borgie
Grillkönig
In den letzten 3 Tagen habe ich versucht die ideale Einbrenntemperatur für Sonnenblumenöl auf Gusseisen zu ermitteln. Mein 5" warf "Blasen" an einigen Stellen nach mehrfachem Gebrauch, und es war auch etwas Rost beim Einölen am Lappen.
Im Labor die Versuche zunächst mit dem Deckel durchgeführt - ist einfacher die kleinere Fläche zu bearbeiten.
Die Blasenbildung hatte zwei Gründe: zu dick eingebranntes Öl auf unsauberer Oberfläche und Lunker
/ Porösitäten. Hier war auch der Rost zu finden.
Mit einem Sandstahler wurde die Oberfläche gereinigt, sofort danach mit Sonnenblumenöl eingefettet. In einem Elektrovorwärmofen für Metallgussformen wurde eingebrannt. Die Temperatur lässt sich darin sehr genau einstellen. 200 - 220 Grad ergab mehr ein Eintrocknen des Öls. Farbe war dunkle Bronze. Schicht etwas klebrig. 240 - 260 Grad ergab eine schwarze, relativ trockene Patina, mehr als 280 Grad hat die Schicht wieder verbrannt. Die Einbrennzeit war jeweils 60 Minuten. Für jeden Versuch ist die Oberfläche neu gesandstrahlt worden. In einem kleinen Bereich um die Porösitäten gibt es eine leichte Verfärbung in der Patina, als wäre da ein Wassertröpchen im Öl gewesen. Das beste Ergebnis hatte ich mit Einbrennen bei 250 Grad für 30 Minuten, etwas abkühlen lassen und erneut einölen mit genügend Öl auf einem Küchenpapier. Wieder für 60 Minuten bei 250 Grad halten. Ofen ausschalten und bis zum nächsten Morgen in Ruhe abkühlen lassen. Jetzt sieht die Fläche aus wie mit schwarzem Glanzlack behandelt. Wassertropfen perlen ab wie auf Wachspapier...
Unbedingt Pfützenbildung von Öl vermeiden. Das wirft später Blasen und die Schicht blättert an der Stelle wieder ab.
Palmin lässt sich besser in einem warmen DOpf verteilen, ein sehr gutes Ergebnis bei diesem Fett ist bei Temperaturen von 20 Grad höher als bei Sonnenblumenöl, also bei 270 Grad erreicht.
Ich hoffe diese Info's über die Temperaturwahl ist hilfreich für diejenigen , die neu einbrennen wollen.
Viel Spaß mit dem schönen Sportgerät!

Im Labor die Versuche zunächst mit dem Deckel durchgeführt - ist einfacher die kleinere Fläche zu bearbeiten.
Die Blasenbildung hatte zwei Gründe: zu dick eingebranntes Öl auf unsauberer Oberfläche und Lunker
/ Porösitäten. Hier war auch der Rost zu finden.
Mit einem Sandstahler wurde die Oberfläche gereinigt, sofort danach mit Sonnenblumenöl eingefettet. In einem Elektrovorwärmofen für Metallgussformen wurde eingebrannt. Die Temperatur lässt sich darin sehr genau einstellen. 200 - 220 Grad ergab mehr ein Eintrocknen des Öls. Farbe war dunkle Bronze. Schicht etwas klebrig. 240 - 260 Grad ergab eine schwarze, relativ trockene Patina, mehr als 280 Grad hat die Schicht wieder verbrannt. Die Einbrennzeit war jeweils 60 Minuten. Für jeden Versuch ist die Oberfläche neu gesandstrahlt worden. In einem kleinen Bereich um die Porösitäten gibt es eine leichte Verfärbung in der Patina, als wäre da ein Wassertröpchen im Öl gewesen. Das beste Ergebnis hatte ich mit Einbrennen bei 250 Grad für 30 Minuten, etwas abkühlen lassen und erneut einölen mit genügend Öl auf einem Küchenpapier. Wieder für 60 Minuten bei 250 Grad halten. Ofen ausschalten und bis zum nächsten Morgen in Ruhe abkühlen lassen. Jetzt sieht die Fläche aus wie mit schwarzem Glanzlack behandelt. Wassertropfen perlen ab wie auf Wachspapier...
Unbedingt Pfützenbildung von Öl vermeiden. Das wirft später Blasen und die Schicht blättert an der Stelle wieder ab.
Palmin lässt sich besser in einem warmen DOpf verteilen, ein sehr gutes Ergebnis bei diesem Fett ist bei Temperaturen von 20 Grad höher als bei Sonnenblumenöl, also bei 270 Grad erreicht.
Ich hoffe diese Info's über die Temperaturwahl ist hilfreich für diejenigen , die neu einbrennen wollen.
Viel Spaß mit dem schönen Sportgerät!





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