkies, Nacken ohne Knochen
rd. 2,2 Kg. Ein Thermometer in einem Silikonknubbel ca.
1 cm über Grillrost, ein anderes im Grillgut. Der Nacken ist
diesmal ehe lang und nicht so dick.
So, erstmal einen Ring legen. Schön dicht an dicht damit
das Feuer überspringen kann. Das Räucherholz mit etwas
Abstand zum Startpunkt aufstreuen... es braucht Zeit zum
Einregeln der GT von ungefähr 110 Grad C. Am Anfang liegen
unverbrannte Kohlen von der Letzten Vergrillung
Der Luftspalt unten ist wirklich klein für Low&Slow!
Blick von innen und von der Schieberstellung:
7 Brekkies anglühen und an den Ring legen
Nach ca. 40 Minuten steht die Temp auf Rost-
höhe bei rd. 110 Grad. Bis dahin sollten die
stinkenden Gase aus den angelegten Kohlen ent-
wichen sein. Sonst noch etwas warten bis es nicht
mehr riecht.
Wir hatten hier um die 27 Grad Lufttemperatur, deshalb
den Schieber etwas weiter geschlossen als meine "Erfahrungswert-
markierung" auf dem Schieberring auf Bild 3.
Das Grillgut wird aufgelegt - Rechts oben der Temp-fühler für
GT, der Temp-Fühler für KT steckt im Fleisch.
Durch das Öfffnen der Kugel strömt Sauerstoff an die Kohlen,
die Temp geht nach oben. Das ist normal.
Nun ein Trick: oben die Luftschlitze für 2 Minuten schließen,
dann wieder öffnen. Sauerstoff wird verbrannt, die Flammen
legen sich wieder, es geht schneller zurück auf die gewünschte
GT. Das Fleisch wirkt als wärmeverzehrendes Kühlelement.
Die GT fällt etwas ab. Ein winziges Stückchen unten nachregeln,
öffnen. Derweil regnet es hier, die Lufttemp ist um 4 Grad gefallen.
Bisher stand die GT stabil mit der Schieberstellung - wenn etwas
Wind geht, schwankt sie zwischen 107 - 114 Grad... optimal!
Stand der Dinge gegen 23 Uhr. Blödphase... hier wird
Fett in Geschmack umgewandelt. Je fetter das Fleisch,
desto länger dauert die Zeit, in der die KT stehenbleibt.
Das kann auch Stunden dauern. Das Fleisch mit reinem
Apfelsaft eingepinselt. Bringt Feuchtigkeit und leckere
Kruste.
Ich wünsche allen Lesern eine gute Nacht und melde
mich morgen wieder...
Nee, leider noch nicht. Nachdem für Fr auf Sa Unwetter-
warnung gegeben wurde, kam der Nacken heute auf den
Grill. Diesmal werde ich mich mehr dem Setup widmen...
Weber 57er, Raiffeisenbrekkies, Nacken ohne Knochen
rd. 2,2 Kg. Ein Thermometer in einem Silikonknubbel ca.
1 cm über Grillrost, ein anderes im Grillgut. Der Nacken ist
diesmal ehe lang und nicht so dick.
So, erstmal einen Ring legen. Schön dicht an dicht damit
das Feuer überspringen kann. Das Räucherholz mit etwas
Abstand zum Startpunkt aufstreuen... es braucht Zeit zum
Einregeln der GT von ungefähr 110 Grad C. Am Anfang liegen
unverbrannte Kohlen von der Letzten Vergrillung
Der Luftspalt unten ist wirklich klein für Low&Slow!
Blick von innen und von der Schieberstellung:
7 Brekkies anglühen und an den Ring legen
Nach ca. 40 Minuten steht die Temp auf Rost-
höhe bei rd. 110 Grad. Bis dahin sollten die
stinkenden Gase aus den angelegten Kohlen ent-
wichen sein. Sonst noch etwas warten bis es nicht
mehr riecht.
Wir hatten hier um die 27 Grad Lufttemperatur, deshalb
den Schieber etwas weiter geschlossen als meine "Erfahrungswert-
markierung" auf dem Schieberring auf Bild 3.
Das Grillgut wird aufgelegt - Rechts oben der Temp-fühler für
GT, der Temp-Fühler für KT steckt im Fleisch.
Durch das Öfffnen der Kugel strömt Sauerstoff an die Kohlen,
die Temp geht nach oben. Das ist normal.
Nun ein Trick: oben die Luftschlitze für 2 Minuten schließen,
dann wieder öffnen. Sauerstoff wird verbrannt, die Flammen
legen sich wieder, es geht schneller zurück auf die gewünschte
GT. Das Fleisch wirkt als wärmeverzehrendes Kühlelement.
Die GT fällt etwas ab. Ein winziges Stückchen unten nachregeln,
öffnen. Derweil regnet es hier, die Lufttemp ist um 4 Grad gefallen.
Bisher stand die GT stabil mit der Schieberstellung - wenn etwas
Wind geht, schwankt sie zwischen 107 - 114 Grad... optimal!
Stand der Dinge gegen 23 Uhr. Blödphase... hier wird
Fett in Geschmack umgewandelt. Je fetter das Fleisch,
desto länger dauert die Zeit, in der die KT stehenbleibt.
Das kann auch Stunden dauern. Das Fleisch mit reinem
Apfelsaft eingepinselt. Bringt Feuchtigkeit und leckere
Kruste.
Ich wünsche allen Lesern eine gute Nacht und melde
mich morgen wieder...
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