Moin.
Hier ein kurzer Bericht unserer Sonntagsvergrillung.
Nachdem ich seit vielen Jahren mal wieder im C+C war wurde am Sonntag die “Beute” vergrillt.
Eigentlich wollte ich ein Stück U.S. Ribeye haben, das war allerdings aus.
So fand ein U.S. Roastbeef den Weg auf meinen Wagen. Auch gut...
Da so ein Stück Fleisch auf dem C+C Indoor-Tieflader etwas verloren aussieht, gesellten sich noch diverse Dr. Becher Produkte, Gewürze, ein GN Schale 2/4 (perfekt für unter den Spieß) und anderer Kram dazu.
3,5kg Fleisch
Die eine Seite habe ich etwas pariert. Die auf dem unteren Foto markierten Stellen hab ich weggeschnitten. Waren recht hart, da scheint ein Knochen gewesen zu sein. Pariert man hier bis aufs schiere Fleisch, oder eher minimal und läßt das Fett dran?
Das war das Muster...
Der Fettdeckel blieb natürlich drauf, allerdings habe ich ihn etwas eingeschnitten, da ich die Teile als erstes auf die Fettseite stellen wollte.
Ich denke man könnte Clubsteak oder Sirloin-Steak zu dem Teil sagen (laut Steak).
Freunde eingeladen, damit auch eine ordentliche Anzahl Steaks auf den Grill kommt. Rind ist ja bekanntlich ein Herdentier!
5 Steaks a 400g, 4-5cm.
Was für ein Anblick.
Dazu gab es...Pommes, Bohnen im Speckmantel und zwei Soßen.
Soße mit grünem Pfeffer
Die Abschnitte vom Parieren wurden mit etwas Öl angeröstet und mit ca. 100ml Rotwein abgelöscht. Aufkochen lassen. Die Fleischstücke rausfischen, 400ml Sahne dazu, noch etwas Salz, granulierter Knoblauch und ein Glas grüner Pfeffer.
Die Sosse wurde dann für ca. 30 Minuten langsam einreduziert und bekam auch ohne Bindemittel eine schöne, sämige Konsistenz.
Butter “Café de Paris”
Angelehnt an die Version vom .
Ich habe die Zwiebeln in einem fruchtigen, halbtrockenen Weißwein gedünstet, und später noch etwas Portwein dazugegeben. Marsala oder Madeira, die in diversen “Café de Paris” Rezepten auftauchen hatte ich nicht zur Hand.
Frankophone Butter soll ein gutes Ergebnis garantieren.
Zwiebeln.
Anschwitzen in Weißwein und einreduzieren.
So schaut es aus mit Sardellen, Ketchup, Senf, Cognac und Port.
Die Zimmerwarme Butter mit dem Rest der Zutaten vermengen.
Glatte Petersilie kommt auch rein.
Die erkaltete Zwiebelmasse einrühren.
In nette Förmchen füllen und kalt stellen.
So sah das dann ungefähr aus.
Ab hier leider mal wieder keine Bilder, sorry.
Kurz vor Schluß hab ich erst bemerkt, dass die Fritteusentemperatur suboptimal war. Die Thermosicherung der Kabeltrommel (ja, war ganz abgerollt) hatte ausgelöst und so wurde es etwas hektisch, damit alles rechtzeitig auf die Teller kam.
Fazit:
Die große Gußeisenplatte lässt sich zum Glück auch von 2kg Fleisch nicht beeindrucken und produzierte ein schönes Branding.
Das Fleisch war hammerlecker.
Ich hatte verschiedene Gargrade produziert, von rare über medium rare zu medium.
Alle Gargrade waren sehr zart und saftig.
Rare war etwas “fleischiger” im Geschmack, man mußte im Vergleich zu den anderen etwas mehr kauen. Medium Rare/Medium waren meine Favoriten. Toller Fleischgeschmack und superzart.
Die Pfeffersoße war top, allerdings überdeckt die schon etwas des tollen Fleischgeschmack.
“Café de Paris” war superlecker. Nicht so dominant, feine Aromen und man schmeckt auch noch das Fleisch.
Die restlichen 1,5kg Roastbeef hab ich nochmal einvakuumiert und gefrostet, die gibts dann demnächst wahrscheinlich am Stück.
Zum Nachtisch hat mein Nachbar noch Eis vorbereitet, welches dann auf meinem Gasi gegrillt wurde. Vorgeheizt auf 380 Grad und als das Eis drin war, noch kurz den Backburner an....
Die Baiserhaube sah perfekt aus.
Grenzi
Hier ein kurzer Bericht unserer Sonntagsvergrillung.
Nachdem ich seit vielen Jahren mal wieder im C+C war wurde am Sonntag die “Beute” vergrillt.
Eigentlich wollte ich ein Stück U.S. Ribeye haben, das war allerdings aus.
So fand ein U.S. Roastbeef den Weg auf meinen Wagen. Auch gut...
Da so ein Stück Fleisch auf dem C+C Indoor-Tieflader etwas verloren aussieht, gesellten sich noch diverse Dr. Becher Produkte, Gewürze, ein GN Schale 2/4 (perfekt für unter den Spieß) und anderer Kram dazu.
3,5kg Fleisch
Die eine Seite habe ich etwas pariert. Die auf dem unteren Foto markierten Stellen hab ich weggeschnitten. Waren recht hart, da scheint ein Knochen gewesen zu sein. Pariert man hier bis aufs schiere Fleisch, oder eher minimal und läßt das Fett dran?
Das war das Muster...
Der Fettdeckel blieb natürlich drauf, allerdings habe ich ihn etwas eingeschnitten, da ich die Teile als erstes auf die Fettseite stellen wollte.
Ich denke man könnte Clubsteak oder Sirloin-Steak zu dem Teil sagen (laut Steak).
Freunde eingeladen, damit auch eine ordentliche Anzahl Steaks auf den Grill kommt. Rind ist ja bekanntlich ein Herdentier!
5 Steaks a 400g, 4-5cm.
Was für ein Anblick.
Dazu gab es...Pommes, Bohnen im Speckmantel und zwei Soßen.
Soße mit grünem Pfeffer
Die Abschnitte vom Parieren wurden mit etwas Öl angeröstet und mit ca. 100ml Rotwein abgelöscht. Aufkochen lassen. Die Fleischstücke rausfischen, 400ml Sahne dazu, noch etwas Salz, granulierter Knoblauch und ein Glas grüner Pfeffer.
Die Sosse wurde dann für ca. 30 Minuten langsam einreduziert und bekam auch ohne Bindemittel eine schöne, sämige Konsistenz.
Butter “Café de Paris”
Angelehnt an die Version vom .
Ich habe die Zwiebeln in einem fruchtigen, halbtrockenen Weißwein gedünstet, und später noch etwas Portwein dazugegeben. Marsala oder Madeira, die in diversen “Café de Paris” Rezepten auftauchen hatte ich nicht zur Hand.
Frankophone Butter soll ein gutes Ergebnis garantieren.
Zwiebeln.
Anschwitzen in Weißwein und einreduzieren.
So schaut es aus mit Sardellen, Ketchup, Senf, Cognac und Port.
Die Zimmerwarme Butter mit dem Rest der Zutaten vermengen.
Glatte Petersilie kommt auch rein.
Die erkaltete Zwiebelmasse einrühren.
In nette Förmchen füllen und kalt stellen.
So sah das dann ungefähr aus.
Ab hier leider mal wieder keine Bilder, sorry.

Kurz vor Schluß hab ich erst bemerkt, dass die Fritteusentemperatur suboptimal war. Die Thermosicherung der Kabeltrommel (ja, war ganz abgerollt) hatte ausgelöst und so wurde es etwas hektisch, damit alles rechtzeitig auf die Teller kam.
Fazit:
Die große Gußeisenplatte lässt sich zum Glück auch von 2kg Fleisch nicht beeindrucken und produzierte ein schönes Branding.
Das Fleisch war hammerlecker.
Ich hatte verschiedene Gargrade produziert, von rare über medium rare zu medium.
Alle Gargrade waren sehr zart und saftig.
Rare war etwas “fleischiger” im Geschmack, man mußte im Vergleich zu den anderen etwas mehr kauen. Medium Rare/Medium waren meine Favoriten. Toller Fleischgeschmack und superzart.
Die Pfeffersoße war top, allerdings überdeckt die schon etwas des tollen Fleischgeschmack.
“Café de Paris” war superlecker. Nicht so dominant, feine Aromen und man schmeckt auch noch das Fleisch.
Die restlichen 1,5kg Roastbeef hab ich nochmal einvakuumiert und gefrostet, die gibts dann demnächst wahrscheinlich am Stück.
Zum Nachtisch hat mein Nachbar noch Eis vorbereitet, welches dann auf meinem Gasi gegrillt wurde. Vorgeheizt auf 380 Grad und als das Eis drin war, noch kurz den Backburner an....
Die Baiserhaube sah perfekt aus.
Grenzi
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